Donbass-Friedensplan: Merkel und Poroschenko fordern Umsetzung

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Fordern die Umsetzung des Friedensplans für das Kriegsgebiet Donbass: Kanzlerin Merkel und der ukrainische Präsident Poroschenko. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Kiew (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko haben nach Angaben aus Kiew die Umsetzung des Friedensplans für das Kriegsgebiet Donbass gefordert.

Die beiden hätten in einem Telefonat über andauernde Verstöße gegen die Mitte Februar vereinbarte Waffenruhe durch prorussische Separatisten gesprochen, teilte das Präsidialamt in Kiew am Montagabend mit. Der Friedensprozess für die Ostukraine kommt seit Wochen nicht voran. Gegen eine Feuerpause verstoßen die Konfliktparteien nahezu täglich.

Zudem hätten Merkel und Poroschenko über die Arbeit der Ukraine-Kontaktgruppe gesprochen, hieß es. An dem Gremium sind neben der Ukraine auch Russland und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) beteiligt.

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow mit seinem ukrainischen Kollegen Pawel Klimkin über weitere Friedensschritte im Donbass beraten. Nach Angaben aus Moskau sprachen sie sich dafür aus, rasch vereinbarte Arbeitsgruppen im Rahmen der Kontaktgruppe zu bilden. Diese sollen sich mit politischen Aspekten der Konfliktlösung in der Ostukraine befassen. Einen direkten Dialog mit den Aufständischen lehnt die Führung in Kiew bislang ab.

Mitteilung Poroschenko

Mitteilung Lawrow

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