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Corona-Risikogebiete: Lage in Europa verschärft sich - Polen, Italien und fast ganz Österreich betroffen

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Von: Luisa Billmayer, Martina Lippl

Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft zahlreiche Länder als Corona-Risikogebiete ein, die Liste wird laufend aktualisiert. Ein Urlaub in diese Gebiete ist zwar nicht verboten, zieht aber Konsequenzen für Reisende nach sich.

Update vom 22. Oktober, 10.08 Uhr: Fast ganz Österreich steht jetzt auf der Liste der Corona-Risikogebiete. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Donnerstagmorgen aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen weitere Regionen und Gebiete auf die rote Liste gesetzt. In Österreich gelten nun auch die Bundesländer Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Steiermark als Risikogebiete. Aber auch mehrere Regionen in Italien wurden wieder als Risikogebiet eingestuft. Polen und die gesamte Schweiz wurden als Risikogebiet eingestuft.

Gute Nachrichten gibt es dagegen für eine beliebte Urlaubsinsel: Die Kanarischen Inseln in Spanien stehen nicht mehr auf der Corona-Risikogebiete-Liste.

RKI-Risikogebiete am 7. Oktober 2020

Update vom 7. Oktober, 19.44 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat am Mittwochabend eine aktualisierte Fassung der als Risikogebiete eingestuften Orte veröffentlicht. Fortan gilt etwa ganz Rumänien als Risikogebiet - vor wenigen Tagen bereits die Gespanschaften Alba und Cluj neu aufgelistet wurden (siehe Update vom 2. Oktober).

Risikogebiet sind nun auch Tunesien, Georgien und Jordanien sowie einzelne Regionen in sieben EU-Ländern. Die neuen Einstufungen sind vergleichsweise folgenreich: Tunesien ist ein beliebtes Mittelmeer-Reiseziel - aus Rumänien kommen viele Arbeitskräfte in Deutschland, was zuletzt unter anderem beim Fall Tönnies in den Fokus der Öffentlichkeit rückte. Die Änderungen im Überblick:

Damit gelten nun immer mehr EU-Länder als Risikogebiet. Lediglich Italien, Griechenland, Finnland, Schweden, Lettland, Malta, Polen und Zypern werden von der Bundesbehörde nicht als gefährlich eingestuft.

Corona-Risikogebiete laut RKI: 19 von 27 EU-Ländern sind jetzt auf der roten Liste

Update vom 2. Oktober, 20.07 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die Liste der Corona-Risikogebiete am Freitag aktualisiert. Die Bundesregierung zählt nun ganz Schottland sowie Teile Englands und weite Teile der Niederlande dazu. Nach Angaben des RKI ist nach dem neuesten Stand die gesamte Niederlande mit Ausnahme der Provinzen Zeeland und Limburg betroffen. In England sind die Regionen North West, North East und Yorkshire und Humbers nun aus deutscher Sicht Risikogebiete. Das Kleinwalsertal und die Gemeinde Jungholz in Österreich hingegen gegen gelten ab jetzt nicht mehr als Corona-Risikogebiete.

Mit den neuen Entscheidungen der Bundesregierung sind nun 19 von 27 EU-Ländern zumindest teilweise Corona-Risikogebiete. Belgien, Spanien, Tschechien und Luxemburg sogar ganz. Island gehört nicht zur Europäischen Union, aber zum grenzkontrollfreien Schengen-Raum.

Die Einstufung bedeutet, dass Rückkehrer bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich zwei Wochen lang in häusliche Quarantäne begeben müssen.

Ab Mitte Oktober soll für Rückkehrer aus den Risikogebieten eine neue Quarantäneregelung gelten, deren Details aber noch festgelegt werden müssen. Bislang ist geplant, dass die Quarantäne durch einen Test ab dem fünften Tag nach der Rückkehr beendet werden kann.

