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Dritte Corona-Impfung: Ema empfiehlt „Booster“ bei BioNTech und Moderna

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Von: Josefine Lenz, Tobias Becker

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Ein Impfpass.
BioNTech-Impfung: EMA gibt grünes Licht – Kommt die jetzt Booster-Impfung für alle? © Till Simon Nagel/dpa

Die Europäische Arzneimittelbehörde Ema empfiehlt eine dritte Impfung gegen das Coronavirus. Es geht um verschiedene Personengruppen und die Impfostoffe von BioNTech/Pfizer sowie Moderna.

Update, 04. Oktober, 18:15 Uhr: Die Europäische Arzneimittelbehörde Ema hat mitgeteilt, dass sie eine dritte Impfung gegen das Coronavirus empfiehlt. Es handelt sich dabei um eine Auffrischimpfung für Menschen mit stark eingeschränktem Immunsystem. Ein Beispiel sind Menschen, die eine Organtransplantation hatten. Die Drittimpfung handelt sich nicht nur um einen Impfstoff, sondern gleich um zwei. Laut Ema geht es um die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna.

Die Empfehlung, die in Deutschland bereits seit längerer Zeit die Ständige Impfkommission (Stiko) gegeben hat, spricht die Ema nun aus, da Studien ergeben haben, dass die Extradosis bei Betroffenen die Möglichkeit erhöht, Antikörper gegen das Coronavirus zu entwickeln. Die dritte Spritze soll es mindestens vier Wochen nach abgeschlossener Zweitimpfung geben.

Für Personen, die kein eingeschränktes Immunsystem haben, wird eine Drittimpfung weiterhin geprüft, laut Stiko. Die Ema erwägt in ihrer Mitteilung diese bereits, allerdings frühestens sechs Monate nach der zweiten Spritze. Grund dafür: Daten, welche den Anstieg der Antikörper anzeigen, wenn es eine „Booster“-Impfung gibt.

BioNTech-Impfstoff: EMA gibt grünes Licht – Kommt die jetzt „Booster“-Impfung für alle?

Eilmeldung vom 04. Oktober, um 16:50: Die Europäische Arzneimittelagentur EMA gibt grünes Licht für die „Booster“-Impfung mit dem Coronavirus*-Impfstoff von BioNTech und Pfizer. Das berichtet SWR. Demnach komme eine Auffrischungsimpfung mit dem Vakzin für Menschen ab 18 Jahren in Betracht. Bislang ist die nur für wenige Personengruppen empfohlen. Eine dritte Impfung für die restliche Bevölkerung soll frühestens nach sechs Monate nach der zweiten Spritze erfolgen.

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