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93-Jähriger stirbt im Kreise seiner 86 Ehefrauen und 170 Kinder

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Minna - Vier Frauen hätte man ihm erlaubt. Weil Muhammadu Bello Masaba auf seine 86 Gattinnen bestand, musste er ins Gefängnis. Jetzt starb er - allerdings nicht an Erschöpfung.

Muhammadu Bello Masaba, ein Nigerianer, der wegen seiner 86 Ehefrauen bekannt geworden war, ist am Samstag im Alter von 93 Jahren aus gesundheitlichen Gründen gestorben. Das sagte sein Sprecher Salahu Bello am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

2008 war Masaba wegen "prahlerischer Nichtachtung der religiösen Gesetze" und wegen "illegaler Vereinigung mit 86 Ehefrauen" vor ein islamisches Scharia-Gericht gestellt worden. Solche Gerichte überwachen die Einhaltung der Scharia und existieren in zwölf nigerianischen Bundesstaaten.

Das Gericht hatte dem Mann befohlen, im Einklang mit dem Islam nur vier seiner Ehefrauen zu behalten. Doch Masaba weigerte sich mit der Begründung, er habe keine religiösen Vorschriften verletzt. Als er ins Gefängnis kam, demonstrierten seine 86 Ehefrauen mit 20 seiner 170 Kinder vor dem traditionellen Gerichtshof in Minna, der Hauptstadt des Bundesstaates Niger. Letztendlich setzte das Gericht den Fall aus.

"Baba weigerte sich, Medikamente zu nehmen. So lebte er. Seine Familie ist immer noch intakt. Seine 86 Frauen waren bei ihm, als er starb", sagte der Sprecher des Verstorbenen. Der 93-Jährige hinterlasse ein "Erbe des Vertrauens, des Mitgefühls und der Unterwerfung gegenüber Allah".

afp

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