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Queen-Beerdigung: Erzbischof sorgt mit Predigt-Nebensatz für Wirbel - Seitenhieb?

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Von: Jonas Erbas, Julia Hanigk

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Queen Elizabeth II. ist tot. Nachdem die Öffentlichkeit Abschied nehmen durfte, wurde die Königin nun beigesetzt. Der Erzbischof von Canterbury fiel mit einem Nebensatz in seiner Predigt auf. Der News-Ticker.

Update vom 20. September, 11.52 Uhr: Im Nachgang zur Trauerfeier der Queen sorgt ein Satz aus der Rede des Erzbischofs von Canterbury, Justin Welby, für Aufsehen. Er sagte auf der Kanzel der Westminster Abbey: „Jene, die dienen, werden geliebt und in Erinnerung bleiben – und jene, die sich an Macht und Privilegien klammern, werden vergessen.“ In erster Linie natürlich eine Huldigung der Dienste der Queen und ihrem Glauben an Gott.

Der Nachsatz wird im Netz von vielen Menschen jedoch komplett anders interpretiert, nämlich als Seitenhieb auf den ehemaligen Premierminister Boris Johnson, der ebenfalls dem Gottesdienst lauschte. Nach einigen Skandalen trat der Regierungschef trotzdem so lange nicht zurück, bis seine eigene Partei sich gegen ihn stellte. Justin Welby wird von dem Buchautor Nazir Afzal eine sehr progressive Haltung bescheinigt, er interviewte ihn. Diese Haltung würde mit einer Kritik an Johnson zusammenpassen.

„Pause gönnen“: Krönungsdatum für König Charles III. nach Trauerfeier der Queen unklar

Update vom 20. September, 11.13 Uhr: Nach dem Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. gibt es noch kein Datum für die Krönung von König Charles III. Diese Frage müsse in Ruhe geklärt und natürlich mit dem Palast und dem Monarchen abgestimmt werden, sagte die britische Kulturministerin Michelle Donelan am Dienstag dem Radiosender LBC. Die Staatstrauer nach dem Tod der Königin sei eben erst beendet worden.

„Wir wollen dem Land eine Pause gönnen. Die Krönung von Queen Elizabeth II. war ein bemerkenswertes Ereignis, bei dem das Land zusammenkam“, sagte Donelan. Das Gleiche gelte für das 70. Thronjubiläum der Queen im Juni. „Das kann auch die Wirtschaft ankurbeln“, sagte die Ministerin. Der „Telegraph“ spekulierte auf ein Datum im Frühjahr oder Sommer nächsten Jahres.

Beerdigung der Queen: Die ersten Zuschauerzahlen und Anzahl der Bürger am Sarg

Update vom 20. September, 10.40 Uhr: Nachdem die Zeremonie um Queen Elizabeths Beerdigung vorbei ist, gibt es erste Zahlen: Nach Angaben der britischen Kulturministerin Michelle Donelan kamen mehr als 250 000 Menschen zum aufgebahrten Sarg, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Dies sei noch keine endgültige Zahl, ihr Ministerium werte die Angaben noch aus, sagte Donelan am Dienstag dem Sender Sky News.

Zahlreiche Menschen hatten stundenlang angestanden, um den geschlossenen Sarg in der Westminster Hall des britischen Parlaments zu sehen. Kommentatoren wiesen prompt darauf hin, dass die genannte Zahl niedriger wäre als bei Elizabeths Vater König George VI., dem 1952 nach seinem Tod etwa 300 000 Menschen ihren Respekt gezollt hatten, sowie deutlich weniger als von der Regierung zuvor erwartet.

Bei den Fernsehquoten wurden weltweit über 4 Milliarden Zuschauer erwartet, hieß es in einer Prognose. Zumindest in Deutschland konnten die Fernsehsender schon einmal punkten. Laut dwdl.de war Das Erste Spitzenreiter. Bei der Live-Übertragung von 9 bis 16:30 Uhr schauten im Schnitt 2,91 Millionen Personen zu. Die Sondersendung „Abschied von der Queen – Beisetzung in Windsor“ um 20.15 Uhr sahen 4,17 Millionen. 

Prinzessin Charlotte weint bitterlich um ihre Urgroßmutter

Update vom 20. September, 09.35 Uhr: Während der Trauerfeier und dem Prozessionszug wurden die anwesenden Royals immer wieder von ihrer Trauer um Familienoberhaupt Queen Elizabeth II. übermannt. Besonders schwer dürfte der Tag auch für die beiden ältesten Kinder von Prinz William und Herzogin Kate gewesen sein, dem neunjährigen Prinz George und der siebenjährigen Prinzessin Charlotte.

Anfangs schritt Charlotte noch an der Hand ihrer Mutter hinter dem Sarg ihrer Urgroßmutter her. Später konnte sie ihre Tränen aber nicht mehr halten und weinte bitterlich. Mutter Kate tröstete das Kind. William und Kate sollen lange überlegt haben, ob sie den beiden die Prozedur antun möchten, ihren jüngsten Sohn Prinz Louis (4) ließen sie zu Hause. Es hieß, dass George den Tod von Queen Elizabeth II., „Gan Gan“ nannte, besser versteht.