Risikogebiete laut Robert-Koch-Institut / Stand 24. Oktober*:

Update vom 25. September, 19.23 Uhr: Da die Corona-Infektionszahlen in ganz Europa rasant steigen, hat das RKI noch einmal eine Aktualisierung seiner Liste vorgenommen. Als Risikogebiete gilt nun ganz Tschechien sowie ganz Luxemburg. Dazu kommt noch die Region Tirol in Österreich.

RKi benennt neue Risikogebiete in Europa

Update vom 23. September, 21.50 Uhr: Angesichts der steigenden Zahl der Corona-Infektionen in Europa erklärte die Bundesregierung am Abend Regionen in elf EU-Ländern zu Risikogebieten. Am Mittwoch, den 23. September kamen Regionen in Dänemark, Portugal, Irland und Slowenien hinzu.

Corona: Dies sind die internationalen Corona-Risikogebiete

Update vom 11. September, 19 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Mittwoch die Ausweisung der internationalen Corona-Risikogebiete ausgeweitet:

Update vom 3. September, 9.21 Uhr: Die Kanarischen Inseln stehen jetzt auch auf der Liste der Corona-Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts (RKI). Damit ist ganz Spanien zum Corona-Risikogebiet erklärt worden. Das Auswärtige Amt hat zudem eine Reisewarnung für die beliebten Urlaubsinseln verhängt. Davon betroffen ist Gran Canaria und Teneriffa, die sich zu Hotspots entwickelt haben. Bisher warnte das AA vor Reisen auf das spanische Festland sowie den Balearen. Urlauber müssen jetzt verpflichtend einen kostenlosen Corona-Test machen und sich bis zu einem negativen Ergebnis in Quarantäne begeben.

In Kroatien wurde eine weitere Region auf die Liste der Corona-Risikogebiete gesetzt. Die Region Zadar führt das RKI nun seit 2. September neben Šibenik-Knin und Split-Dalmatien (20. August) auf. Das Urlaubsland an der Adria ist wegen steigender Infektionszahlen immer mehr in den Fokus gerückt.

Corona-Risikogebiete: Kroatien auf der RKI-Liste

Update vom 20. August, 12.18 Uhr: Kroatien steht jetzt auf der Liste der Corona-Risikogebiete, teilt das Robert-Koch-Institut* (RKI) am Donnerstag mit. Demnach gelten Urlaubsregionen an der Adriaküste - die Gespanschaften Šibenik-Knin und Split-Dalmatien gelten als Risikogebiet.

Luxemburg gilt jedoch nach RKI-Angaben nicht mehr als Risikogebiet. Auch in Rumänien gelten die Gebiete („Kreise“) Ialomita, Mehedinți und Timis derzeit nicht mehr als Risikogebiete. Dafür setzte das Institut das rumänische Gebiet Vâlcea auf die Liste.

Urlauber baden an der Adriaküste in Kroatien im Meer.
In Kroatien steigen die Corona-Fälle: Für Urlauber an der Adriaküste hat das jetzt Konsequenzen (Symbolfoto). © DENIS LOVROVIC/afp

Update vom 15. August, 08:46 Uhr: Das Auswärtige Amt warnt seit 14. August nun vor Reisen auf das spanische Festland und die Balearen - also ganz Spanien außer den Kanaren. Damit müssen sich auch Reiserückkehrer von den bei Deutschen besonders beliebten Urlaubsinseln Mallorca und Ibiza in Quarantäne begeben, bis ein negativer Coronatest vorliegt.

Außerdem befindet sich nun auch die belgische Provinz Antwerpen auf der Liste der Gebiete, für die eine Reisewarnung ausgesprochen wurde - eine komplette Liste finden Sie weiter unten im Text. Nachdem viele Urlauber aus Österreich bereits aus Kroatien zurückgekehrt waren, plant Österreich nun offenbar die Verkündung einer weiteren Reisewarnung.

