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Baumärkte in Baden-Württemberg: Das gilt jetzt bei Bauhaus, Hornbach und Co. 

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Von: Katja Becher, Leon Berent

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Baumarkt in Baden-Württemberg: Bund und Länder haben sich beim Corona-Gipfel auf eine Öffnungsstrategie in Stufen geeinigt. Was das für Baumärkte bedeutet:

Update vom 8. März: Die Corona-Beschränkungen in Baden-Württemberg werden am Montag teils gelockert. Auch der Handel im Südwesten soll unter Hygieneauflagen von mehreren Lockerungen profitierten. So dürfen ab heute Baumärkte, die bisher nur ihre Gartenabteilungen öffnen durften, wieder ihr gesamtes Sortiment verkaufen. Beim Einkaufen gelten strenge Hygieneauflagen: Eine verschärfte Maskenpflicht (medizinische oder FFP2-/KN95-/N95-Maske) sowie eine Begrenzung der Kundenzahl auf einen Kunden pro zehn Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und einem weiteren Kunden für jede weiteren 20 m² Verkaufsfläche. Sollte in einem Landkreis allerdings die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 100 steigen, tritt automatisch eine „Notbremse“ in Kraft – dann könnte es passieren, dass auch Baumärkte wieder schließen müssen.

Baumarkt in Baden-Württemberg: Dürfen Filialen wieder vollständig öffnen?

Update vom 4. März: Am Mittwoch haben sich die Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen und eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 28. März vereinbart. Es wird jedoch auch einige Lockerungen geben, die allerdings an die 7-Tage-Inzidenzen gekoppelt sind. Dabei soll sich eher am Inzidenz-Wert von 50 orientiert werden, als an dem Wert von 35. Steigen die Zahlen wieder an, werden die Maßnahmen wieder verschärft.

Für ein Einzelhandel und damit auch für Baumärkte gilt: Bei einer stabilen Inzidenz von unter 50 kann darf der Baumarkt ab dem 8. März wieder öffnen. Allerdings mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 10 Quadratmeter beziehungsweise 20 Quadratmeter je nach Verkaufsfläche. Zuletzt lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg bei 54,4. Gartenmärkte, Gartencenter in Baumärkten und Blumenläden in Baden-Württemberg sind bereits seit dem 1. März wieder geöffnet.

Die Corona-Öffnungsstrategie zeigt, welche Bereiche wann wieder öffnen können.
Die Corona-Öffnungsstrategie zeigt, welche Bereiche wann wieder öffnen können. © HEADLINE24

Baumarkt in Baden-Württemberg: Baldige Öffnung? Kretschmann spricht Klartext

Update vom 2. März: Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat eine baldige Öffnung der Baumärkte im Südwesten in Aussicht gestellt. Die bayerischen Nachbarn hätten diese nun geöffnet, sagt der Regierungschef am Montagabend beim TV-Duell des SWR mit Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) zur Landtagswahl. „Das kann man als nächsten Schritt machen, damit wir keinen Tourismus bekommen - das ist immer ungut in der Pandemie.“ Er dämpft gleichzeitig die Hoffnung auf eine weitere Öffnung der Schulen bereits kommende Woche.

Baumarkt in Baden-Württemberg: Filialen öffnen mit diesen Einschränkungen

Update vom 28. Februar: Nach Wochen im Lockdown dürfen in Baden-Württemberg neben Friseuren und Blumenläden ab Montag (1. März) auch Baumärkte wieder öffnen – mit gewissen Einschränkungen. Die neuen Regeln wurden in einer geänderten Corona-Verordnung festgehalten, die die Landesregierung am Samstag veröffentlicht hat.

