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Ebola: So funktioniert der gelbe Schutzanzug

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Ärzte und Pflegepersonal tragen bei der Behandlung von Ebola-Patienten Schutzkleidung. Die gelben Anzüge schützen sie von Kopf bis Fuß. Wir erklären die Ebola-Schutzanzüge.

Schutzkleidung gegen Ebola
1 / 8Das Tragen der Ebola-Schutzkleidung ist unangenehm: Wegen des zeltartigen Stoffes kann die Haut nicht atmen, darunter wird es schnell warm und feucht. Eine Tragezeit von 90 Minuten wird empfohlen. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
2 / 8Ebola-Helfer tragen neben dem gelben Schutzanzug Atemmaske, Schutzbrille, Schuhüberzieher und zwei Paar Handschuhe, die übereinander getragen werden. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
3 / 8Eine Bedienungsanleitung zum Anziehen eines Schutzanzuges. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
4 / 8Zu Demonstrationszwecken zieht ein Arbeiter der Firma Dach einen Ebola-Schutzanzug an. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
5 / 8Der gelbe Overall Typ 3 ist komplett flüssigkeitsdicht. Das Ebola-Virus wird durch Blut und andere Körperflüssigkeiten wie beispielsweise auch Schweiß oder Erbrochenes übertragen. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
6 / 8Ein Karton mit Ebola-Schutzkleidung. Mit einem gelben Anzug vom flüssigkeitsdichten Typ 3 kostet ein Paket rund 36 Euro. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
7 / 8Mit Masken und Spezialanzügen schützen sich Pflegekräfte auf der "Station 68" am Uniklinikum in Frankfurt am Main (Hessen) während einer Simulationsübung (August) vor einer Ansteckung mit gefährlichen Keimen. © dpa
Schutzkleidung gegen Ebola
8 / 8Am 3. Oktober 2014 wird ein an Ebola erkrankter Patient mit einem speziellen Krankenwagen in die Isolierstation der Uniklinik in Frankfurt am Main (Hessen) gebracht. © dpa

Bei der Behandlung von Ebola-Patienten ist ein enger Kontakt für Ärzte und Helfer unvermeidlich.

Eines der derzeit wichtigsten Medizinprodukte ist gelb. Mit diesen Schutzanzügen und besonderer Hygiene können Infektionen mit dem Ebola-Virus vermieden werden.  

Für das An- und Ablegen der Schutzkleidung gibt es keine gesetzlichen Vorschriften oder Richtlinien. Doch deutsche Kliniken folgen einem extrem strengen Protokoll. 

Schutzanzüge für Ebola-Helfer

Wichtige Hinweise zum sachgemäßen Tragen der Schutzkleidung

Ebola-Virus: Die Infektion

Das Ebola-Virus wird durch Blut und andere Körperflüssigkeiten wie beispielsweise auch Schweiß oder Erbrochenes übertragen. Außerdem wurde das Virus in Muttermilch, Urin und Sperma nachgewiesen.

Bei Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium wurde das Ebola-Virus zudem auch in Speichel und Tränen gefunden.

Eine Übertragung des Ebola-Virus von Mensch zu Mensch ist nach Ansicht von Experten nur bei sehr engem Kontakt möglich.

Nach der Ansteckung mit dem Ebola-Virus und einer Inkubationszeit von ungefähr zehn Tagen treten bei den Patienten die ersten Symptome auf. In der Inkubationszeit verteilen sich die Viren durch den Blutkreislauf im gesamten Körper. Patienten sind erst dann ansteckend, wenn sie Symptome zeigen. 

So kann man sich mit dem Ebola Virus anstecken

Das Virus gelangt durch die Schleimhäute in den Körper, beispielsweise durch Mund und Augen. Auch Wunden und Verletzungen sind mögliche Eintrittspunkte. Neben dem direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten besteht auch die Gefahr, sich durch kontaminierte Gegenstände zu infizieren, etwa durch Kleider von Erkrankten.

Das Virus wird nicht durch die Luft übertragen und ist leicht durch Desinfektion abzutöten.

dpa/ml

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