Derweil zeigt eine Studie, wie viele Corona-Fälle durch die Maskenpflicht verhindert werden können.

Update vom 14. August, 14:49 Uhr: Frankreichs Hauptstadt Paris wurde jetzt wieder als Gebiet mit erhöhter Virusverbreitung eingestuft, so heißt es auf der Webseite des Auswärtigen Amtes. Infolgedessen könnten die lokalen Behörden dort wieder ausgewählte Bereiche des öffentlichen Lebens einschränken. Das Gleiche gilt auch für das Departement Bouches du Rhône. Die Region liegt im Süden des Landes und umfasst auch die beliebte Stadt Marseille.

Eine US-Studie kommt nun zu einem erschreckenden Ergebnis: Demnach ist das Coronavirus wohl tödlicher als die spanische Grippe. Kurz vor dem Bund-Länder-Treffen mit Kanzlerin Merkel zur Corona-Krise ergreift die Bundesregierung bereits eine Maßnahme.

Corona-Risikogebiete: Fehlende Reisewarnungen für die Balearen verwundern

Update vom 13. August: Misst Deutschland bei der Bewertung von Corona-Risikogebieten mit zweierlei Maß? Die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen hat auf Mallorca und Ibiza* längst den kritischen Wert überschritten - und trotzdem passiert nichts. Dabei werden laut ARD-Tagesschau auf den Balearen schon Reisewarnungen erwartet.

Corona-Risikogebiete: Bukarest und mehrere Gebiete in Rumänien kommen dazu

Update vom 13. August: In Rumänien steigen die Corona-Infektionen. Die Hauptstadt Bukarest wird jetzt vom Robert-Koch-Institut (RKI) neben weiteren Gebieten - Bacău, Brăila, Brașov, Dâmbovița, Galați, Gorj, Ilfov, Prahova, Vaslui, Vrancea - in der Liste der Corona-Risikogebiete aufgeführt. Die internationale Liste der Corona-Risikogebiete finden Sie weiter unten im Text.

Update vom 12. August: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat weitere Regionen in Spanien am Dienstag (11. August) als Corona-Risikogebiet eingestuft: Madrid und das Baskenland. Bereits seit Ende Juli stehen spanische Regionen, darunter Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava, auf der Liste:

Corona-Risikogebiet: RKI setzt Region in Belgien auf die Liste

Update vom 9. August: Aufgrund stark ansteigender Infektionszahlen ist jetzt auch die Region um die belgische Stadt Antwerpen vom Robert Koch-Institut (RKI) als ein Risikogebiet eingestuft worden. Selbst die belgische Regierung rät ihren Bürgern von einer Reise in das Gebiet ab. Der Bürgermeister der Hafenstadt reagierte auf die Corona-Fälle und ordnetet strengere Maßnahmen an. Außerdem hat er vor den Toren der Stadt ein „Corona-Dorf" errichtet, wo sich Bürger auf der Virus testen lassen können.

Update vom 8. August: Das Robert Koch-Institut, das zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Auswärtigem Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat die Risikogebiete während der Corona-Pandemie definiert, hat seine Liste erweitert. Auch eine Region in der Nähe des bulgarischen Goldstrandes ist betroffen.

Corona-Risikogebiete: RKI weitet Warnung aus - Region am Goldstrand betroffen

Neu dazugekommen waren einige Regionen in Australien, Bulgarien und Rumänien, für die aber seit dem 21. August keine Warnung mehr besteht.

Eine Liste, die Auskunft über alle als Risikogebiet geltenden Länder Auskunft gibt, finden Sie weiter unten im Text.

Update vom 6. August 2020: Vor der Einreise in einige Länder wird dringend gewarnt. Reiserückkehrer sind ab Samstag (8. August) zu einem Corona-Test verpflichtet.

Update vom 4. August 2020: Die Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Covid-19-Risikogebieten kommt, nur der Zeitpunkt ist noch nicht klar.