Im Rahmen der Lockdown-Lockerungen in Baden-Württemberg dürfen Baumärkte wieder Pflanzen und Zubehör für den Gartenbau verkaufen. Andere Warenbereiche müssen abgetrennt werden. Wenn der erlaubte Warenanteil eines Ladens mindestens 60 Prozent beträgt, dürfen demnach auch Mischsortimente angeboten werden. Beschränkt wird jedoch die Anzahl der Kunden pro Verkaufsfläche. In Läden mit bis zu 800 Quadratmetern darf sich demnach nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten. Hat ein Geschäft mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche, darf sich ab dem 801. Quadratmeter Fläche nur noch ein Kunde pro 20 Quadratmeter Fläche aufhalten, heißt es in der Verordnung. Ein Unterschied zwischen Außen- und Innenbereich der Geschäfte wird nicht gemacht.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte bei der Öffnung von Gartenmärkten zunächst von einer Öffnung der Außenbereiche gesprochen, weil dort die Gefahr einer Ansteckung deutlich niedriger sei. Die Entscheidung der grün-schwarzen Landesregierung zu Öffnungen kam zuletzt überraschend, da es weiter einschneidende Corona-Maßnahmen im Land gibt. Der Südwesten folgt mit seinem Vorgehen aber dem Beispiel anderer Länder wie Bayern.

Baumarkt im Lockdown: Nachbarland öffnet Filialen – bald auch im Südwesten?

Update vom 23. Februar: Geht es nach der Baden-württembergischen Landesregierung, sollen im März neben der Öffnung von Schulen, Kitas und Friseuren auch andere Öffnungsschritte erfolgen. Am heutigen Dienstag informiert Winfried Kretschmann die Bevölkerung über die Details. Der Ministerpräsident kündigt an, Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumenläden aufmachen zu wollen - und das schon am 1. März. Aktuell erarbeite man ein Hygienekonzept. In dem soll festgehalten werden wie viele Kunden sich auf welcher Fläche aufhalten dürften oder ob vor der Tür verkauft wird. Die baden-württembergische Regierung sei ebenfalls mit den Nachbarländern im Gespräch. Auch Bayern und Rheinland-Pfalz wollen Gärtnereibetriebe zum 1. März öffnen, Hessen hat sie bereits geöffnet.

Baumärkte bleiben für die breite Bevölkerung leider weiterhin geschlossen, nur Click and Collect ist erlaubt. Für Gewerbetreibende gibt es Ausnahmen, sie dürfen unter strengen Hygienemaßnahmen in Baumärkten in Baden-Württemberg einkaufen gehen. An Baumärkte angeschlossene Gartencenter dürfen ab dem 1. März wieder für alle öffnen. Filialen werden aus genau diesem Grund entsprechend umgebaut, erklärt Hornbach gegenüber Focus online. Wer neben der Blumenerde und Balkonpflanzen auch Schrauben und Wandfarbe braucht, sollte diese vorher online oder telefonisch reservieren, da diese Bereiche im Baumarkt weiterhin geschlossen bleiben.

Baumärkte öffnen wieder - in Bayern und Sachsen-Anhalt

Während in Baden-Württemberg die Baumärkte noch geschlossen bleiben müssen, geht man in Bayern einen Schritt weiter. Dort sollen ab dem 1. März nicht nur Gartencenter, sondern auch Baumärkte wieder öffnen dürfen. Das sorgt bei der baden-württembergischen Landesregierung für Irritationen. „Bisher war er immer der harte Hund, jetzt fängt er an, eine Sache nach der anderen Sache zu öffnen“, sagt Regierungssprecher Rudi Hoogvliet am Dienstag der dpa in Stuttgart.

„Ich weiß nicht, was das soll.“ In Baden-Württemberg sei eine reguläre Öffnung der Baumärkte nicht vorgesehen. Es habe mit dem Nachbarland keine Abstimmung darüber gegeben, sagt der Sprecher auch mit Blick auf einen möglichen Shoppingtourismus über die Landesgrenzen hinweg. Man verstehe nicht warum Söder nicht auf die Ministerpräsidentenkonferenz kommende Woche gewartet hat.

Auch in Sachsen-Anhalt dürfen neben Schulen und Friseuren Gartenbaumärkte, Gärtnereien, Blumenläden und Baumärkte wieder öffnen, kündigt Reiner Haseloff (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung an.