Prinzessin Charlotte weinend beim Staatsbegräbnis von Königin Elizabeth II.
Prinzessin Charlotte weint bitterlich um ihre verstorbene Urgroßmutter, Queen Elizabeth II. © Martin Meissner/Pool AP/dpa

Queen Elizabeth II. begraben - Charles III. übernimmt: Was passiert jetzt?

Update vom 20. September, 07.15 Uhr: Königin Elizabeth II. hat am Montagabend in Schloss Windsor im Beisein ihrer Familie ihre letzte Ruhe gefunden. Mit ihrer Grablegung in der König-George VI.-Gedächtniskapelle, einem gesonderten Teil der St. George‘s Chapel, wurde Elizabeth II. mit ihren Eltern, ihrer Schwester Prinzessin Margaret und ihrem Mann Prinz Philip wieder vereint. Das Staatsbegräbnis für die Queen hatte am Morgen mit einer Trauerfeier in der Westminster Abbey begonnen, an der 2000 hochrangige Gäste teilnahmen.

Für die Königsfamilie gilt derzeit noch eine siebentägige Trauerperiode. Prinz Charles III. übernimmt jetzt das Zepter, muss auf seine öffentliche Krönung allerdings noch warten. Der „Telegraph“ geht davon aus, dass dies im Frühjahr oder Sommer nächsten Jahres erst stattfinden wird. Frank-Walter Steinmeier lobte nach der Teilnahme am Trauergottesdienst die guten Verbindungen zwischen Deutschland und Charles, der aufgrund seiner deutschen Vorfahren auch die Sprache spricht. Steinmeier lud zu einem Staatsbesuch.

Es wird erwartet, dass Prinz Charles jetzt die Spitze der Royal Family verschlanken möchte und auch Gelder einsparen wird. Charles, der sich auch sehr für den Umweltschutz einsetzt, wird angesichts der hohen Energiepreise und Inflationsrate einiges planen. Jedoch wird er wohl mit dem Kurs von Premierministerin Liz Truss aneinandergeraten – politische Einmischung ist ihm allerdings nicht erlaubt. Zudem gibt es auch noch die Krisen innerhalb der eigenen Familie – die Queen als Vermittlerin fällt nun weg.

Persönliche Note trotz königlichen Protokolls: Hier blitzte Queen Elizabeth II. höchstselbst durch

Update 21.00 Uhr: Die insgesamt über zehnstündige Abschiedszeremonie für Queen Elizabeth II. war nicht nur äußerst emotional, sondern durch das königliche Protokoll auch ebenso streng durchgetaktet. Im Laufe des Tages blitzten allerdings immer wieder Momente auf, die der Trauerfeier eine persönlichere Note verliehen: So trug Prinzessin Kate eine kostbare Perlenkette der Queen, mit welcher diese sich insbesondere in den 1980ern und -90ern selbst regelmäßig in der Öffentlichkeit zeigte.

Mit „The Lord‘s My Shepherd“ erklang in der Westminster Abbey zudem eines der Lieblingskirchenlieder der Rekord-Monarchin. Dieses wurde bereits während ihrer 1947 ebenfalls in den Hallen der Westminster Abbey geschlossenen Hochzeit vorgetragen und trägt demnach eine tiefe Bedeutung für die gesamte Königsfamilie. Auch die Trauerfeier in der St. George‘s Chapel wurde musikalisch mit großer Symbolkraft beschlossen: Ihr persönlicher Dudelsackspieler Major Paul Burns, der die Rolle des Piper to the Sovereign bekleidet, verabschiedete seine Dienstherrin mit dem traditionellen Klagelied „Sleep, Dearie, Sleep“.

Vor Ort nahmen zudem auch die tierischen Weggefährten der verstorbenen Königin Abschied: Ihre geliebten Hunde, die beiden Corgis Muick und Sandy, wohnten der Trauerzeremonie auf Windsor Castle teils ebenfalls bei. Auch Emma, das Lieblingspferd von Queen Elizabeth II., nahm dort den Sarg in Empfang. Zu ihren Tieren soll die Monarchin stets ein sehr liebevolles Verhältnis gepflegt haben.

Queen Elizabeths II. letzte Ruhe: Tatsächliche Beisetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Update 20.00 Uhr: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und fernab der Kameras findet in einer privaten Zeremonie Queen Elizabeths II. tatsächliche Beisetzung statt. An dieser nimmt lediglich der engste Familienkreis teil. Der Sarg mit den sterblichen Überresten der Rekord-Monarchin wurde für diesen Anlass bereits währen der Trauerfeier in der St. George‘s Chapel in die königliche Krypta, die nach König Edward VI. benannt ist, hinabgelassen. Dort liegt bereits ihr im April 2021 verstorbener Ehemann Prinz Philip, der Duke of Edinburgh, begraben. Im Kreise der Familie soll die Zeremonie weitaus persönlicher ausfallen, als es noch tagsüber während des durch das Protokoll vorgegebene Pflichtprogramm der Fall war.

