In manchen Regionen sind es noch mehr

Jedes sechste Kind auf Hartz IV angewiesen

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In einer Ausgabestelle der Leipziger Tafel essen während einer Kinderweihnachtsfeier bedürftige Kinder nach dem Besuch beim Weihnachtsmann eine Bratwurst. Rund 520 Kinder von Langzeitarbeitslosen, Menschen mit geringem Einkommen und Flüchtlingen erhalten hier während einer Kinderweihnachtsfeier Geschenke im Wert von 20 Euro.

Berlin - Etwa jedes sechste Kind in Deutschland ist einem Bericht zufolge auf Hartz IV angewiesen. Laut wird jetzt die Forderung, die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder zu erhöhen.

Nach den neuesten verfügbaren Daten vom Juli dieses Jahres sind rund 1,67 Millionen oder 15,6 Prozent der Kinder unter 15 Jahren betroffen, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Mittwoch unter Berufung auf eine Analyse der Linken-Politikerin Sabine Zimmermann berichteten. Im Vergleich zu Juli 2014 sei die Zahl um 1,5 Prozent angestiegen.

Dem Bericht zufolge ist in manchen Regionen sogar ein Drittel der Kinder betroffen. In Bremen sind demnach 33,1 Prozent der Unter-15-Jährigen auf Hartz IV angewiesen, in Berlin 32,6 Prozent. Dagegen betrage die Quote in Bayern lediglich 7,2 Prozent und in Baden-Württemberg 8,5 Prozent. Grundlage der Berechnungen waren dem Bericht zufolge Daten der Bundesagentur für Arbeit.

Zimmermann forderte, die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder zu erhöhen. Nötig sei auch, "nicht diskriminierende soziale Infrastrukturen" aufzubauen. "Perspektivisch" solle eine "Kindergrundsicherung" als eigenständige Sozialleistung entwickelt werden. "Das Problem der Kinderarmut ist seit Jahren bekannt", mahnte Zimmermann.

AFP

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