Baumarkt im Lockdown: Gartencenter öffnen wieder – doch nicht überall

Update vom 20. Februar: Zahlreiche Baumärkte öffnen ihre Gartencenter für Privatkunden, allerdings ist das Sortiment begrenzt. Wie „Baumarktmanager“ berichtet, öffne unter anderem Hornbach, Obi, Bauhaus und Toom ihre Außenbereiche. In der Regel können dort Pflanzen, Erde und Dünger gekauft werden. Welche Märkte genau offen haben, informieren die Unternehmen auf der jeweiligen Webseite. „Dort, wo es klar geregelt ist, sind wir dabei“, so Hornbach auf Nachfrage vom Baumarktmanager. Obi richte sich nach den Vorgaben der Länder und öffne dort, wo es erlaubt ist.

Baumarkt im Corona-Lockdown: Lockerung ab heute – darum dürfen sich Heimwerker jetzt freuen

Update vom 7. Januar 2021: Die Landesregierung von Baden-Württemberg verlängert den Lockdown zwar auf den 31. Januar, erlaubt ab Montag jedoch wieder Abholangebote im Handel. Die Corona-Verordnung werde so geändert, dass der sogenannte Click&Collect-Service wieder möglich werde, sagte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Kunden könnten so im Internet oder per Telefon eine Ware bestellen, einen Abholtermin vereinbaren und die Ware selbst abholen. 

Abholangebote waren in Baden-Württemberg im Zuge des Lockdowns über Weihnachten verboten worden, um lange Schlangen vor den Geschäften und somit zusätzliche Kontakte zu vermeiden. Auch für Baumärkte galt diese Regelung. Nur gewerbliche Kunden und Landwirte durften bisher einen Abholservice von Baumärkten nutzen.

Baumärkte im Corona-Lockdown: Diese Regeln gelten jetzt

Update vom 16. Dezember: Wie in der Corona-Verordnung von Baden-Württemberg festgehalten wird, müssen Baumärkte, Verkaufsstätten für Baustoffe und Gartenbaubedarf sowie Verkaufsstätten des Landhandels vom 16. Dezember bis zum 10. Januar schließen. Nur Lieferdienste, Online-Handel eingeschlossen, sowie der Weihnachtsbaumverkauf an Privatkunden im Freien ist erlaubt. Obwohl ein Abholservice für Privatkunden in Baden-Württemberg verboten ist, darf dieser für gewerbliche Kunden und Landwirte eingerichtet werden.

Corona-Lockdown: Baumärkte in Baden-Württemberg mit Sonderregel?

Update vom 15. Dezember: Im Zuge des Lockdowns müssen in Baden-Württemberg ab morgen die meisten Händler schließen. Die Abholung von Waren bei stationären Einzelhändlern wird in Baden-Württemberg während des harten Corona-Lockdowns verboten – mit wenigen Ausnahmen. Die Händler dürfen vorbestellte Artikel aber immerhin selbst ausliefern oder ausliefern lassen, wie das grün-schwarze Kabinett am Dienstag in Stuttgart beschlossen hat. Allerdings erklärte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), es werde immerhin Abholmöglichkeiten für Handwerker und die gewerbliche Wirtschaft geben. Was genau darunter fällt und wie etwa Handwerker Nachweise erbringen sollen, um Ersatzteile für eine Waschmaschine aus den Baumärkten abholen zu dürfen, sei noch offen, hieß es.

Ob es für Baumärkte in Baden-Württemberg eine Sonderregelung im Lockdown geben wird, bleibt somit weiterhin offen. Klarheit wird spätestens die Veröffentlichung der Corona-Verordnung bringen, die sich laut Ministerpräsident Winfried Kretschmann noch in der Endabstimmung befindet. „Der Teufel steckt im Detail“, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Aus diesem Grund werde die Corona-Verordnung auch erst am Mittwoch veröffentlicht.