Queen Elizabeths II. historisches Begräbnis: Die letzten Stationen der Königin im Überblick

Update 19.15 Uhr: Der 19. September markiert einen historischen Tag in der Geschichte der britischen Monarchie: Mit Queen Elizabeths II. Beisetzung endet nicht nur für viele Briten eine Ära. In einer emotionalen, durch und durch geplanten Trauerzeremonie fand die im Alter von 96 Jahren verstorbene Rekord-Monarchin nun ihre letzte Ruhe.

Queen Elizabeth II. findet letzte Ruhe: Gottesdienst in St. George‘s Chapel bei Windsor Castle

Update 18.30 Uhr: Auch fernab der Schlossmauern von Windsor Castle herrschten große Gefühle, etwa auf dem Long Walk, der zu der Residenz führt: Dort verfolgten die Anwesenden die Trauerzeremonie in der St. George‘s Chapel via Videoscreen. Ein Moment bleibt unvergessen: Als der Sarg der Queen hinabgelassen wird und das Klagelied des Dudelsackspielers erklingt, kommen vielen Menschen die Tränen.

Update 17.59 Uhr: Als die Nationalhymne erklingt, verschlägt es König Charles III. die Sprache. Der trauernde Monarch wirkt in sich gekehrt und völlig ergriffen. Das Ende des Gottesdienstes rührt den 73-Jährigen augenscheinlich zu Tränen. RTL-Adelsexperte Michael Begasse dazu: „Diese Emotionen habe ich bei Charles noch nie gesehen.“ Nach und nach steigt die königliche Familie in die wartenden Autos, um dann noch einmal ganz privat Abschied von Queen Elizabeth II. zu nehmen.

Update 17.58 Uhr: Der Beisetzungsgottesdienst ist damit beendet. Die königliche Familie verlässt die St. George‘s Chapel. Dieser Akt gilt als letzter offizieller Programmpunkt der zehntägigen Staatstrauer.

Update 17.52 Uhr: Der Sarg mit Queen Elizabeths II. sterblichen Überresten wird in den Royal Vault niedergelassen, parallel dazu erklingt ein Trauerlied, das ein einzelner Dudelsackspieler vorträgt. Justin Welby, der Erzbischof von Canterbury spricht daraufhin seinen Segen („Geht hinaus in die Welt in Frieden; seid guten Mutes, haltet fest an dem, was gut ist, gebt niemandem Böses für Böses; stärkt die Schwachen, unterstützt die Schwachen, helft den Bedrängten, ehrt alle Menschen, liebt und dient dem Herrn und freut euch in der Kraft des Heiligen Geistes.“), anschließend erklingt die Nationalhymne.

Update 17.46 Uhr: König Charles III. legt nun die Fahne der Königin auf den Sarg seiner verstorbenen Mutter. Der Leiter des königlichen Haushalts, Lord Chamberlain Baron Parker, bricht daraufhin seinen Dienststab und legt diesen ebenfalls dort ab, wie es das Protokoll verlangt. Es folgen weitere Worte des Dekans von Windsor, der erneut einen Psalm aus der Bibel zitiert. Um Queen Elizabeth II. zu gedenken, werden noch einmal ihre Titel verlesen.

Update 17.38 Uhr: Der Dekan von Windsor nimmt nun die Staatsinsignien in Empfang: die Staatskrone, der Reichsapfel und das Zepter. Parallel dazu erheben sich die Anwesenden. Höhere Mitglieder des Hofstaates nehmen die Gegenstände und legen diese auf den Hochaltar. Währenddessen ist es in der St. George‘s Chapel ganz still, es sind nur vereinzelt Geräusche wahrzunehmen, ansonst herrscht eine andächtige Stimmung. Unterbrochen wird die Stille von einem weiteren Gesangsstück, einem Hymnus, dessen Text bis ins 7. Jahrhundert zurückgeht.

Update 17.30 Uhr: Nun gedenken Geistliche, die an den wichtigsten Wohnorten (Sandringham, Balmoral, Windsor) der Queen tätig waren und sind, der verstorbenen Monarchin. Den Anfang macht der Rektor von Sandringham. Anschließend sprechen die Anwesenden gemeinsam das Vaterunser.

Update 17.28 Uhr: David John Conner, der Dekan von Windsor, hält die Eröffnungspredigt und erinnert dabei an Queen Elizabeths II. tiefen Glauben. Die verstorbene Monarchin habe die St. George‘s Chapel regelmäßig aufgesucht, so der 75-Jährige, der die ruhige Art der Monarchin in seiner Ansprache hervorhob. Anschließend wird ein Bibelvers aus dem Neuen Testament verlesen.

