Trotz des Corona-Lockdowns

AfD will Parteitag mit bis zu 900 Mitgliedern in Stuttgart abhalten

Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD im Deutschen Bundestag, spricht auf dem Parteitag des Landesverbandes Sachsen ein Grußwort. Hinter ihm sitzt Generalsekretär Jan Zwerg.
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Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD, will mit der Südwest-AfD im Dezember einen Präsenz-Parteitag in Stuttgart abhalten.

Die Südwest-AfD plant trotz der aktuellen Corona-Verordnungen, im Dezember einen Parteitag in der Messe Stuttgart abzuhalten. Die Partei rechnet mit 800 bis 900 Mitgliedern.

Stuttgart - Seit Anfang November befindet sich Deutschland im Lockdown Light. Die Zahlen der Corona-Infizierten steigen weiter. Bezüglich Veranstaltungen gelten strenge Regeln. Während Parteien wie die SPD oder die Grünen ihre Parteitage ins Internet verlegen, plant die AfD einen weiteren Präsenz-Parteitag. Am 12. und 13. Dezember sollen die baden-württembergischen Kandidaten auf der Landesliste für die Bundestagswahl 2021 aufgestellt werden, sagte ein Partei-Sprecher der dpa. 800 bis 900 Mitglieder sollen dann in der Messe Stuttgart zusammenkommen. Man werde die Hygiene-Maßnahmen einhalten können, so die AfD. Die aktuellen Verordnungen zum Schutz vor dem Corona-Virus gelten noch bis 30. November. Wie die Regeln ab Dezember aussehen werden und ob die AfD ihr Vorhaben umsetzen kann, ist noch unklar. Die Partei geriet zuletzt immer wieder in die Kritik bezüglich ihres Umgangs mit dem Corona-Lockdown.

Wie BW24* berichtet, plant die AfD einen Parteitag mit bis zu 900 Mitgliedern in der Messe Stuttgart - und riskiert Superspreading-Event.

Ein AfD -Abgeordneter sorgte kürzlich bei einer Corona-Demo für einen Skandal (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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