Corona-Lockdown: Werden auch Baumärkte in Baden-Württemberg geschlossen?

Update vom 14. Dezember: Wegen der anhaltend hohen Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus sehen sich Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten gezwungen, die Corona-Maßnahmen weiter zu verschärfen. Ab dem 16. Dezember bis zum 10. Januar gilt ein deutschlandweiter Lockdown. Der Einzelhandel, bis auf die Geschäfte des täglichen Bedarfs, Schulen, Kitas und körpernahe Dienstleistungsbetriebe wie Friseure werden geschlossen.

Baumarkt im Lockdown: Das gilt für OBI, BAUHAUS und Co.

Doch was sind Geschäfte des täglichen Bedarfs? Viele Menschen fragen sich ob auch Baumärkte dazu zählen. Müssen OBI, BAUHAUS und Co. ab Mittwoch auch schließen? Diese Läden dürfen auch noch nach dem 16. Dezember geöffnet bleiben:

Wie Du sicher schon bemerkt hast: Das Wort „Baumarkt“ fehlt in dieser Auflistung.

Baumarkt Lockdown: Bleiben Baumärkte in Baden-Württemberg doch offen?

Der baden-württembergische Landtag befasst sich am Montag mit dem von Bund und Ländern geplanten Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In einer Sondersitzung wollen die Abgeordneten über die weitreichenden Einschnitte in das private und öffentliche Leben sprechen. Es wird eine kontroverse Landtagsdebatte über den Corona-Lockdown erwartet. Nach dpa-Informationen hat es in der Kabinettsrunde zum Lockdown von Seiten der CDU auch Fragen nach möglichen weitgehenden Ausnahmen gegeben.

So habe etwa Justizminister Guido Wolf ins Gespräch gebracht, Baumärkte offen zu lassen. Gibt es also doch noch Hoffnung für Heimwerker in Baden-Württemberg? Vize-Regierungschef und CDU-Landesvorsitzender Thomas Strobl teilt jedoch mit, dass es gut sei, den Lockdown bundeseinheitlich zu regeln. In anderen Bundesländern müssen Baumärkte vom 16. Dezember bis zum 10. Januar schließen. Über die Details zur neuen Corona-Verordnung wollen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Sozialminister Manne Lucha am Dienstagmittag um 12 Uhr informieren. Dann steht auch fest, ob Baumärkte in Baden-Württemberg im Rahmen des Lockdowns geschlossen werden – oder nicht.

Baumarkt Lockdown: Großer Andrang am Montag und Dienstag?

Der Andrang auf die ab Mittwoch geschlossenen Baumärkte dürfte am Montag und Dienstag gewaltig sein. Die Vorstellung, das lang aufgeschobene Projekt doch erst 2021 vollendet oder auch erst begonnen zu können, könnte viele Hobby-Heimwerker zu einer letzten Shopping-Tour im Bauhaus verführen. „Der Andrang ist tatsächlich noch nicht so stark wie erwartet. Ich habe es mir schlimmer vorgestellt, aber das kommt wohl morgen noch“, teilt ein Mitarbeiter eines OBI-Baumarkt im Rhein-Neckar-Kreis am Montag auf Anfrage mit. Die Kunden seien guter Dinge. Es bleibe abzuwarten, was den Baumärkten trotz der härteren Beschränkungen erlaubt sei.

Neben Leim und Nägeln fehlt aber sehr wahrscheinlich auch ein „Produkt“, das traditionsgemäß auch beim Baumarkt gekauft wird: der Weihnachtsbaum. Doch Verbraucher müssen nicht über fehlende Tannennadeln im Auto und auf dem Wohnzimmerlaminat klagen, denn auch anderswo sind Weihnachtsbäume zu bekommen. Der Feuerwerksverkauf in Baumärkten ist wie auch im restlichen Einzelhandel in diesem Jahr komplett verboten. Diese Regeln gelten über Weihnachten und Silvester in Baden-Württemberg. (lpb)

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