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„Huggy Wuggy“: Figur aus Grusel-Spiel wird zum Hit – vor allem bei Kindern

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Von: Madlen Trefzer

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„Huggy Wuggy“ kennt aktuell jedes Kind – und das Trendspielzeug des Sommers wird immer beliebter. Doch was hat es mit dem Plüschmonster auf sich?

Das Plüschmonster „Huggy Wuggy“ erobert im Nu die Herzen der Kinder. Die gruselige Figur aus dem Videospiel „Poppy Playtime“ wird als weiches Spielzeug verkauft, hat lange, dünne Arme und Beine, buntes Fell und ein schauderhaft lachendes Maul voll spitzer Zähne. „Huggy Wuggy“ gibt es in unterschiedlichen Größen und Farben. Das dunkelblaue Original scheint bei den Sprösslingen am beliebtesten zu sein. 

„Huggy Wuggy“ kommt aus dem Horror-Videospiel „Poppy-Playtime“

„Huggy Wuggy“ ist jedoch kein Protagonist der üblichen Art – er ist ein Schurke aus dem von MOB Games produzierten Horror-Videospiel „Poppy Playtime“. Bekannt ist er aus „A Tight Squeeze“, dem ersten Kapitel des Spiels, das im Oktober 2021 erschienen ist. Das Szenario spielt sich in einer verlassenen Spielzeugfabrik ab, in der das „Huggy Wuggy“-Monster geschaffen wird. Seit März 2020 gibt es das Spiel auch für Android und iOS. 

Das Spiel „Poppy Playtime“ ist für Kinder ab 12 Jahren freigegeben. Dennoch scheint es ein regelrechter Trend bei kleineren Kindern zu sein. Der Spieler übernimmt die Rolle eines ehemaligen Mitarbeiters des Spielzeugherstellers „Playtime Co.“. Dabei müssen Rätsel gelöst werden. Gleichzeitig weicht der Spieler verschiedenen Feinden aus. Beinahe unauffällig stalkt und verfolgt ihn dabei das Gruselmonster „Huggy Wuggy“. Dann beginnt die „Jagd“.

Blaue und graue Huggy-Wuggy-Monster liegen auf einem Haufen
Huggy Wuggy – Das Trendspielzeug aus dem Videospiel „Poppy Playtime“ © Madlen Trefzer/ HEADLINE24

Darum geht es im Videospiel, aus dem „Huggy Wuggy“ bekannt ist

„Huggy Wuggy“ wird zu Betriebszeiten der Spielzeugfabrik als ein Kuschelmonster mit Intellekt entwickelt, das eigenständig denken kann und dessen Aufgabe es ist, Kinder zu umarmen. Nach und nach verschwinden zahlreiche Mitarbeiter aus der Fabrik. Der Verdacht fällt auf das Plüschmonster, das übermenschliche Stärke entwickelt. Seine überdurchschnittliche Beweglichkeit und die rasiermesserscharfen Zähne dienen ihm als Geheimwaffen.

Zunächst verfolgt „Huggy Wuggy“ den Spieler in der ich-Perspektive langsam und wird nach und nach immer schneller. Er greift den Spieler an und versucht ihn so fest zu umarmen, dass dieser platzt. Dieser Content wird von Experten als gefährlich eingestuft. Das Horror-Spielzeug „Huggy Wuggy“ wird als „psychisch schädlich“ bezeichnet und eignet sich deshalb nicht für Kinder. 

„Huggy Wuggy“ erobert TikTok und YouTube im Sturm

Wahrscheinlich ist die Beliebtheit der „Huggy Wuggy“-Figur mithilfe von Social Media gewachsen. Bei Instagram, TikTok und YouTube gibt es tausende Bilder und Videos von dem Plüschmonster. Mittlerweile gebe es sogar Videos, „in denen YouTuberInnen von „Huggy Wuggy“ bedroht oder entführt werden“, warnt der Medienratgeber Flimmo. „Dass diese Geschichten fiktiv sind, ist für Kinder nicht so leicht zu durchschauen“, heißt es.

Mit dem gruseligen Monster können Kindern inzwischen aber auch ohne Social Media in Berührung kommen, da es „Huggy Wuggy“ als Plüschfigur fast überall zu kaufen gibt. Am 5. Mai dieses Jahres erscheint das zweite Kapitel des Spiels „Poppy Playtime“ – momentan nur für Windows erhältlich. Gearbeitet wird nun auch an der Verfilmung des Horror-Videospiels. Ab wie viel Jahren das wohl freigegeben sein wird? Hier gibt es alle Infos zum Plüschmonster „Huggy Wuggy“.(mad)

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