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Wassersprudler im Öko-Test: Die meisten sind „gut“ – und haben nur kleine Mängel

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Von: Teresa Knoll

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Öko-Test hat sieben Wassersprudler auf ihre Funktionalität geprüft. Ein Produkt überzeugt auf ganzer Linie – aber die anderen sind auch nicht gerade schlecht:

Wer sich selbst sein Wasser mit einem Wassersprudler mit Kohlensäure aufpeppt, spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit und seinem Rücken das Schleppen schwerer Wasserflaschen oder gar Kisten. Außerdem wird Leitungswasser in Deutschland ohnehin streng kontrolliert und kann somit bedenkenlos getrunken werden. Öko-Test hat sieben Wassersprudler genauer getestet. Das Ergebnis ist erfreulich: Alle sind mindestens „gut“, der „Schlechteste“ erhält immerhin noch die Note „Befriedigend“.

Wassersprudler im Öko-Test: Das sind die Testkriterien

Getestet wurden sieben Geräte verschiedener Marken, zwei davon gehören zur Firma Sodastream. Bei Preisen zwischen 64,99 Euro und 210 Euro ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Im Mittelpunkt des Tests steht die Praxistauglichkeit: Ist das Gerät sicher und einfach zu bedienen, sind Flasche und CO2-Zylinder einfach auszutauschen? Auch fließt in die Bewertung mit ein, ob man kleinere Reparaturen selbst vornehmen kann, um nach Ablauf der Garantie Geld zu sparen.

Nach dem Aufsprudeln wird außerdem überprüft, ob Schwermetalle im Wasser sind und weitere Schadstoffe, nachdem das Wasser einige Zeit stehen gelassen wurde. Auch die Geräte und ihre Verpackungen werden auf umweltschädliche Stoffe wie PVC überprüft. Auch interessant: Stiftung Warentest hat Wasserfilter getestet, aber es wurden Schadstoffe im Wasser gefunden.

Wassersprudler im Öko-Test: Abzug für wackligen Stand und zu wenig Alltagstauglichkeit

An den meisten Geräten haben die Experten von Öko-Test nichts Großes auszusetzen, weshalb fünf die Note „gut“ bekommen. Für die Bestnote hat es wegen einiger Kleinigkeiten nicht gereicht: Bei einigen, wie dem „Mysoda Woddy Wassersprudler“ ist der Zugang zu den Dichtungen oder die Möglichkeit, diese selbst zu reinigen, unzureichend. Erfreulich: Bei keinem Sprudler werden Schwermetalle gefunden und von anderen Schadstoffen nach einiger Zeit allenfalls Spuren.

Die meisten Wassersprudler im Öko-Test werden mit Plastikflaschen genutzt, für zwei gibt es darüber hinaus auch Glasflaschen. Um wirklich alltagstauglich zu sein, sollten die Flaschen spülmaschinenfest sein, das ist aber bei allen bis auf die zwei Produkte von Sodastream nicht möglich. Bei Geräten, die oft benutzt werden, ist auch eine Standfestigkeit nötig. Der Sprudler von Sodapop wird hier kommentiert mit „kippt relativ leicht“.

Wassersprudler im Öko-Test: Sechs können überzeugen – nur einer mit kleineren Mängeln

Einen wirklichen Verlierer gibt es bei den Wassersprudlern im Öko-Test nicht. Nachfolgend findest Du den Testsieger und das Gerät, das am schlechtesten abschneidet:

Der Testsieger ist auch das Zweitteuerste Gerät im Test. Der günstigste Wassersprudler kommt von Brita und hat es erfreulicherweise mit einem „gut“ auf Platz drei geschafft. Weitere Tests findest Du im „Öko-Test Magazin 8-2022“.

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