Update 17.19 Uhr: Die Angehörigen der königlichen Familie nehmen nun die ihnen angedachten Plätze in der St. George‘s Chapel ein. Ihr Weg führt noch einmal am Sarg von Queen Elizabeth II. vorbei, vor welchem sich ihre engsten Angehörigen verbeugen, bevor sie sich auf den Holzbänken niederlasen. Anschließend erklingt zum Auftakt der „Russische Hymnus an die Verstorbenen“.

Update 17.13 Uhr: Mit ein wenig Verspätung beginnt nun der Trauergottesdienst in der St. George‘s Chapel. Untermalt von sakralem Gesang wird der Sarg von Queen Elizabeth II. an den Trauergäste vorbei durch die Halle der Kollegiatstiftskirche getragen, während sich die Anwesenden erheben, um der verstorbenen Monarchin Tribut zu zollen.

Queen Elizabeths II. letzte Reise: Trauerzug führt von London nach Windsor Castle

Update 17.10 Uhr: Der Leichenwagen hat nun sein endgültiges Ziel erreicht. Die Sarg mit Queen Elizabeths II. sterblichen Überresten wird von den Sargträgern nun in die St. George‘s Chapel getragen.

Update 16.55 Uhr: Im Innenhof von Windsor Castle wird sich die königliche Familie gleich dem Trauerzug anschließen, dann geht es zur St. George‘s Chapel, wo vor rund 800 Gästen ein intimerer Gottesdienst stattfinden soll. Auch die geliebten Corgis der Queen, Muick und Sandy, sind vor Ort. Die beiden Hunde haben ein neues Zuhause bei Prinz Andrew, dem zweitältesten Sohn der Königin, gefunden.

Update 16.45 Uhr: Der Leichenwagen hat nun die Schlossmauern von Windsor Castle erreicht. Die Andacht, die um 17 Uhr beginnen soll, kann dementsprechend zeitplangemäß abgehalten werden. Vor Ort ist indes auch die britische Premierministerin Liz Truss angekommen.

Update 16.30 Uhr: Auch der frühere US-Präsident Barack Obama hat die gestorbene britische Königin Elizabeth II. gewürdigt. In einem Video, das er auf seinem Twitter-Account veröffentlichte, berichtete Obama (61) von seinen Besuchen als US-Präsident in London. „Sie hätte nicht freundlicher oder aufmerksamer zu mir und Michelle sein können“, lobte er die verstorbene Monarchin und verriet, die Queen habe besonders bei seinen beiden Töchtern einen bleibenden Eindruck hinterlassen: „Sie bot den Mädchen an, mit der vergoldeten Kutsche auf dem Gelände von Buckingham-Palast herumzufahren.“ Sie habe ihn zudem sehr an seine Großmutter erinnert, sagte Obama über die Queen.

Update 16.20 Uhr: Die St. George‘s Chapel füllt sich nach und nach, auch Angehörige anderer europäischer Königs- und Adelshäuser nehmen an der Trauerzeremonie auf Windsor Castle teil. Dort wird Queen Elizabeth II. ihre letzte Ruhe finden. Der Trauerzug hat inzwischen den Long Walk, der zu dem weitläufigen Anwesen führt, erreicht.

Update 16.05 Uhr: Der königliche Konvoi hat, nachdem er sich kurzzeitig verspätet hat, die verlorenen Minuten aufgeholt und der nächste Programmpunkt der Trauerfeier dürfte sehr bald starten. Der Leichenwagen ist inzwischen in Windsor eingetroffen, wo er ebenfalls mit großem Trubel in Empfang genommen wurde. In der bei Windsor Castle gelegenen St. George‘s Chapel soll ein weiterer Trauergottesdienst stattfinden. An diesem nehmen circa 800 Gäste teil, dennoch war von einem Abschied in „kleinem Kreise“ die Rede.

Update 15.30 Uhr: Wie die Daily Mail berichtet, soll die Trauerfeier für drei Mitarbeiter des Buckingham Palace zur echten Belastungsprobe geworden sein: Die Militärangehörigen mussten gestützt werden, einer von ihnen fiel offenbar gar zu Boden, nachdem die königliche Familie die Szenerie verlassen hat. Die beiden anderen mussten jeweils vor und nach der Überführung des Sarges von Königin Elizabeth II. weggetragen werden.

Update 15.15 Uhr: Die bei Windsor Castle gelegene St. George‘s Chapel, wo ein weiterer Gottesdienst stattfinden soll, füllt sich langsam mit den ersten Gästen, während der königliche Konvoi den Westen Londons und die Außenbezirke der Millionenmetropole passiert. In rund 20 Minuten soll der Prozessionszug an seinem Ziel ankommen. Interessant: Der Leichenwagen von Queen Elizabeth II. stammt aus dem Schwabenland, wie echo24.de berichtet.

