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Stephan Pfitzenmeier „entsetzt und enttäuscht“

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Von: Nils Wollenschläger

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Stephan Pfitzenmeier ist seit dieser Saison Geschäftsstellenleiter beim SV Waldhof. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger

Mannheim-Waldhof – Die Bekanntgabe des neuen Investors sorgt beim SV Waldhof weiter für Aufregung! Geschäftsstellenleiter Stephan Pfitzenmeier findet jetzt klare Worte:

Der Alleingang des Waldhof-Präsidiums sorgt weiter für Zoff beim Spitzenreiter der Regionalliga-Südwest! 

Nachdem SVW-Präsident Steffen Künster am Mittwoch vor die Presse getreten ist und verkündet hat, dass „man Einigkeit mit Bernd Beetz“ erzielt hat, hat nun Geschäftsstellenleiter Stephan Pfitzenmeier sein Schweigen gebrochen

In einer ausführlichen Stellungnahme wählt der Geschäftsstellenleiter, der genau wie der Aufsichtsrat bei der Pressekonferenz nicht anwesend gewesen ist, deutliche Worte.

„Grundsätzlich finde ich es gut, dass es Personen gibt, die bereit sind Geld in den Verein zu investieren. Allerdings unterscheidet sich das gestern vom Präsidium vorgelegte Konzept im Wesentlichen gegenüber dem der Mannheimer Runde“, leitet Pfitzenmeier ein. 

Über den vom Präsidium gewählten Schritt an die Öffentlichkeit zu gehen zeigt sich der Geschäftsstellenleiter „entsetzt und enttäuscht“. Für ihn seien damit „die demokratische Grundstruktur sowie die vertrauensvolle neue Kultur des Vereins mit Füßen getreten“ worden. Zudem spricht sich Pfitzenmeier dafür aus, dass „das Invest auf mehrere Schultern verteilt“ werden sollte.

Nun muss schnell nach einer Lösung gesucht werden und dabei darf nicht viel Zeit verstreichen, denn der SV Waldhof Mannheim ist ein toller Verein, mit tollen Menschen, tollen Mitarbeitern, fantastischen Fans und vielen Unterstützern. Für mich ist es weiterhin eine große Ehre für den SV Waldhof zu arbeiten, um mit allen das große Ziel zurück in den 'Profi-Fußball' zu erreichen. Denn insgesamt geht nur um das 'EINE'.“

Offener Brief von PRO Waldhof

Der Fan-Dachverband PRO Waldhof hat sich indes in einem offenen Brief in „großer Sorge“ gezeigt (WIR BERICHTETEN). „Das Leitbild für alle Gremien des Vereins sollte stets die für den Verein optimale (wirtschaftliche und organisatorische) Lösung sein. Wir fordern daher hiermit von Präsidium und Aufsichtsrat sich zeitnah an einen Tisch zu setzen und die offenkundigen Differenzen beizulegen“, heißt es darin.

Eigentlich sollte beim SVW in der jetzigen Phase alles dem sportlichen Erfolg untergeordnet werden, doch das letzte Wort wird in dieser Angelegenheit noch lange nicht gesprochen sein.

>>> Investoren-Verkündung trübt ‚Waldhof-Idylle‘

nwo

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