„ich bin verantwortlich“

Bamf-Chaos: Merkel steht politisch dafür ein 

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Angela Merkel.

In der Affäre um Missstände beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihr Vorgehen erneut verteidigt.

Sie habe mit der Berufung des früheren Bamf-Chefs Frank-Jürgen Weise im Jahr 2015 dort in einer Art eingegriffen, wie sie "es selten in meinem politischen Leben" bei einer Behörde getan habe, die einem Ministerium unterstehe, sagte Merkel am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Anne Will". Die Flüchtlingskrise sei eine "Riesenaufgabe" gewesen, für deren Bewältigung auch "das Kanzleramt und auch ich ganz persönlich verantwortlich war", fügte Merkel hinzu. 

Über 1000 Asylanträge unrechtmäßig bewilligt

Das Bamf sei dafür nicht ausreichend vorbereitet gewesen. "Ich bin für die Dinge politisch verantwortlich", fügte sie hinzu. Die Bamf-Affäre sorgt schon seit Wochen für Schlagzeilen. Im April war bekannt geworden, dass in der Bremer Bamf-Außenstelle zwischen 2013 und 2016 in mindestens 1200 Fällen Asylanträge unrechtmäßig bewilligt worden sein sollen. Inzwischen steht die Behörde aber auch wegen Missständen insgesamt in der Kritik.

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AFP

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