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Waldhof feiert „dreckigen Sieg“ gegen Wehen – und Neidharts Nicht-Wechsel-Glück

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Von: Marco Büsselmann

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Der SV Waldhof Mannheim feiert einen knappen Sieg gegen Wehen Wiesbaden. Vor dem entscheidenden Treffer hatten die Blau-Schwarzen dabei Glück:

Der SV Waldhof Mannheim hat am Samstag (17. September) mit dem 1:0 (0:0) gegen Wehen Wiesbaden seinen fünften Heimsieg in Folge gefeiert. Die drei Punkte waren hart erarbeitet, wie Stürmer Pascal Sohm im Anschluss bei Magenta Sport zugibt. „Ich weiß nicht, ob es verdient war. Es war ein dreckiger Sieg. Es war ziemlich zerfahren, aber wir hatten den Willen heute unbedingt gewinnen zu wollen und das hat man gesehen.“

PartieSV Waldhof Mannheim – SV Wehen Wiesbaden 1:0 (0:0)
SV Waldhof MannheimM. Behrens - Jans, Riedel, M. Seegert, Rossipal - F. Wagner (84. Sommer), Malachowski (70. Russo), Lebeau (65. Ekincier), Bahn, Kother (65. Taz) - Sohm (65. Keita-Ruel)
Wehen WiesbadenStritzel - Mockenhaupt (85. Rieble), Reinthaler, Gürleyen - Fechner (73. Brumme), Mrowca, Heußer, Ezeh, Froese (73. Najar) - Hollerbach (65. Iredale), Prtajin
Tore1:0 Kother (64.)
Zuschauer7.007

SV Waldhof Mannheim bezwingt Wehen Wiesbaden – Stimmen zum Spiel

Vor allem im ersten Durchgang ging im Mannheimer Angriffsspiel wenig. „Im letzten Drittel hat uns so ein bisschen die Durchschlagskraft und die Überzeugung gefehlt, mutiger zu spielen. In der zweiten Halbzeit waren wir griffiger, mutiger und besser in den Zweikämpfen“, erklärt SVW-Trainer Christian Neidhart.

Nach dem Seitenwechsel war Waldhof griffiger und ist durch den vor allem in der Entstehung sehenswerten Treffer von Dominik Kother (64.) belohnt worden. Kurios: Die entscheidenden Beteiligten Adrien Lebeau, Sohm und eben Kother sollten zuvor eigentlich ausgewechselt werden, für sie standen schon Ekincier, Keita-Ruel und Taz an der Seitenlinie bereit.

Waldhof feiert „dreckigen Sieg“ gegen Wehen – und Neidharts Nicht-Wechsel-Glück

„Ausgerechnet in der Phase wo wir dreimal wechseln wollten, spielen wir unseren besten Angriff“, dürfte Neidhart froh darüber sein, dass sich die Auswechslungen verzögert haben. „Nun sind wir froh, mit einem Sieg in die Länderspielpause gehen zu können.“

Für den SV Waldhof geht es dann am 1. Oktober auswärts beim VfL Osnabrück weiter. (mab)

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