Kurs-Crash bei Krypto-Währung

Bitcoin ist um 50 Prozent gefallen - platzt jetzt die Blase?

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Der Bitcoin ist derzeit auf Talfahrt - platzt nun die Blase?

Der Bitcoin-Kurs fiel am Dienstag unter 10.000 Dollar und erlebt damit einen heftigen Kurssturz. Die Anleger sind nervös - was wird aus dem Bitcoin?

So tief sank der Kurs der beliebten Krypto-Währung zuletzt Ende November - und ist somit 50 Prozent weniger wert als zu seinen besten Zeiten Mitte Dezember. In nur 24 Stunden verlor er mehr als 30 Milliarden seines Marktwerts!

Auch am Mittwoch hat sich der Bitcoin-Kurs nur marginal erholt. Auf der Handelsplattform Bitstamp kostete ein Bitcoin am Morgen rund 11.000 Dollar. Doch schon am Vormittag fiel der Kurs wieder, bis er am Nachmittag schließlich unter 10.000 Dollar fiel. Ist der Bitcoin nun endgültig auf Talfahrt? 

Bitcoin-Anleger zittern: Experten sagen schwere Wochen voraus

Viele Anleger fürchten berechtigterweise um ihr Geld, besonders unerfahrene Kleinanleger. In der Vergangenheit konnten sich der Bitcoin und andere Kryptowährungen zwar immer wieder relativ zeitnah erholen, doch laut Experten stehen den virtuellen Währungen nun schwere Wochen bevor. Der Markt soll an einem kritischen Punkt angelangt sein: Medien berichten, dass China den Handel mit Krypto-Währungen blockieren will, Südkorea will ihn gleich ganz verbieten. In beiden Ländern wird kräftig mit virtuellen Währungen wie Bitcoin spekuliert. 

Was ist eigentlich Bitcoin? Alles über die Kryptowährung im Check.

Doch auch ein anderer Aspekt könnte Bitcoin und Co. das Genick brechen: "Kryptowährungsanleger müssen entscheiden, ob sie Bitcoin aufgeben, weil die Währung wegen ihrer technischen Beschränkungen von besseren Produkten verdrängt wird oder ob sie darauf setzen, dass Bitcoin trotzdem gedeihen kann", meint Steven Englander, Chef-Anlagestratege des Vermögensverwalters Rafiki gegenüber diepresse.com.

Sind andere Kryptowährungen sicherer?

Der Bitcoin hat nämlich eine Achillesferse, die ihm auf Dauer zum Verhängnis werden könnte: Seine Transaktionen sind besonders rechen- und zeitintensiv, andere virtuelle Währungen wie Ethereum oder Ripple sind hier klar im Vorteil. Zudem bietet ihre Software nicht nur Geld-Transfers, sondern dient auch als Technologieplattform. Doch auch diese Konkurrenten mussten seit Jahresbeginn große Kursverluste in Kauf nehmen: Ether fiel um 35 Prozent, Ripple gar um 65 Prozent.

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Von Andrea Stettner

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