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Siebträger bei Stiftung Warentest: Sieger und Verlierer der Kaffeemaschinen

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Von: Tobias Becker

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Baden-Württemberg – Wer Kaffee mit einer Siebträgermaschine zubereitet, ist ein Genussmensch. Aber: Welche Maschine lohnt sich? Stiftung Warentest hat das untersucht.

„Morgenstund hat Gold im Mund“ - aber meist nur mit einer Tasse Kaffee intus. Das „schwarze Gold“ vieler Menschen in Baden-Württemberg* hilft nicht nur morgens beim Wachwerden, sondern dient auch als Genussmittel über den Tag verteilt. Manche lieben ihn „schwarz“, manche mit Milch und Zucker, andere als Cappuccino, Espresso oder Latte Macchiato. Die Herstellung ist dabei eine Art Kunst. Barista zaubern die schönsten und leckersten Kaffee-Arten mit feinen Gemälden aus Milchschaum. Aber: Soweit muss man gar nicht schauen, der Blick in die heimische Küche reicht bei vielen aus, um zu sehen, wer Kaffee-Kenner*in ist. Welche Maschine steht dort? Viele Kaffee-Experten schwören auf Siebträgermaschinen. Neben vielen anderen Testberichten* hat Stiftung Warentest jetzt mehrere solcher Maschinen untersucht. HEIDELBERG24* fasst zusammen:

NameStiftung Warentest
HauptsitzBerlin
Gründungsdatum04. Dezember 1964

Siebträgermaschine vs. Kaffeevollautomat: Was ist der Unterschied?

Wer sich von seiner kleinen Kaffeemaschine oder vom Filter in höhere Gefilde begeben möchte, der hat die Wahl zwischen Kaffeevollautomaten, über die HEIDELBERG24 bereits berichtete*, und den Siebträgermaschinen. Zwar stellen beide Maschinen Kaffee her, aber: Sie sind keineswegs gleich!

Vollautomaten dienen vor allem denjenigen, die auf die Schnelle einen guten Kaffee genießen möchten. Besitzer*innen sollten gewillt sein, die Maschine regelmäßig zu reinigen. Bei der Siebträgermaschine geht es vor allem um den Genuss. Der Kaffee braucht etwas mehr Zeit, die Zubereitung wird zelebriert.

Der größte Unterschied liegt dementsprechend wohl auch in der Zubereitung. Vollautomaten funktionieren per Knopfdruck und los geht‘s. Siebträger gleichen einer Zeremonie. Kaffeebohnen in der Espressomühle in das Sieb mahlen, Kaffeemehl mit dem Tamper fest andrücken, an den Auslauf montieren und Kaffee genießen. Dementsprechend schreibt auch Stiftung Warentest: „Kleine Stellschrauben haben großen Einfluss auf den Geschmack.“

Siebträgermaschinen im Test: So wurde getestet!

Im großen Siebträgermaschinen-Test ging es bei Stiftung Warentest vor allem um die Getränkezubereitung. Dabei wurde unter anderem die Dauer für das Aufheizen und die Zubereitung geachtet, aber auch die Konstanz der Menge, die letztlich hergestellt wurde, war ein Punkt. Espressostärke, das Milchaufschäumen und die Temperatur wurden ebenfalls nicht außer Acht gelassen.

Eine weitere Kategorie, die die Experten untersucht haben, war die Handhabung. So durften Testpersonen beurteilen, wie die Bedienelemente, das Einschalten und Befüllen oder auch die Auswahl der Getränke und das Platzierung der Tasse, bei den sieben untersuchten Siebträgermaschinen ausfällt. Zudem kamen Untersuchungen in Bezug auf Umwelteigenschaften, Schadstoffe und Sicherheit.

Siebträgermaschinen im Test: Das Ergebnis der Gewinner und Verlierer

Der Gewinner im Siebträgermaschinen-Test liegt nur um Haaresbreite vorne. Stiftung Warentest empfiehlt die günstige Krups Virtuoso XP442C (169 Euro). Ein Pluspunkt: Sie schäumt Milch sehr fein auf. Aber auch sonst erhält der Testsieger gute Bewertungen und liegt vor allem in der Getränkezubereitung deutlich vor der zweitplatzierten Maschine, die aber dieselbe Gesamtnote erhält. Auch wenn die Krups-Maschine etwas langsam ist (benötigt 52 Sekunden zum Aufheizen), bekommt sie eine 2,2 als Note. Alle Siebträgermaschinen des Tests in der Übersicht:

Auf Platz zwei lande die Smeg ECF01BLEU, die zwar doppelt so teuer ist (350 Euro), aber ebenfalls das Qualitätsurteil mit der Note 2,2 besteht. bei der Maschine ist laut Testergebnis vor allem die Handhabung bestens. In dieser Kategorie liegt die Siebträgermaschine von Smeg mit einer 2,0 auch auf Platz eins. Alles gut also? Nicht ganz, denn von den sieben getesteten Maschine erhalten zwei ein „mangelhaft“ (s. Liste). Der Grund: Schadstoffe (Blei), die in der abgegebenen Menge über den erlaubten Grenzwerten liegen. (tobi) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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