Meghan Markle weint, Prinz Harry verweigert offenbar Nationalhymne

Update 14.47 Uhr: Während die sterblichen Überreste von Queen Elizabeth II. in der Leichenwagen verladen werden, werden immer wieder auch die Mitglieder der Royal Family eingeblendet, die sich um den Sarg versammelt haben. Dabei ist zu sehen, wie auch bei Herzogin Meghan einige Tränen fließen. Eine ZDF-Expertin erklärt im Hintergrund: Prinz Harry habe nicht „God Save the Queen“ mitgesungen. König Charles III. zeigte indes große Gefühle mit einem kleinen Brief – und offene Tränen.

Die königliche Familie trauert um Queen Elizabeth II.
Bei der Trauerfeier von Queen Elizabeth II. ließ Meghan Markle ihren Gefühlen freien Lauf © Martin Meissner/Pool AP/dpa

Beerdigung Queen Elizabeth II.: Sarg auf dem Weg im Leichenwagen nach Schloss Windsor

Update 14.37 Uhr: Es folgt ein „letztes Goodbye“ der Hauptstadt London. Während die Nationalhymne spielt, fahren die Wagen mit dem Leichenwagen an erster Stelle ab in Richtung Schloss Windsor, wo die Beerdigung stattfinden wird – etwa 40 Kilometer liegen zwischen den beiden Orten. Dort wird es einen Aussegnungsgottesdienst in der St.-Georges-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor geben. Im Beisein der Familie ohne Gäste soll die Queen neben ihrem bereits verstorbenen Mann Prinz Philip beigesetzt werden.

Update 14.33 Uhr: Die Marine-Soldaten treten zusammen mit der leeren Lafette ab. Der Kofferraum und die Türen des Leichenwagens werden geöffnet und der Sarg schrittweise in das Auto hineingelegt, die Türen geschlossen. Princess Anne begleitet ihre Mutter im Wagen dahinter.

Update 14.31 Uhr: Die gesamte königliche Familie stellt sich auf. Sie verabschieden den Sarg zur Übersetzung nach Windsor im Leichenwagen. Prinzessin Charlotte und ihr Bruder Prinz George diskutieren am Rande aufgestellt miteinander. Auch in diesem Moment steht Harry neben Meghan hinter Charles und Camilla.

Update 14.21 Uhr: Das vorgesehene Protokoll zur Trauerfeier von Queen Elizabeth II. ist etwas durcheinander gekommen. Bisher stimmte alles bis auf die Minute in den letzten Tagen. Heute ist das Programm 20 Minuten hinterher, die geplanten Abschnitte während der Zeremonie haben doch länger gedauert als geplant. Eigentlich sollte der Sarg der Queen um 14 Uhr am Wellington Arch eintreffen.

Frank-Walter Steinmeier beeindruckt über Trauergottesdienst - Er betont gute Beziehungen zu Charles

Update 14.13 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erzählt im ZDF seine Eindrücke von der Trauerfeier von Queen Elizabeth II. Er fand es „sehr beeindruckend“ und sah „viele bewegte Menschen“ in der Kirche. Er habe den Eindruck, dass es genau das gewesen sei, was sich die Menschen gewünscht hatten, so Steinmeier. Auch selbst durfte er die Queen kennenlernen. Dabei empfand er die Monarchin als deutlich weniger steif, als er es erwartet hattet, gibt er zu. Auch König Charles III. kenne er bereits, er wäre in einem fast regelmäßigen Gespräch mit dem neuen Regenten. Charles sei es außerdem sehr wichtig, eine gute Beziehung zwischen Deutschland und Großbritannien zu haben.

Frank-Walter Steinmeier betonte außerdem, dass er König Charles III. auch direkt zu einem Besuch nach Deutschland eingeladen habe, welches Charles III. nach seinen Verpflichtungen gegenüber dem Commonwealth auch gedenke anzunehmen.

Update 14.10 Uhr: Der Trauerzug passiert noch einmal Buckingham Palast. Am Ende des Zuges am Wellington Arch wird der Sarg der Queen dann in einen Leichenwagen umgeladen.

Update 13.24 Uhr: Der Prozessionszug beginnt, der Sarg der Queen wird durch die Innenstadt Londons gezogen. Es ertönen werden der gesamten Prozession Salutschüsse aus dem Hyde-Park und Glockenschläge von Big Ben.

Beerdigung Queen: Abschiedsbrief von Charles III. auf Sarg der Queen - Spinne huscht darüber

Update 13.23 Uhr: Geheimer Zettel am Sarg der Queen: In dem von Charles ausgesuchtem Blumengebinde auf dem Sarg der Queen ist ein Briefumschlag zu sehen. Der neue König gibt seiner verstorbenen Mutter darin Abschiedsworte auf die letzte Reise mit. „In liebevoller und hingebungsvoller Erinnerung. Charles R“, ist darauf zu lesen. Zuschauern fiel auf, dass in einem Moment eine kleine Spinne über den Zettel huschte, was sofort im Netz verbreitet wurde.