„Wir haben erste Entwürfe“, erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im ARD-Morgenmagazin: „Wir wollen das gut abstimmen, auch mit den Ländern, da das ja auch vor Ort dann an den Flughäfen zum Beispiel oder an den Bahnhöfen gelebt werden können muss.“

Einen genauen Termin für die Einführung der Coronavirus-Tests gibt es demnach aber immernoch nicht - zumindest bundesweit nicht. Denn: Bayern hat in der Corona-Krise mal wieder einen Sonderweg gewählt. Bereits seit Start der Sommerferien gibt es eine kostenlose Covid-19-Teststationam Münchner Flughafen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bekräftigte, dass es in Bayern ingesamt schneller gehen solle als im Bund.

Corona-Risikogebiete: Reisewarnung für Länder auf dem Balkan und Regionen Spaniens

Update vom 31. Juli 2020: Das Auswärtige Amt hat eine offizielle Reisewarnung für die nordspanischen Regionen Katalonien, Aragón und Navarra herausgegeben. Vor nicht notwendigen touristischen Reisen werde derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen und örtlicher Absperrungen gewarnt, teilte das Auswärtige Amt am Freitag mit. Demnach gibt es dort neue regionale Infektionsherde mit einer Inzidenz von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. In den übrigen Regionen liege die Zahl der Neuinfektionen unter diesem Wert. Die beliebteste Ferieninsel der Deutschen - Mallorca - bleibt von der Reisewarnung verschont.

Update vom 31. Juli 2020: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Liste der Risikogebiete am 31. Juli geändert. Ein europäisches Land gehört nun dazu: Spanien. „Spanien – die autonomen Gemeinschaften Aragón, Katalonien und Navarra gelten derzeit als Risikogebiete“ , ist auf der RKI-Webseite zu lesen. In den drei Gebieten in Spanien wurde laut Bundesgesundheitsministerium die
Schwelle von mehr als 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten.

Eine Reisewarnung für die drei Regionen in Spanien hat das Auswärtige Amt (AA) bisher nicht ausgesprochen. Wegen des starken Anstiegs der Infektionen riet das AA am Dienstag (28. Juli) bisher nur von den touristischen Reise in die drei Gebiete ab.

Corona-Risikogebiete: Für diese Länder gilt eine Reisewarnung - wer dennoch fährt, muss mit harten Folgen rechnen

Erstmeldung vom 30. Juli 2020:

Berlin - Um die Corona-Krise in Deutschland in Schach zu halten und Infektionsketten nachverfolgen zu können, rät die Bundesregierung von „nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland“ ab. Während einige Ländern davon ausgenomen sind, gelten andere als Risikogebiet.

Vorerst gilt eine Reisewarnung für diese Länder bis 31. August 2020. Wer dennoch ein Risikogebiet besucht, muss sich bei seiner Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Außerdem sollen Einreisende aus Risikogebieten kostenlos auf das Coronavirus getestet werden.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Folgende Länder gelten derzeit als Risikogebiet.

Gerade weil die Erfassung neuer Infektionen bei der Wiedereinreise nach Deutschland nicht einfach wird, machen sich Experten Sorgen - wie viele Infizierte einreisen, sei schlicht unklar. Wer sich weigert einen Test nach der Einreise zu machen oder positiv getestet wird, muss 14 Tage in Quarantäne*.

Weltweit bemühen sich Forscher und Ärzte, Corona-Patienten erfolgreich zu behandeln. Zwei Medikamente werden in Deutschland eingesetzt. Das Robert Koch-Institut klärt über die Wirkung auf. Bald müssen Reiserückkehrer aus Risikogebieten einen Pflicht-Coronatest nach ihrer Ankunft machen - notfalls werden sie von der Polizei dazu gezwungen. Unterdessen endete eine Abi-Fahrt nach Kroatien für deutsche Schüler mit Infektionen mit Sars-CoV-2. (lb) *Merkur.de und ruhr24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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