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Steuererklärung: Wie Sie Ihre Fahrtkosten für Arbeitswege richtig absetzen

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Pendler am Ulmer Hauptbahnhof.
Täglich zur Arbeit pendeln kann Nerven kosten, aber zumindest können Sie die Fahrtkosten von der Steuer absetzen. © Arnulf Hettrich/Imago.de

Zählen Sie zu denjenigen, die täglich lange Fahrten & Verspätungen auf sich nehmen, um zum Arbeitsplatz zu gelangen? Das sollten Sie in der Steuererklärung angeben.

Enorm viele Menschen pendeln zur Arbeit. So zeigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die von der Linken im Bundestag ausgewertet wurden, dass 3,4 Millionen Menschen in Deutschland ihren Arbeitsort im vergangenen Jahr in einem anderen Bundesland als dem eigenen Wohnort hatten. Für diese Gruppe ist die Pendlerpauschale interessant.

Wann greift die Pendlerpauschale?

Auch interessant: Steuererklärung: Bei diesen Kosten bekommen Sie viel Geld zurück.

Umwege zur Arbeit machen – Nicht immer verkehrt:

Die Pend­lerpauschale für den täglichen Arbeitsweg erhalten Sie eigentlich für die kürzeste Verbindung zwischen Ihrem Wohnort und Ihrem Arbeits­platz. Sie können in der Steuererklärung aber teilweise auch eine andere Straßenverbindung als die kürzeste ansetzen, wenn durch den Umweg beispielsweise häufige Staus umfahren werden, wie aus einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 31.10.2013 hervorgeht. Zusatz­kosten für Park­tickets, Auto­finanzierung oder Versicherung können nicht abgesetzt werden, wie das Portal test.de informiert. (Clara Kistner) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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