Update 13.15 Uhr: Der Sarg von Queen Elizabeth II. verlässt die Westminster Abbey und wird wieder auf die Lafette gelegt. Ine einem feierlichen Trauerzug wird er nun durch die Londoner Innenstadt gezogen. Er wird dabei von den wichtigsten Royals begleitet zum Wellington Arch gebracht. An den Straßen der Route haben sich bereits Stunden vorher Hunderttausende Menschen versammelt.

Update 13.05 Uhr: Mit Musik von Johann Sebastian Bach verlassen die Geistlichen die Kirche. Auch der Sarg wird von den Trägern durch das Kirchenschiff langsam wieder nach draußen getragen. Der offizielle Trauergottesdienst ist damit vorbei.

Update 12.57 Uhr: Auch sonst eher emotionslos wirkende Royals wie Prinz Edward sind von der Zeremonie tief ergriffen. Er wischt sich eine Träne weg, ebenso sieht man die Tränen in den Augen von König Charles III., während die Musik ertönt. Auch Prinz George scheint ergriffen, sitzt unruhig auf seinem Platz und spielt mit seinem Liedheft.

Zwischen Musik und Gebeten: Trauerfeier im Gedenken an Queen Elizabeth II.

Update 12.46 Uhr: Gespielt wird ein Lied, das auch 1953 zur Hochzeit von Queen Elizabeth II. und ihrem Prinz Philip gespielt wurde. Die Queen soll die Auswahl der Musik noch zu Lebzeiten selbst getroffen haben.

Update 12.21 Uhr: Premierministerin Liz Truss spricht vor den Trauernden. Sie zitiert aus dem Johannes-Evangelium. „Glaubt an Gott und glaubt an mich. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten...und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin...“

Update 12.19 Uhr: Der Kranz auf dem Sarg von Königin Elizabeth II. ist auf Wunsch ihres Sohns, König Charles III., zusammengestellt worden. Die Pflanzen stammen aus den Gärten ihrer Residenzen Buckingham-Palast und Schloss Windsor sowie von Charles‘ Landsitz Highgrove House. Dazu gehörten Rosmarin, das Gedenken symbolisiert. Die genutzte Myrte – Symbol für eine glückliche Ehe – wurde aus einer Pflanze geschnitten, die einst aus einem Myrtenzweig im Hochzeitsstrauß der Königin gezogen worden war.

Ebenfalls enthalten waren Stieleiche als Zeichen für die Kraft der Liebe, Pelargonien, Gartenrosen, Hortensien, Sedum, Dahlien und Witwenblume. Der Kranz war in Gold, Rosa und tiefem Burgunderrot sowie einem Hauch von Weiß gehalten – den Farben der königlichen Standarte.

Update 12.07 Uhr: Der Trauergottesdienst beginnt, die Prozession ist beendet. Dr. David Hoyle, der Dekan von Westminster, hält den Gottesdienst ab. „Erlöse uns vom Sündentod in ein Leben in Rechtschaffenheit“, sagt er.

Queen Elizabeth II. Trauerfeier: Der Sarg wird in die Westminster Abbey getragen

Update 11.59 Uhr: Queen Elizabeths Sarg wird den Gang der Kirche von Westminster Abbey entlang getragen.

Update 11.53 Uhr: Der Sarg der Queen ist vor Westminster Abbey angekommen. Die Royals salutieren, die Marinesoldaten haben ihre Kopfbedeckung abgenommen. Die Sargträger nehmen den Sarg wieder von der Lafette und tragen ihn in die historische Kirche in Londons Innenstadt – durch die Bleiausstattung im Innenraum ist er besonders schwer.

Update 11.49 Uhr: Auf dem Weg zur Trauerfeier in die Westminster Abbey wird der Sarg der verstorbenen britischen Königin Elizabeth II. auf einer Kanonenlafette von 142 Marine-Soldaten gezogen. Die historische Lafette ist zwei Tonnen schwer und wird nur durch Menschenkraft mit Tauen bewegt.

Prinz Andrew schreitet unter Tränen hinter seiner toten Mutter

Update 11.46 Uhr: Unter den Klängen von Dudelsackmusik beginnt die Prozession, die den Leichnam von Queen Elizabeth II. von Westminster Hall zu Westminster Abbey bringt. Sechs Minuten sind hierfür vorgesehen. König Charles, Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward sowie die Enkel Prinz William und Prinz Harry schritten hinter dem Sarg. Bei einem Kameraschwenk auf Prinz Andrew, der in zivil an der Trauerfeier teilnimmt, kann seine Trauer nicht verbergen. Dem Sohn der Queen laufen die Tränen über das Gesicht, als er hinter dem Sarg seiner Mutter folgt.

Update 11.44 Uhr: Im Gegensatz zur Totenwache dürfen Prinz Harry und Prinz Andrew bei der Prozession keine Militäruniform tragen. Beide Royals treten in zivil auf, da sie ihre Ämter und Ehrenämter niederlegen mussten und keine Mitglieder der königlichen Familie mehr sind.

