Betreiber:

Strom im Süden ohne neue Trassen deutlich teurer

Berlin - Ohne die umstrittenen Nord-Süd-Stromtrassen würde Energie in Süddeutschland nach Betreiberangaben deutlich teurer. Die zuständigen Firmen bewerten den Netzausbau als "Schlüssel für die Energiewende".

Verbraucher müssten dann in einigen Jahren im Süden drei bis fünf Prozent mehr für Strom bezahlen als im Norden, Industriebetriebe fünf bis zehn Prozent, warnte der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz am Montag in Berlin. „Jetzt kann niemand mehr sagen, er wisse nicht, was er tut“, sagte 50Hertz-Chef Boris Schucht.

Die vier Netzbetreiber - 50Hertz sowie Amprion, Tennet und TransnetBW - wollen durch drei neue Höchstspannungsleitungen Windstrom von der Küste nach Süden bringen. Widerstand gegen die Pläne gibt es besonders in Bayern. „So schwer das zu vermitteln ist: Der Netzausbau bleibt der Schlüssel für die Energiewende“, sagte Schucht. 50Hertz habe im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 572 Millionen Euro investiert und werde in den nächsten zehn Jahren jeweils auf diesem Niveau weitermachen.

dpa

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