Auch nach Zivilprozess: Mord an 17-Jähriger bleibt ungesühnt

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Das Landgericht Lüneburg hat entschieden: Der Mord an der Schülerin Frederike vor mehr als 30 Jahren bleibt auch nach einem Zivilprozess ungesühnt. Foto: Uli Deck/Symbolbild

Lüneburg (dpa) - Der Sexualmord an der Schülerin Frederike vor mehr als 30 Jahren bleibt auch nach einem Zivilprozess ungesühnt. Das Landgericht Lüneburg lehnte eine Klage des Vaters der damals 17-Jährigen auf Schmerzensgeld ab, wie verkündet wurde.

Die Ansprüche seien verjährt, begründete die Kammer. Die junge Frau war 1981 nahe Hambühren bei Celle vergewaltigt und getötet worden. Ein heute 56-Jähriger wurde 1983 freigesprochen. LKA-Experten konnten 2012 jedoch DNA-Spuren sichern, die den Mann schwer belasten. Eine Wiederaufnahme des Verfahrens ist wegen des Freispruchs aber nur möglich, wenn der 56-Jährige die Tat gesteht - was er bislang nicht getan hat.

Pressemitteilung des Landgerichts vom 19. August 2015

Pressemitteilung des Landgerichts vom 13. Juli 2015

Appell von Hans von Möhlmann

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