GDL-Chef

Bahn-Streik: Weselsky bleibt in ZDF-Interview hart

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Stellt die Weichen auf Bahn-Streik: GDL-Chef Claus Weselsky.

Mainz - Alle Zeichen stehen auf Streik: GDL-Chef Claus Weselsky hat am Montagabend im ZDF-Interview abermals die von der Bahn vorgeschlagene Schlichtung abgelehnt.

Kurz vor Beginn der nächsten Lokführer- Streikwelle im Personenverkehr der Bahn sind letzte Hoffnungen auf ein schnelles Ende geschwunden. GDL-Chef Claus Weselsky lehnte am Montagabend im Interview der ZDF-Sendung „Wiso“ erneut die von der Bahn vorgeschlagene Schlichtung ab.

Das Unternehmen trage der Gewerkschaft „eigentlich schon seit Beginn der Verhandlungen“ die Schlichtung hinterher, sagte der Gewerkschafter. Es gehe aber um grundgesetzlich geschützte Rechte der GDL-Mitglieder. „Wir lassen nicht über Grundrechte schlichten.“

Weselsky verwies auf zwei Urteile der hessischen Arbeitsgerichte aus dem November 2014. „Unser Verhalten ist rechtmäßig, zulässig und verhältnismäßig.“ Die Bahn verhandele mit dem Ziel, keinen Abschluss mit der GDL zu erreichen, weil sie auf das neue Gesetz zur Tarifeinheit warte. Die Bahn weigere sich daher auch, Zwischenergebnisse schriftlich zu fixieren.

dpa

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