Stimmen zum Spiel gegen den FCK

Waldhof lässt Derby-Sieg liegen: Gemischte Gefühle bei Trares - Sorgen um Sulejmani

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Waldhof-Trainer Bernhard Trares hadert mit der Chancenverwertung.

Nach einem umkämpften Derby trennen sich der 1. FC Kaiserslautern und der SV Waldhof Mannheim unentschieden. Was die beiden Trainer nach dem Spiel gesagt haben:

  • Remis zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Waldhof Mannheim.
  • Das erste Südwest-Derby seit 18 Jahren endet 1:1 (1:1).
  • Waldhof-Trainer Trares hadert nach dem Derby mit der Chancenverwertung.

Der SV Waldhof Mannheim bleibt in der 3. Liga weiter ohne Niederlage. Das Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern endet nach einer intensiven Partie 1:1. Blickt man auf die Torchancen in der Schlussphase wäre für den Aufsteiger aus der Quadratestadt am Sonntagmittag mehr drin gewesen.

Waldhof geht vor 36.766 Zuschauern auf dem Betzenberg zwar früh in Führung, doch nach dem Tor von Gianluca Korte (10.) hat der 1. FC Kaiserslautern zunächst mehr vom Spiel. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir ballsicherer sind. Wir haben Lautern oft eingeladen und waren in gewissen Situationen zu fahrig“, sagt Waldhof-Trainer Bernhard Trares auf der Pressekonferenz nach der Partie.

FCK gegen SV Waldhof: Sulejmani muss verletzt raus - Diagnose am Montag

Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gesehen. Waldhof hat uns gezeigt, was Effektivität heißt“, resümiert FCK-Trainer Sascha Hildmann. Waldhof-Keeper und Scholz-Vertreter Timo Königsmann, der ein gelungenes Startelf-Debüt feiert, muss in der 34. Minute hinter sich greifen. Nach einer Ecke erzielt Kevin Kraus per Kopf den verdienten Ausgleich (Hier geht es zum Spielbericht).

Kurz zuvor muss der SVW den Ausfall von Valmir Sulejmani wegstecken, der nach einem Zweikampf mit José Matuwila nicht weitermachen kann. „Es ist eine Band-Geschichte. Wie schwerwiegend die Verletzung ist, werden wir aber erst morgen sehen“, so Trares. Am Montag (2. September) bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen: Valmir Sulejmani wird mehrere Wochen ausfallen.

FCK gegen SV Waldhof: Diring und Koffi verpassen Siegtor

Der FCK hat zu Beginn der zweiten Hälfte die Chance, in Führung zu gehen, doch Kapitän Christian Kühlwetter scheitert an Königsmann. Danach ergreifen die Mannheimer die Initiative und drücken dem Spiel ihren Stempel auf.

Fotos vom Derby FCK gegen SV Waldhof Mannheim

Normal müssen wir das Spiel gewinnen“, hadert der Waldhof-Trainer und verweist auf die Großchancen von Dorian Diring (71.) und Kevin Koffi (89./90.). „Am Schluss müssen wir das Tor machen, aber letztendlich sind wir sind mit dem Punkt zufrieden.

FCK gegen SV Waldhof: Emotionen pur auch auf der Tribüne

Auch auf den Rängen ist es im WM-Stadion von 2006 emotional zur Sache gegangen. Vor der Partie empfangen die FCK-Fans die Teams mit einer über drei Tribünen aufgezogenen Choreographie, die die martialischen und geschmacklosen Titel „In den Krallen des Teufels findet ihr den Tod“ und „Waldhof verrecke“ trägt. Die anschließende Choreographie der Waldhof-Fans steht unter dem Motto „Barackler außer Rand und Band“.

Kurz vor dem Spiel steigt im FCK-Block weiß-roter Rauch auf, wodurch der Anpfiff verzögert wird. Nachdem zu Spielbeginn auch Waldhof-Fans zündeln, muss die Partie von Schiedsrichter Robert Hartmann kurz unterbrochen werden. Die Polizei zieht nach der Partie ein überwiegend positives Fazit.

Hinter den Kulissen des SV Waldhof Mannheim gibt es indes Unruhen. Gleich drei Präsidiumsmitglieder sind zurückgetreten. So reagieren die Fans und Präsident Bernd Beetz.

nwo

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