Athener Minister schließt Volksabstimmung nicht aus

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In der griechischen Bevölkerung gibt es massiven Widerstand gegen die von den Geldgebern geforderten Sparmaßnahmen. Foto: Pantelis Saitas

Athen (dpa) - Der griechische Staatsminister Alekos Flambouraris schließt eine Volksabstimmung in Griechenland über die Finanzen des Landes nicht aus. Diese könnte im Falle eines Scheiterns der Gespräche Athens mit den Geldgebern über die griechischen Reformen anberaumt werden.

"Damit es kein Missverständnis gibt: Ich sage nicht "es wird stattfinden". Ich sage nur wir könnten uns das überlegen", sagte Flambouraris im griechischen Fernsehen ANT1. Für Entscheidungen solcher "historischer Bedeutung" wäre es gut, das Volk zu fragen, meinte er. Auf die genaue Fragestellung eines möglichen Referendums ging er nicht ein.

Flambouraris gilt als einer der engsten Berater des linken griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras. Die Gespräche zwischen den internationalen Geldgebern und dem vom Staatsbankrott bedrohten Euro-Krisenland kommen nach übereinstimmenden Informationen nur schleppend voran.

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