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Tipps zur Rasenpflege: Grün, saftig, dicht – so klappt‘s mit dem schönen Rasen im Garten

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Von: Tobias Becker

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Ein grüner, saftiger Rasen gehört zu einem gepflegten Garten dazu. Aber: Der Weg zum schönen Rasen ist lang. Mit diesen Tipps klappt die Rasenpflege.

„Ach, ist der Rasen so schön grün.“ Diesen Satz kennt man nicht nur von Loriot, sondern auch aus vielen Gärten in Baden-Württemberg – wenn der Rasen gepflegt ist. Die Rasenpflege ist eine Wissenschaft für sich, die mit ein paar Tipps gelingt.

BundeslandBaden-Württemberg
LandeshauptstadtStuttgart
MinisterpräsidentWinfried Kretschmann
Bevölkerung11,07 Mio.

Tipps zur Rasenpflege: Düngen und Mähen – so geht‘s richtig

Die Pflege des Rasens beginnt dabei schon im Frühling – und weit davor, denn es ist etwas, das Jahr für Jahr ansteht. Gedüngt werden sollte dabei erst ab April, wie es auf wetter.de heißt. Optimal wäre demnach: April bis Mai, Ende Juni und dann nochmal im August. Pro Quadratmeter reichen rund 30 Gramm handelsüblicher Rasendünger aus, um das Wachstum zu fördern.

Wachstum ist das eine, das Rasenmähen das andere. Und beim Mähen gibt es einiges zu beachten. Ein erstes Mal steht das Frisieren des Rasens im Frühjahr an, denn schließlich braucht das Grün Luft, um nach dem langen Winter endlich Kraft zu tanken. Laub weg, Rasenmäher an, so die Devise. Doch Achtung: Zu viel sollte nicht abgeschnitten werden.

Tipps zur Rasenpflege: Rasenmähen ist eine Wissenschaft – lieber etwas länger lassen

Das liegt auch daran, dass mehr Photosynthese stattfindet und der Rasen grüner ist, wenn die Grashalme etwas länger sind. Hinzu kommt, dass das Wurzelwachstum angeregt wird. Heißt: Wenn die Wurzeln tiefer reichen, verkraften die Gräser auch Trockenheit besser. Und es gibt noch einen Pluspunkt: Lange Wurzeln nehmen die benötigten Mineralstoffe besser auf.

Eine optimale Rasenlänge beträgt laut rasen-experte.de zwischen drei und vier Zentimeter. Wobei man in Hochzeiten auch damit rechnen muss, dass der Mäher alle fünf Tage angeworfen werden muss. Besonders bei Hitze ist die richtige Pflege wichtig, denn sie ist neben Unkraut einer der größten Bösewichte für den filmreifen Rasen. Dagegen hilft eine regelmäßige, ausreichende Bewässerung.

Tipps zur Rasenpflege: Vertikutieren hilft gegen Moos – darauf müssen Sie achten

Doch bevor man sich über die Hitze Gedanken machen sollte, steht erstmal das Aufziehen des Rasens an. Vor allem bei den Grünflächen, die in der Vergangenheit mehr schlecht als recht behandelt wurden, ist das notwendig. Heißt: Vertikutieren – und zwar vertikal und horizontal. Bei gepflegten Rasenflächen reicht eine Richtung aus, schreibt wetter.de. Vertikutieren hilft dabei, das Moos zu entfernen.

Allerdings muss man darauf achten, dass der Rasen zum einen völlig trocken ist, zum anderen davor möglichst tief geschnitten wurde. Direkt nach dem Vertikutieren wird neuer Rasen eingesäht. Gerade wenn es warm und trocken ist, was für diesen Sommer ja in einer ersten Prognose angekündigt wurde, muss man besonders auf die Bewässerung achten. Der Rasen brauch nun ein paar Wochen zur Erholung. (tobi)

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