1. Mannheim24
  2. Verbraucher

Heizkosten senken – diesen Unterschied machen Rollläden

Erstellt:

Von: Madlen Trefzer

Kommentare

Unsere Heizkosten steigen fortwährend an. Wer Geld und Energie sparen will, sollte unbedingt wissen, welchen Unterschied Rollläden machen.

2018 gab das Statistische Bundesamtes an, dass jeder deutsche Haushalt im Schnitt 18.147 Kilowattstunden Energie verbraucht. 73 Prozent dieses Energieaufwandes kommt durch das Heizen. Laut Heizspiegel kostet das jährlich bis zu 1.540 Euro. Die Preise steigen immer weiter an. Um diese Kosten im Rahmen zu halten, gilt es, ein simples Detail zu beachten – das Herunterlassen der Rollläden.

So sparst du über 300 Euro jährlich: Das Zuziehen der Rollläden macht den Unterschied

Wenn die Rollläden unten sind, entschwindet die Wärme durch das Fenster gleich um rund 20 Prozent weniger. Hochgerechnet sind das etwa 308 Euro im Jahr. Geschlossene Vorhänge verstärken diesen Effekt und helfen, die Heizkosten zu reduzieren. Aber Vorsicht: Heizkörper sollten nicht durch Vorhänge verdeckt werden. So kann sich die warme Luft kaum im Raum verteilen. So viel kannst Du sparen, wenn Du die Heizung nur um ein paar Grad runter drehst.

Auch Möbelstücke, die unmittelbar vor der Heizung stehen, hindern die Wärme daran, sich richtig zu verteilen. Das kostet viel Geld. Wer also sparen will, sollte den Schreibtisch unbedingt umstellen und die Vorhänge im Bereich des Heizkörpers kürzen. Aber weshalb befindet sich die Heizung in den meisten Haushalten direkt unter dem Fenster? Das kann doch nicht energieeffizient sein.

Richtig heizen: Fenster abdichten und zusätzlich Geld und Energie sparen.

Sowohl in alten als auch in neuen Bauten sind Wände mit Fenstern oft die kältesten Stellen. Das liegt daran, dass Fenster oft schlecht isoliert sind. Man spürt die kalte Außenluft, wenn man seine Hand vor die Scheiben hält. Dort ist die Luft deutlich kälter als im Rest des Raumes. Wer Fenster abdichtet, spart zusätzlich Geld. Laut Verbraucherzentrale lohnt es sich auch, die Rollladenkästen zu dämmen.

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Nicht vergessen: Regelmäßiges Lüften während der Heizsaison ist sehr wichtig, auch wenn es draußen kalt ist. Dadurch wird die Feuchtigkeit reduziert, die laut Umweltbundesamt durch Atmen, Duschen, Kochen und Waschen ansteigt. Rund zwölf Liter Feuchtigkeit sollen täglich an die Luft abgegeben werden. Übrigens: In Wohnräumen sollte die optimale Zimmertemperatur bei rund 20 Grad liegen, im Bad sogar 23 Grad. Und so sparst Du mit Zimmerpflanzen im Badezimmer. (mad)

Auch interessant

Kommentare