Queen Beerdigung: Die Zeremonie beginnt

Update 11.42 Uhr: Der Sarg der Queen wird aus der Westminster Hall getragen. Acht rot uniformierte Soldaten tragen den Sarg auf die Lafette, darauf Blumen, die Krone, der Reichsapfel und das Zepter.

Update 11.24 Uhr: In der Westminster Abbey versammelt sich auch die Polit-Prominenz des Vereinigten Königreichs. Inzwischen sind alle noch lebenden ehemalige Premierminister vor Ort. Auch Liz Truss ist vor Ort – sie sah die Queen noch kurz vor ihrem Tod zur Ernennung als Premierministerin.

Gäste bei Beerdigung Queen Elizabeth II.: Joe Biden möchte nicht mit dem Bus vorgefahren werden

Update 11.04 Uhr: Immer mehr prominente Gäste treffen in der Westminster Abbey ein. Staatsoberhäupter aus aller Welt, Mitglieder der europäischen Königshäuser und Promis sind geladen. Kates Eltern, Carole und Michael Middleton, und Camillas Sohn, Tom Parker Bowles, sind bereits anwesend. Politiker wie Premierministerin Liz Truss oder der französische Präsident Emmanuel Macron. Auch US-Präsident Joe Biden kommt soeben mit seiner Frau in der Westminster Abbey an – er ist der einzige, der nicht mit einem Bus, sondern seinen eigenen gepanzerten Autos vorgefahren wurde.

Neues Foto von Queen Elizabeth II. – Bilderstrecke zu ihren Ehren veröffentlicht

Update 10.17 Uhr: Kurz vor dem Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. veröffentlicht die königliche Familie einen Clip aus vielen Bildern aus dem Leben der Monarchin. Darunter ist Elizabeth auch als Baby zu sehen, während ihres Militärdienstes im Zweiten Weltkrieg oder mit ihrem Mann Prinz Philip. Auch ein neues Porträt ist darin verarbeitet, das erst am Sonntag veröffentlicht wurde. Die darauf zu sehende blaue Brosche hatte eine besondere Bedeutung: Sie war ihr von ihrem Vater zum 18. Geburtstag geschenkt worden.

Prinzessin Charlotte und Prinz George nehmen am Queen-Begräbnis teil

Update vom 19. September, 08.30 Uhr: Neben Prinz Harry, Meghan Markle, Herzogin Kate und Prinz William werden offenbar auch deren beiden ältesten Kinder Prinzessin Charlotte und Prinz George an der Zeremonie teilnehmen. Das geht aus dem Programm des Gottesdiensts in der Westminster Abbey hervor, das am Sonntagabend veröffentlicht wurde.

Gegenüber der „DailyMail“ verriet ein Insider: „Als Eltern haben Kate und William lange darüber nachgedacht, ob George und Charlotte wirklich mit sollen. Letztendlich war es eine kollektive Familienentscheidung. Louis ist natürlich noch zu jung, aber sie glauben, die zwei sind dazu bereit“.

Persönlicher Dudelsackspieler der Queen spielt auch auf ihrer Beerdigung

Update vom 19. September, 07.31 Uhr: Die Queen hatte sich für ihr eigenes Begräbnis eine musikalische Untermalung durch Dudelsackmusik gewünscht. Dafür kann es nur einen geben: Der persönliche Dudelsackspieler von Elizabeth II. wird die Trauerfeier für die gestorbene Königin beschließen. Major Paul Burns werde das traditionelle Klagelied „Sleep, Dearie, Sleep“ spielen, während die Trauergemeinde aufstehe und der Sarg aus der Westminster Abbey gebracht werde, berichteten britische Medien.

Staatsbegräbnis Queen Elizabeth II.: Warteschlange zum Sarg geschlossen, letzte Bürgerin bekommt Einlass

Update vom 19. September, 07.14 Uhr: König Charles III. dankte am Sonntag der Öffentlichkeit für deren Anteilnahme: „Wir waren über alle Maßen gerührt von allen, die sich die Mühe gemacht haben, zu kommen und dem lebenslangen Dienst meiner lieben Mutter, der verstorbenen Königin, die letzte Ehre zu erweisen“, so Charles. Um 22.40 Uhr am Sonntag wurde die Schlange vor dem Sarg der Queen offiziell geschlossen, was laut BBC zu großer Enttäuschung führte. Der letzte Bürger wird sich von der Queen um 06:30 Uhr Ortszeit (07:30 Uhr MESZ) verabschieden können, bevor das Gebäude für die Öffentlichkeit geschlossen wird und das Staatsbegräbnis beginnt.

Beerdigung der britischen Königin Queen Elizabeth II.

