Unterschiede zur alten Geldnote

Neuer 20-Euro-Schein: Seit 2021 im Umlauf – so erkennst Du den Zwanziger

Neuer 20-Euro-Schein in Deutschland: Die nagelneue Banknote soll 2021 europaweit verbreitet werden. Wo sie bereits im Umlauf ist – und woran man den Geldschein erkennen kann. 

Wer in diesem Jahr einen neue 20-Euro-Schein in den Händen hält, wird den Unterschied sofort merken – denn die neuen Banknoten fühlen sich ganz anders an als der alte Zwanziger. Die Europäische Zentralbank will den neuen Euro-Schein im Jahr 2021 europaweit verbreiten. Einige Menschen könnten ihn bereits jetzt im Geldbeutel haben. HEIDELBERG24* berichtet über die Unterschiede zwischen dem alten und neuen 20-Euro-Schein – und wo es ihn bereits gibt.

20-Euro-Schein: Das ist anders beim neuen Zwanziger – Unterschiede zur alten Banknote

Wer einen neuen 20-Euro-Schein erstmals in den Händen hält, könnte kurz stutzig werden. Die neuen Scheine fühlen sich nämlich viel glatter an. Der Zwanziger wird nun standardmäßig mit einem Speziallack überzogen, um den Schein robuster zu machen. „Ab 2021 werden nur noch beschichtete 20-Euro-Banknoten hergestellt, so dass unbeschichtete 20-Euro-Banknoten nach und nach aus dem Bargeldkreislauf verschwinden werden.“, erklärte Bundesbank-Vorstandsmitglied Johannes Beermann.

Laut Beermann hätten erste Tests der Bundesbank gezeigt, dass die zusätzliche Beschichtung der Geldnoten ihre Lebensdauer insgesamt erhöhe. Den neuen 20-Euro-Schein erkennt man aber nicht nur an der neuen Beschichtung, sondern auch an der Unterschrift von Christine Lagarde, Chefin der Europäischen Zentralbank. Diese befindet sich auf der Vorderseite der Banknote, links unter der EU-Flagge.

Die Unterschrift von Christine Lagarde auf einem 20-Euro-Schein.

Neuer 20-Euro-Schein: Das ist neu in der zweiten „Europa-Serie“

Vor allem Euro-Scheine mit geringem Wert nutzen sich viel schneller ab, da sie häufiger den Besitzer wechseln. Deshalb sind auch bereits der Fünfer und der Zehner mit dem Speziallack überzogen. Die neuen Geldscheine gehören zur zweiten Serie der Euro-Banknoten, die bereits seit 2013 nach und nach in Umlauf gebracht wird. In dieser „Europa-Serie“ fehlt beispielsweise auch der 500-Euro-Schein komplett. Experten versprechen sich von der Einstellung der lila Banknote unter anderem eine Eindämmung von Terrorfinanzierung und Schwarzarbeit. Die alten 500-Euro-Scheine der ersten Serie bleiben aber weiter gesetzliches Zahlungsmittel und können unbegrenzt umgetauscht werden.

Neuer 20-Euro-Schein: Ab 2021 im Umlauf – wer ihn schon im Geldbeutel haben könnte

Wie die Tagesschau Ende Dezember berichtete, bringen einige Notenbanken der Euro-Länder bereits seit Sommer 2020 probeweise die neuen 20-Euro-Scheine in Umlauf. Vor allem Reisende innerhalb Europas könnten die neuen Scheine bereits in der Hand gehabt und diese sogar nach Deutschland gebracht haben.

Bis alle Menschen in Deutschland einen neuen 20-Euro-Schein im Geldbeutel haben, könnte es allerdings noch etwas dauern. Laut Daten der Europäischen Zentralbank waren im November 2020 rund 4,3 Milliarden 20-Euro-Scheine mit einem Gesamtwert von 85,1 Millionen Euro im Umlauf.

20-Euro-Schein: Warnung vor Fälschung des neuen Zwanzigers

Im Jahr 2020 wurden 20-Euro-Scheine besonders oft gefälscht. Laut Tagesschau-Bericht hatten falsche Zwanziger mit über 10.000 Fälschungen einen Anteil von 29 Prozent an den insgesamt gefälschten Banknoten. Umso wichtiger ist es für Verbraucher zu wissen, wie genau die neue Banknote des Zwanzigers aussehen wird – denn Kriminelle könnten den Wechsel auf den neuen 20-Euro-Schein mit Fälschungen ausnutzen. (kab) *HEIDELBERG24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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