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Keine Angst vor Spinnen: Wie Du Deine Arachnophobie los wirst

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Von: Teresa Knoll

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Arachnophobie, wie die panische Angst vor Spinnen heißt, kann uns im Alltag einschränken. Mit ein bisschen Geduld und Mut kann man diese Panik aber überwinden.

Manche Menschen ekeln sich einfach nur vor Spinnen, andere haben eine ausgeprägte Arachnophobie, das heißt panische Angst vor den Krabblern. Zuerst einmal ist Angst ein Schutzmechanismus und daher wichtig für uns. Sie kann Dich aber im Alltag einschränken, zum Beispiel, wenn Du Dich nicht traust, einen Raum zu betreten, weil darin eine große Spinne sitzt. Es gibt allerdings Möglichkeiten, diese Angst zu überwinden.

Arachnophobie bekämpfen: Logische Fakten gegen die Angst vor Spinnen

Arachnophobie ist eine Angststörung, also eine übertriebene Furcht vor den kleinen Tieren. Mit Logik und Fakten wird man diese nicht los, trotzdem sind hier einige wissenswerte Dinge, die die Angst für den Anfang vielleicht etwas mindern: Viele Spinnenarten sind giftig, aber sie lähmen damit nur ihre Beute. Selbst der Biss der Nosferatu-Spinne, die auch in Mannheim gesichtet wurde, wirkt beim Menschen nur wie ein Wespenstich.

Meist sitzen Spinnen auch einfach nur in ihren Netzen und warten auf Beute. Jagdspinnen laufen zwar herum, halten sich von Menschen aber eher fern. Sie sind sehr feinfühlig und können kleinste Vibrationen spüren – so finden sie ihr Futter. Die starken Schwingungen, die Menschen aussenden, müssen sich für sie wie starke Donnerwetter anfühlen.

Angst vor Spinnen: Expositionstherapie gegen die Arachnophobie

Oft haben wir Angst vor Spinnen, weil sie gruselig aussehen oder weil wir es so vorgelebt bekommen haben. Um die Phobie abzulegen, empfiehlt sich eine Expositionstherapie. Dabei wirst Du mit dem Tier konfrontiert – zuerst nur mit Bildern und Videos, später dann, indem Du Dir echte Spinnen anschaust und sie sogar anfasst.

Ziel ist es dabei, dass Du die Spinne nicht mehr negativ siehst, sondern Positives mit ihr verknüpfst. Das hilft Dir, Deine bisherigen Denkmuster zu durchbrechen, sodass die Spinnen nicht mehr Dein Denken beeinflussen. Wenn Du Deine Berührungsangst überwunden hast, gibt es hier Tipps, wie Du die Nester von Spinnen entfernen kannst.

Arachnophobie bekämpfen: Warum haben wir Angst vor Spinnen?

Eigentlich gibt es keinen Grund für Arachnophobie, denn die Spinnen, die es in Deutschland gibt, können dem Menschen nicht gefährlich werden. Wenn Deine Phobie nicht zu groß ist, kannst Du guten Gewissens auch eine Eigentherapie zu Hause starten: Fange eine Spinne mit Glas und Papier und sieh sie Dir für einige Zeit an. Wenn Du bereit dazu bist, dann fass sie an und nimm sie zuletzt in die Hand.

Warum haben wir eigentlich so viel Angst vor den Achtbeinern? Ein Grund ist die genetische Veranlagung. Früher gab es mehr giftige Spinnen, vor denen man sich wirklich fürchten musste. Deswegen lösen die haarigen Beine auch heute noch Panik in uns aus. Ein weiterer Grund ist wohl, dass wir als Kind die Angst von unseren Eltern vorgelebt bekommen. Aber mit etwas Mut kann man das in den Griff bekommen. (resa)

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