Erstmeldung vom 18. September 2022: London - Am 08. September 2022 ereilte das Vereinigte Königreich die schreckliche Nachricht: Ihre Königin, Queen Elizabeth II., ist im Alter von stolzen 96 Jahren auf Schloss Balmoral verstorben. Was danach passiert, ist in dem Protokoll „Operation London Bridge“ festgehalten. Bis zum frühen Montagmorgen (19.09.22, 6.30 Uhr Ortszeit, 07.30 Uhr MESZ) bleibt ihr Sarg in Westminster Hall aufgebahrt, wo die Öffentlichkeit die Möglichkeit hatte, von Queen Elizabeth II. Abschied zu nehmen. Zu Höchstzeiten standen Menschen dafür bis zu 24 Stunden in einer kilometerlangen Schlange.

Beerdigung Queen Elizabeth II.: Um 11.44 Uhr wird ihr Sarg in die Westminster Abbey getragen

Am Montag wird die Royal nun ihre letzte Reise antreten. Für die Beerdigung der Queen gibt es einen minutiösen Zeitplan: Um kurz nach 11.35 Uhr (MESZ) werden Träger den Sarg der Queen von seinem Katafalk in der Westminster Hall heben und zu einer Lafette vor dem Nordtor des Gebäudes bringen. Diese wird ab 11.44 Uhr (MESZ) nicht von Pferden gezogen, sondern von 142 jungen Marine-Soldaten mit Tauen. Mehrere Mitglieder der Königsfamilie, darunter auch die über den Tod ihrer Großmutter vereinten Brüder Prinz Harry und Prinz William mit ihren Ehegattinnen, werden hinter dem Sarg bis zur Westminster Abbey schreiten, wo dieser zu einem Podest getragen wird.

Queen Elizabeth II. äußerte vor ihrem Tod persönliche Musikwünsche zur Beerdigung

Für die Queen wurde außerdem extra ein Teil der traditionellen Zeremonie verändert, hieß es. Wie auch Prinz Philip wählte Queen Elizabeth noch zu Lebzeiten die Musik für ihre Beerdigung selbst aus. Am Ende des Gottesdienstes wird das Lied „The Last Post“ per Trompete gespielt, dann folgt eine Schweigeminute. Zum Abschluss des Staatsbegräbnisses, das um 12.00 Uhr erwartet wird, spielt ein Dudelsackspieler Elizabeth II. ein Klagelied. Nach dem Gottesdienst in der Westminster Abbey wird der Sarg der Königin in einer weiteren Prozession zum Wellington Arch getragen, was ebenfalls von Klängen eines Dudelsacks begleitet werden soll. Mehr als 10.000 Mitglieder des britischen Militärs sollen beteiligt sein, um die Sicherheit zu gewährleisten, heißt es vom Chef des Verteidigungsstabes in der BBC.

Die Königin wird letztendlich in der King George VI. Memorial Chapel beigesetzt, wo sie zusammen mit ihrem im vergangenen Jahr verstorbenen Ehemann Prinz Philip, dem Herzog von Edinburgh zur Ruhe kommen wird. 

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Queen Elizabeth II. Beerdigung: Zuschauerrekorde mit Zeremonie erwartet

Die gesamte Zeremonie ist ein riesiges Ereignis, das natürlich auch für Fans auf der ganzen Welt via Stream und im TV übertragen wird. Die AFP rechnet mit schätzungsweise 4,1 Milliarden Menschen, die die Beisetzung der Königin weltweit verfolgen werden und damit alle bisherigen Rekorde brechen werden.

Vor Ort werden 2200 Menschen zur Trauerfeier in der Westminster Abbey erwartet – die maximale Anzahl an Personen, die in der Kirche Platz haben. Erwartet werden mehr als 100 Monarchen und Staatsoberhäupter, darunter US-Präsident Joe Biden und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Schon am Abend zuvor empfing der neue König, Charles III., die Oberhäupter.

Queen Elizabeth II. Beerdigung: Gästeliste sorgt schon vorab für Empörung

Einige Namen auf der Gästeliste sorgen aber schon vor Beginn der Beerdigungszeremonie für Aufruhr: Zum Beispiel der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro, der für seine rechtspopulistischen Positionen bekannt ist. Aber auch, dass Kronprinz Mohammed bin Salman aus Saudi-Arabien anwesend sein soll, führt zu Diskussionen im Netz. Bin Salman wird vorgeworfen, hinter dem brutalen Mord am Journalisten Jamal Khashoggi in der saudischen Botschaft in Istanbul zu stecken. Dessen Verlobte, Hatic Cengiz, erklärte dem „Guardian“, es sei eine „Schande“ für das Andenken der Queen und der saudische Kronprinz versuche, „Legitimation und Normalisierung“ zu erwirken. Ob die umstrittenen Personen tatsächlich teilnehmen werden, ist unklar.

Die Regierung von Russland hat dagegen keine Einladung erhalten.

Verwendete Quellen: dpa, AFP, merkur.de, BBC, DailyMail, tagesschau.de, ZDF, PA, Telegraph, dwdl.de, RTL

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