1,5 Meter sind Pflicht

Aldi: Abstand halten war „unmöglich“ - Neue Maßnahme soll nun helfen

Die Abstandsregelung betrifft auch die Discountertkette Aldi Süd. Um diese einzuhalten, gibt es jetzt eine neue Regelung. Nicht alle Kunden sind begeistert. 

München - Die strengen Regelungen der Regierung haben offenbar noch nicht ausgereicht: Um die Auflagen zur Abstandshaltung einhalten zu können, greifen einige Aldi Süd Filialen jetzt zu einer strengeren Maßnahme. Kunden dürfen den Discounter nur noch mit einem Einkaufswagen betreten.

„Durch die Nutzung der Einkaufswagen stellen die Kollegen sicher, dass der Mindestabstand von1,5 Metern eingehalten wird“, teilt die Discounterkette auf seiner Homepage mit. Zudem sei in manchen Filialen mit einem hohen Kundenaufkommen eine weitere Einschränkung möglich. 

Aldi: Discounter darf Teilweise nur mit Einkaufswagen betreten werden

Neben der Einkaufswagenpflicht kann es in manchen Aldi-Discountern auchEinlassbeschränkungen oder Einlasskontrollen geben, heißt es weiter in der Mitteilung. Die Nutzung des Wagens soll aber vor allem helfen, die Abstandsregelung von 1,5 Meter leichter einhalten zu können und somit Kunden und Mitarbeiter vor einer Ansteckungsgefahr* schützen*. 

Offenbar reagiert Aldi Süd damit auch auf Forderungen von Kunden. Denn diese hatten sich in den Sozialen Medien schon über die überfüllten Supermärkte* beschwert - Abstand zu halten war „unmöglich“ klagt eine Userin auf Instagram. Eine andere Userin war sogar „fassungslos“ über den Zustand. Der „Aufpasser“ habe nur herumgestanden, kritisiert sie. 

Aldi-Kunden müssen mit strengen Abstandsregelungen in Filialen rechnen

Dabei sorgt die Kette seit langem vor, um die Covid-19 Gefahr in den Discountern einzudämmen. Abstandsmarkierungen am Boden, Acrylglasscheiben vor der Kasse oder die Bitte um Kontaktloses bezahlen. Es gibt auch durchaus Kunden, die eine Einkaufswagenpflicht mit Humor nehmen. „Einen Einkaufswagen Abstand halten“ schlägt ein User als Allgemeinregel im Alltag vor. 

Ungeplant stillte Aldi zu Beginn der Corona-Pandemie sogar die große Nachfrage nach Desinfektionsmittel. In einer schon Monate vorher geplanten Sonderaktion gab es Desinfektionsmittel und weitere Hygieneprodukte im Angebot. Zudem gab es kürzlich einen „Pasta-Transport“ - damit sollten auch alle Pastaliebhaber in Zeiten von Hamsterkäufen beruhigt sein. 

mak

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerkes. 

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