Peter Tauber schließt personelle Konsequenzen aus

CDU-Generalsekretär: Kurs in Flüchtlingspolitik beibehalten

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CDU-Generalsekretär Peter Tauber plädiert trotzt der Wahlergebnisse von Sonntag dafür, den Kurs in der Flüchtlingspolitik beizubehalten.

Berlin - Trotz des Aufstiegs der rechtspopulistischen AfD sieht CDU-Generalsekretär Peter Tauber keine Alternative zum Kurs der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise.

"Angesichts dessen, was wir schon erreicht haben, rate ich uns, auf diesem Weg weiter fortzufahren", sagte Tauber am Montag dem Sender n-tv. Personelle Konsequenzen nach den Landtagswahlen schloss er aus: "Die CDU gewinnt zusammen und wir verlieren zusammen."

Tauber wertete die Erfolge für die Grünen in Baden-Württemberg mit Winfried Kretschmann und für die SPD in Rheinland-Pfalz mit Malu Dreyer auch als Zustimmung zur Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Die Landtagswahlen hätten gezeigt, "dass es fast einen Wettlauf gab bei den demokratischen Parteien, wer Angela Merkel eigentlich am besten unterstützt".

Das Ergebnis der AfD "wird uns noch eine Weile beschäftigen", sagte der CDU-Generalsekretär weiter. "Aber alle anderen haben gesagt, wir brauchen eine europäische Lösung und daran halten wir fest."

Zur Rolle Deutschlands in Europa in der Flüchtlingskrise sagte Tauber: "Man stelle sich einfach mal vor, jemand anderes müsse jetzt in Europa unser Land auf diesem schwierigen Weg führen und begleiten und andere mitnehmen." Da gebe es "schlichtweg niemanden, der das so gut kann wie Angela Merkel".

Die CDU hatte bei den Landtagswahlen am Sonntag ihr Ziel verfehlt, in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz stärkste Kraft zu werden. In Sachsen-Anhalt blieb sie trotz leichter Verluste stärkste Partei.

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