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„Super-Variante“ aus Südafrika? Zahlreiche Mutationen – „Anlass zu großer Sorge“

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Von: Florian Römer

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Ein Baby weint, als seine Mutter am 21.10.2021 im Township Diepsloot in der Nähe von Johannesburg eine Impfung mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech gegen Covid-19 erhält. Die Ausbreitung einer neuen möglicherweise sehr gefährlichen Variante des Coronavirus im südlichen Afrika hat international Besorgnis ausgelöst. Experten befürchten, dass die Variante B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen nicht nur hoch ansteckend sei, sondern auch den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könnte.
Eine Mutter lässt sich in Südafrika gegen das Coronavirus impfen. © Denis Farrell/dpa/AP

Wegen einer neuen Corona-Variante aus Südafrika sind Forscher in Alarmbereitschaft. Sie weist zahlreiche Mutationen auf. Wird B 1.1.259 zur „Super-Variante“?

Eine in Südafrika neu entdeckte Variante des Coronavirus treibt weltweit Wissenschaftler und Politiker um. In den vergangenen Wochen sind die Corona-Zahlen in Südafrika rasant gestiegen. Verantwortlich könnten die Variante B 1.1.259 sein, die laut Forschern zahlreiche neue Mutationen aufweist.
Die neue Variante gibt laut RKI-Chef Lothar Wieler „Anlass zu großer Sorge“, enthüllt HEIDELBERG24*.

Aktuell berät ein Experten-Gremium der WHO, ob B 1.1.259 als „besorgniserregend“ eingestuft werden muss. Virologen sprechen bei der neuen Variante von über 30 Mutationen, die Auswirkungen auf Übertragbarkeit, Krankheitsverläufe und den bestehenden Impfschutz haben könnten. Mehrere Länder, darunter auch Deutschland, haben den Reiseverkehr mit Südafrika mittlerweile stark eingeschränkt, um die Ausbreitung der neuen Variante möglichst zu unterbinden. *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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