Auch Geringverdiener

Krass: Mit diesem einfachen Trick verzehnfachen Sie Ihre Rente

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Auch Geringverdiener können mithilfe von staatlichen Zulagen fürs Alter vorsorgen.

Die Altersarmut greift in Deutschland um sich. Besonders Geringverdiener und Alleinerziehende fürchten, dass sie dieses Schicksal ereilt. Doch Sie können sich schützen.

60 Euro einzahlen und 775 Euro vom Staat bekommen: So will der Staat seine Bürger, allen voran Geringverdiener, dazu bewegen, für das Alter vorzusorgen. Schließlich sind diese besonders davon bedroht, später in die so gefürchtete Altersarmut abzurutschen. Denn oftmals erwartet sie nur eine kleine, gesetzliche Rente. Eine private Altersvorsorge könne hier allerdings frühzeitig Abhilfe schaffen.

So können Geringverdiener mit Riester-Förderung fürs Alter vorsorgen

Daher greife der Staat nun seit 2002 Menschen mit wenig Einkommen unter die Arme, wenn diese eine Riester-Förderung abschließen. So erhalten diese nicht nur Zulagen, sondern auch Steuervorteile. Allein 2018 wurde die staatliche Grundzulage für Erwachsene von 154 auf 175 Euro pro Jahr angehoben. So gibt es für jüngere Kinder weiterhin 300 Euro, wenn sie nach 2008 geboren worden sind, für ältere Kinder sind es dagegen nun 185 Euro jährlich.

Gut zu wissen: Wer bei Vertragsabschluss unter 25 Jahre alt ist, erhält einmalig 200 Euro. Um allerdings die volle Riester-Förderung zu erhalten, sollten Versicherte mindestens vier Prozent ihres Bruttoeinkommens in ihren Riester-Vertrag einzahlen. Aber: Die Mindesteinlage beträgt 60 Euro im Jahr, diese darf nicht unterschritten werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Vertragskosten niedrig und die Renditechancen groß sind. Generell gelten Restlaufzeiten von 15 Jahren als sinnvoll.

Focus Online rechnet hier an einem Beispiel vor: Bekäme eine alleinerziehende Vollzeitangestellte von zwei nach 2008 geborenen Kindern 20.000 Euro im Jahr, müsste sie gemäß der Vier-Prozent-Mindestgrenze pro Jahr 800 Euro in ihren Riestervertrag einzahlen. Sie bringt allerdings lediglich die 60 Euro Mindesteinlage auf, den Rest übernimmt der Staat. In diesem Fall pro Jahr 175 Euro plus 300 Euro je Kind. Das macht dann eine jährliche Förderung von 775 Euro. Das Beste daran: Es fallen keine Steuern an.

Private Riester-Rente - von Zulagen und Steuervorteilen profitieren

Tritt ein Versicherter schließlich in die Rente ein, kann er sich bis zu 30 Prozent aus seiner Förderung auf einmal auszahlen lassen. Der Rest wird dann bis zum Lebensende als Monatsrente ausbezahlt. Gut zu wissen: Wer einen Riester-Vertrag über den Arbeitgeber abschließt, der muss keine Beiträge in der Auszahlungsphase in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung erwarten.

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Allerdings gilt: Auszahlungen aus dem Riester-Vertrag müssen hingegen versteuert werden. Wie viel aber gezahlt werden muss, hängt davon ab, wie viel Prozent ihres jährlichen Gesamteinkommens Sie abtreten müssen. Da dies nach Renteneintritt naturgemäß oftmals relativ bescheiden ausfällt, erfolgt dies auch nach einem niedrigeren Steuersatz.

Ein weiteres Argument für die Riester-Förderung sei zudem, dass Versicherten am Ende 100 Euro Zusatzrente aus der Riester-Föderung nicht wie früher auf die Grundsicherung angerechnet wird. Falls derjenige mehr erhält, können 30 Prozent des Betrages, der 100 Euro übersteigt, behalten werden. Die Maximalgrenze sind derzeit 208 Euro im Monat.

Besser auf privaten Haftschutz setzen

Dennoch empfiehlt das Newsportal, zusätzlich eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen, um sich und sein Erspartes gegen den Schadensfall abzusichern. Oftmals reicht hier eine Police für einen Elternteil, die restliche Familie ist meist mit abgesichert. Dazu gehören auch Kinder, die ledig und noch nicht volljährig bzw. noch in der Erstausbildung sind.

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jp

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