Änderung des Strafgesetzbuches

Bundesrat berät über Gesetzes-Initiative gegen Gaffer

+
Polizisten sollen in Zukunft Handys von Schaulustigen einsammeln dürfen. Foto: Arne Dedert/Archiv- und Symbolbild

Hannover (dpa) - Niedersachsen bringt heute eine Gesetzes-Initiative in den Bundesrat ein, die das Fotografieren und Filmen von Unfallopfern unter Strafe stellt. Auslöser war im Vorjahr eine Rangelei zwischen Polizisten und sogenannten Gaffern nach einem schweren Unfall mit zwei Toten.

Das Bundesland dringt deshalb auf eine Änderung des Strafgesetzbuches. Demnach soll nicht nur die Verbreitung bloßstellender Bilder von Verstorbenen, sondern auch das Aufnahmen von Bildern am Unfallort mit Geld- oder Haftstrafen bis zu einem Jahr geahndet werden. Polizisten soll es zudem möglich sein, Handys von Schaulustigen einzusammeln.

Mehr zum Thema

Steinmeier: RAF-Täter sollen Schweigen brechen

Steinmeier: RAF-Täter sollen Schweigen brechen
Video

Der Moderiese spricht: Darum verbrennt H&M Rest-Bestände

Der Moderiese spricht: Darum verbrennt H&M Rest-Bestände
Video

Was für ein Muskelpaket: Dieses Känguru ist fast 2 Meter groß

Was für ein Muskelpaket: Dieses Känguru ist fast 2 Meter groß

Kommentare