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Huggy Wuggy: Von „nicht schlimm“ bis „hässlich“ – Leser reagieren auf das Grusel-Spielzeug

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Von: Madlen Trefzer

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Huggy Wuggy erobert nicht nur das Internet, sondern auch die Herzen der Kinder. Die Meinungen unserer Leser gehen jedoch stark auseinander.

Das Plüschmonster „Huggy Wuggy“ ist voll im Trend – vor allem bei Kindern. Die gruselige Figur aus dem Videospiel „Poppy Playtime“ wird seit mehreren Monaten fast überall als weiches Spielzeug verkauft. „Huggy Wuggy“ hat lange, dünne Arme und Beine, buntes Fell und ein schauderhaft lachendes Maul voll spitzer Zähne. „Huggy Wuggy“ gibt es in unterschiedlichen Größen und Farben. 

„Huggy Wuggy“ – Der neue Trend aus dem Internet

Der „Huggy Wuggy“-Trend geht erst seit wenigen Wochen durch die Decke. Das Horrorspiel, aus dem das beliebte Plüschtier stammt, gibt es jedoch schon seit Oktober 2021.Wahrscheinlich ist die Berühmtheit der „Huggy Wuggy“-Figur mithilfe von Social Media gewachsen. Bei TikTok und YouTube gibt es tausende Videos von dem Plüschmonster. Dabei spielen User Horrorszenen des Videospiels „Poppy Playtime“ nach, oder streamen es.

Nun stellt es sich heraus, dass „Huggy Wuggy“ als „psychisch schädlich“ eingestuft wird. Ist das wahr oder schon komplett übertrieben? Diesen simplen Rat hat unsere Leserin: „Einfach nicht kaufen, dann ist es auch nicht schädlich.... ganz einfach.“ Ein weiteres Kommentar stimmt zu: „Ich würde meinem Kind nichtmal das Videospiel erlauben, geschweige so ein Mist kaufen. Einfach im Regal lassen, und das erledigt sich von selbst. Kaufts keiner wirds auch nicht mehr hergestellt.“ 

Bunte Huggy-Wuggy-Plüschmonster liegen auf einem Haufen
Das Monster namens „Huggy Wuggy“ erobert die Herzen der Kinder © Madlen Trefzer/HEADLINE24

So denken unsere Leserinnen über das Plüschmonster „Huggy Wuggy“

Ob ein „Huggy Wuggy“-Boykott ausreicht, um den skurrilen Trend bei Kindern zu stoppen, sei dahingestellt. Eine Nutzerin ist nämlich aufgefallen, dass auch Kinder in Spanien den „Huggy Wuggy“-Hype mitmachen. Es gäbe sie auch dort überall im Handel. „Es wird jedem Trend nachgerannt, ohne nachzudenken“, findet eine weitere Userin. „Find das Kuscheltier nicht schlimm meine Tochter hat sie auch und sie liebt sie“, heißt es in den Kommentaren.

Weitere Facebook-Nutzer schließen sich der Meinung an: „Find das Kuscheltier nicht schlimm meine Tochter hat sie auch und sie liebt sie“ oder „Meine Tochter liebt das Vieh“, heißt es in den Kommentaren zum „Huggy Wuggy“. Eine Nutzerin hingegen findet die Sorgen der Experten um die kindliche Psyche nicht ganz irrelevant. „Das Vieh ist ja auch hässlich“, kommentiert sie auf Facebook. 

Spielzeug-Trends wie „Huggy Wuggy“ hat es schon immer gegeben

Die Meinungen gehen also stark auseinander. Einige Leser werden von „Huggy Wuggy“ an die Serie mit den „Teletubbies“ (1997 bis 2002) erinnert. Auch wird auf den noch älteren Struwwelpeter verwiesen. Es scheint wohl, als hätte jede Generation ihre eigenen „gruseligen“ Trends. Wie lange der Trend mit „Huggy Wuggy“ weitergeht, ist noch nicht klar. Dennoch muss jeder selbst entscheiden, ob das Plüschmonster das Richtige für das eigene Kind ist. 

Es lohnt sich jedenfalls genauer zu wissen, was die Kinder sich auf YouTube ansehen. Mehr zu: „Huggy Wuggy“, die Figur aus Grusel-Spiel. Wer nun allerdings besorgt ist, sollte genau wissen, was Eltern und Lehrer tun können, wenn Kinder Horror-Spiele nachahmen – Am Beispiel von Squid Game (Netflix). (mad)

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