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Waldhof-Stimmen zum Würzburg-Spiel: Schwache Chancenverwertung, starke Moral

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Von: Marco Büsselmann

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Marco Höger (M) hat gegen Würzburg sein Debüt für den SV Waldhof gefeiert.
Marco Höger (M) hat gegen Würzburg sein Debüt für den SV Waldhof gefeiert. © Yannick Rebholz/MANNHEIM24

Mannheim - Dank eines späten Treffers holt der SV Waldhof gegen die Würzburger Kickers doch noch einen Punkt. Für Trainer Patrick Glöckner ist dennoch mehr drin gewesen:

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff mussten die Spieler des SV Waldhof erstmal tief durchschnaufen. Das 1:1 (0:1)-Unentschieden gegen die Würzburger Kickers hat den Mannheimern enorm viel Kraft abverlangt. Nicht nur, weil die Blau-Schwarzen fast 80 Minuten einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Die 30 Grad im ,Glutofen‘ Carl-Benz-Stadion haben die Aufholjagd zusätzlich erschwert.

Wettbewerb3. Liga - 3. Spieltag
PartieSV Waldhof Mannheim – Würzburger Kickers 1:1 (0:1)
Tore0:1 Breunig (10.), 1:1 Saghiri (86.)
Zuschauer6.273

SV Waldhof zeigt Comeback-Qualität gegen Würzburg – Glöckner lobt Moral

„Im Großen und Ganzen muss man mit der Leistung zufrieden sein. Bei den Temperaturen so zurückzukommen und Vollgas zu geben muss man auch erstmal hinbekommen. Das zeigt die Moral und Einstellung der Mannschaft“, lobt Trainer Patrick Glöckner seine Jungs. Selbst Neuzugang Marco Höger, der erst nach einer guten Stunde eingewechselt worden ist, hat die Hitze zu schaffen gemacht. „Ich bin kaputt, bei den Bedingungen war es schon sehr schwer“, gibt der 31-Jährige zu.

Mit der Comeback-Qualität seines neuen Teams ist Höger dennoch zufrieden gewesen. „Es war ein enges Spiel, die Stimmung ist super gewesen. Hut ab, dass wir so zurückkommen und am Ende sogar noch eine Druckphase aufbauen.“ Dabei wäre für den SVW an diesem Sonntagnachmittag mehr als „nur“ ein Punktgewinn drin gewesen. Würzburgs früher Führungstreffer durch Maximilian Breunig (10.) nach einer Ecke ist die letztlich einzige nennenswerte Offensivaktion der Gäste gewesen.

SV Waldhof rettet Remis gegen Würzburg – Glöckner hadert mit Chancenwucher

„Es ist einfach bitter, dass wir durch so eine Situation in Rückstand geraten“, hadert Schnatterer. Die Mannheimer haben bis zum zweiten Durchgang gebraucht, um den Treffer zu verdauen. Dass der Ausgleich nicht schon früher gefallen ist, lag auch am enormen Chancenwucher unmittelbar nach der Pause. „Wenn du den Ausgleich früher machst geht auch der ein oder andere Ball rein. Da haben wir schlechte Entscheidungen getroffen, zudem hat die letzte Zielstrebigkeit gefehlt. Den Vorwurf können wir uns machen“, so Glöckner. Für den SVW geht es am kommenden Samstag auswärts bei Viktoria Köln weiter. (mab)

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