Das A und O ist, den Markt zu verstehen

Birger Dehne & Co.: Das sagen Experten zum Investieren in Immobilien

Immobilien werden aus gutem Grund auch „Betongold“ genannt.
+
Immobilien werden aus gutem Grund auch „Betongold“ genannt.

Wenn es um Investitionen in Immobilien geht, sind die Möglichkeiten recht breit gefächert. In diesem Segment ist für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas zu finden. 

Immobilien sind die klassischen Sachwerte und sie werden aus gutem Grund das „Betongold“ genannt. Birger Dehne hat schon vor Jahren gezeigt, wie es geht. In den letzten 20 Jahren hat dieser Mann ein Immobilienimperium vollkommen unbemerkt von der Öffentlichkeit errichtet. 

Alles begann mit Kauf eines Mehrfamilienhauses mit 8 Wohneinheiten. Heute ist er im Besitz von tausenden Objekten. Birger Dehne hatte frühzeitig die Marktentwicklung und den Bedarf erkannt. Niemand interessierte sich zum damaligen Zeitpunkt für Mehrfamilienhäuser, heute es ist fast unmöglich, solche Objekte zu erwerben. Zudem verfügt dieser Mann bereits schon jetzt über eine neue Zukunftsvision. Er wird in wenigen Monaten eine der größten seriellen Blockchain-Finanzierungen Europas initiieren.

Das A und O ist, den Markt zu verstehen

Ein Grund, der die Investition in Immobilien so attraktiv macht, ist die Krisenfestigkeit. Zudem sind Immobilien die vielseitigsten Investmentobjekte. Nach wie vor gelten Eigentums- oder Anlageimmobilien als solide, risikoarme und besonders krisensichere Geldanlage, wie auch Nico Rosberg weiß. Gerade in den vergangen Jahren konnten sich die Investoren über entsprechende Wertsteigerungen freuen. 

Ein Blick auf Mannheim zeigt, dass sich die Immobilien hier deutlich verteuern. In den baden-württembergischen Großstädten legten in den vergangenen Jahren die Kaufpreise für neu errichtete Eigentumswohnungen um fast 42 Prozent zu. Auch die Bestandswohnungen wurden um fast 38 Prozent teurer. 

Hierbei handelt es sich um Durchschnittswerte der Großstädte in Baden-Württemberg. Dabei gab es laut dem Immobilienverband Deutschland (IVD) die höchsten Zuwächse zwischen 2012 und 2017 bei neu errichteten Eigentumswohnungen in Mannheim, diese verzeichneten ein Plus von 53 Prozent. Die Quadratestadt lag damit sogar vor Stuttgart. Die Kaufpreise für Bestandswohnungen stiegen in Mannheim am stärksten. 

Deutliche Nachfrage und erhebliche Wertsteigerungen lassen sich ablesen. Doch der Eigentumskauf ist natürlich nicht der einzige Weg. Letztlich lässt sich mit jedem Budget in Immobilien investieren. Laut Finanzexperten gehören Immobilieninvestments in jedes Depot. Ein Immobilienanteil von 15 bis 20 Prozent ist hier empfehlenswert. 

Alternativen zum Kauf einer Immobilie

Zwar gibt es verschiedene Anlageformen, um in Immobilien zu investieren, doch letztlich bleibt das Prinzip immer das Gleiche. Man investiert das Kapital direkt oder indirekt in Mietshäuser, Gewerbeobjekte oder andere Baulichkeiten.

Bei der Anlageimmobilie kauft man entweder eine tatsächliche Immobilie oder einen Anteil davon. Damit ist man dann Eigentümer mit sämtlichen Rechten und Pflichten. 

Bei der Direktinvestition kauft man Wertpapiere. Diese repräsentieren Anteile an einem Immobilienobjekt oder Objektbestand. Sie gelten als Form alternativer Anlagen, da diese Wertpapiere nicht an der Börse gehandelt werden. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Offene Immobilienfonds oder Crowdinvest-Projekte.

Natürlich gibt es auch Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden. Hier erwirbt man Aktien oder Anleihen von Unternehmen der Immobilienbranche. Häufig handelt es sich hierbei um Aktien von Wohnbau- und Vermietungsgesellschaften. Da diese Wertpapiere eine Unternehmensbeteiligung repräsentieren, handelt es sich hier um einen indirekten Immobilienbesitz.

Die Anlageimmobilie

Die Anlageimmobilie ist quasi die „richtige“ Immobilie. Hierbei handelt es sich in der Regel um den Traum eines jeden Anlegers. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Immobilie selbst genutzt oder vermietet wird. Aus der Vermietung können die Eigentümer mit einem passiven Einkommen rechnen. Hinzu kommt der steigende Wert der Immobilien. 

Zwar ist der Anstieg derzeit etwas geringer als in den vergangen Jahren, aber dennoch ist ein ständiger Wertanstieg zu verzeichnen. Hinzu kommt, dass in Deutschland immer noch ein riesiger Bedarf besteht. Damit hat man für den Wiederverkauf optimale Voraussetzungen. Hier spielen vor allem die Faktoren der zukünftigen Nutzung eine wichtige Rolle. Soll das Objekt dauerhaft vermietet werden, oder soll es später selbst genutzt werden. Wichtig ist, dass man im Auge behält, dass ein Verkauf unterhalb von 10 Jahren die Spekulationssteuer nach sich zieht. 

Direkt-Investition

Alternative Immobilien-Investments sind Wertpapier, die allerdings nicht an der Börse gehandelt werden. Da diese Anlagen nicht vom Auf und Ab der Börse betroffen sind, sind sie gerade für Privatanleger sehr attraktiv. Hier schwanken die Werte nur selten, und falls es doch dazu kommt, dann sind die Schwankungen eher schwach. Für Investment-Einsteiger ist der Begriff Immobilienfond jedoch häufig etwas irritierend. 

Man unterscheidet hier zwischen „offenen“ und „geschlossenen“ Fonds. Diese Fonds haben aber so gut wie keine Gemeinsamkeiten. Dennoch sollte man wissen, dass man sowohl bei den offenen wie auch bei den geschlossenen Immobilienfonds ebenso wie beim Crowdinvesting direkt in Immobilien investiert. Hierbei handelt es sich also nicht um Unternehmensanteile, die an der Börse gehandelt werden.

Aktien

Häufig handelt es sich um die Aktien von Unternehmen, die z.B. Wohnraum verwalten, vermieten oder damit handeln. Der besondere Vorteil des Aktienhandels beruht vor allem auf dem freien Handel. 

Das bedeutet, Aktien können jederzeit verkauft oder hinzugekauft werden. Hier muss allerdings klar sein, dass börsenabhängige Anlagen niemals sicher sind, denn sie unterliegen massiven Schwankungen. Zum einen wird die Weiterentwicklung der Aktie von Immobilienpreisen beeinflusst, zum anderen von der Geschäftstüchtigkeit der emittierenden Unternehmen.

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare