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Aldi: Leere Regale drohen – So reagiert der Discounter auf die Engpässe

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Von: Tobias Becker

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Baden-Württemberg – Aufgrund der Corona-Variante Omikron soll es zu Lieferengpässen kommen und leere Regale bei Aldi und Co. drohen. Aber was sagt der Discounter-Riese dazu?

Das Einkaufen im Supermarkt gehört zu den alltäglichen Aufgaben. Wer in Baden-Württemberg zu Aldi und Co. geht, kennt die vollgepackten Regale, die vielfältige Auswahl und ist es gewohnt, nicht nur die üblichen Lebensmittel zu erhalten, sondern immer wieder auch besondere Produkte sowie Non-Food-Artikel. Aber was, wenn die Regale plötzlich leerer werden? Wenn die Auswahl schrumpft?

Zu Beginn der Corona-Pandemie gab es schon eine Zeit, in der die Menschen in Heidelberg und anderen Städten zu sehr beansprucht haben. Aus Angst vor einem langen Lockdown wurde gehamstert und der Einkauf weit über den täglichen Bedarf gedeckt. Nun, Anfang 2022, drohen wieder leere Regale, aufgrund von Lieferengpässen. Die Corona-Variante Omikron, aber auch der fehlende Nachwuchs an Lkw-Fahrerenden sollen laut Verbänden die Krise verstärken, wie HEIDELBERG24 bereits berichtete.

Lieferengpässe und Corona-Variante Omikron: Das sagt Branchen-Riese Aldi Süd

Nun hat sich Aldi Süd zu möglichen Lieferengpässen, den Gründen und Folgen geäußert. Der Discounter-Riese kennt die Herausforderungen der aktuellen Zeit bestens und ist darauf vorbereitet. „Wir stehen mit unseren Lieferanten und Logistexperten im ständigen Austausch und sind bestrebt, auf kurzfristige Herausforderungen bei der Beschaffung entlang der gesamten Lieferkette schnellstmöglich zu reagieren“, so die Antwort von Aldi Süd auf HEIDELBERG24-Nachfrage.

DiscounterAldi
HauptsitzMühlheim an der Ruhr (Aldi Süd) / Essen (Aldi Nord)
GründerKarl & Theo Albrecht
Standorte weltweit11.235
Umsatz106,3 Milliarden US-Dollar (2019)

Und weiter: „Wo erforderlich setzen wir verschiedene Maßnahmen um, um die gewohnte Verfügbarkeit für unsere Kundinnen und Kunden weiterhin zu gewährleisten.“ Dies gelte sowohl für Lebensmittel als auch für Non-Food-Aktionsartikel. Vor allem die Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus kann Auswirkung auf die Lieferketten haben. „Das betrifft wie alle Einzelhändler auch Aldi Süd“, erklärt der Konzern. Die gute Nachricht für alle Menschen: „Die Verfügbarkeit von Lebensmitteln sehen wir jedoch als gesichert an.“

Aldi Süd gibt Entwarnung: Wohl keine „längerfristigen Engpässen“ – Kunden können aufatmen

Betroffen könnten vor allem besondere Produkte sein, bei denen es zu „Nachfragespitzen“ kommt. Dann ist es möglich, dass solche Artikel an manchen Orten „vorübergehend vergriffen“ sind. Wer also auf heiß ersehnte Sonderangebote wartet, sollte dann schnell zuschlagen, bevor es zu spät ist. Wie lange die Situation anhält, vermag derzeit noch keiner zu sagen. Zu den möglichen Lieferengpässen schreibt Aldi Süd: „Mit längerfristigen Engpässen rechnen wir jedoch nicht.“

Generell muss der Discounter-Riese Aldi, wie auch Lidl, Kaufland und Co., in 2022 auf mehrere Änderungen reagieren, wenn es nicht ohnehin schon längst passiert ist. So gibt es nun ein Plastiktüten-Verbot an Kassen und der Discounter hat die 5D-Regel eingeführt. Die Lieferengpässe sind wohl die nächste Herausforderung, die Aldi Süd vermutlich aber nicht zum ersten Mal in der Corona-Krise hat, denn bereits in der Vorweihnachtszeit wurde davor gewarnt. (tobi)

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