Vor Drittliga-Spiel

SV Waldhof und Viktoria Köln setzen Zeichen gegen Rassismus - Spieler knien nieder

Der SV Waldhof und der FC Viktoria Köln setzen am Samstag ein Zeichen gegen Rassismus.
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Der SV Waldhof und der FC Viktoria Köln setzen am Samstag ein Zeichen gegen Rassismus.

Mannheim – Vor dem Spiel SV Waldhof Mannheim gegen Viktoria Köln setzen die Spieler und Schiedsrichter ein Zeichen gegen Rassismus.

  • SV Waldhof Mannheim und Viktoria Köln setzen Zeichen gegen Rassismus.
  • Spieler knien vor Drittliga-Partie in Gedenken an George Floyd.
  • SVW gewinnt mit 2:1 (1:0).

Die Teams des SV Waldhof Mannheim und von Viktoria Köln sowie das Schiedsrichtergespann haben am Samstag in der 3. Liga ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Die Spiel und auch die Unparteiischen um Referee Patrick Alt gehen vor dem Anpfiff rund um den Anstoßkreis jeweils auf ein Knie. 

Nach einer Ansprache des Stadionsprechers gegen „jede Form von Diskriminierung“ verharren die Protagonisten auf dem Rasen kurz in Stille und applaudieren anschließend. Im Anschluss feiern die Mannheimer einen 2:1-Heimsieg. Am Dienstag ist der SV Waldhof zu Gast beim Halleschen FC (live auf Magenta Sport und im Ticker).

PartieSV Waldhof Mannheim – FC Viktoria Köln 2:1 (0:1)
StadionCarl-Benz-Stadion
SV Waldhof MannheimKönigsmann - Marx (75. Just), Schultz, Gohlke, Hofrath - Flick, Schuster - Ferati (75. Celik), Gouaida (59. Deville), G. Korte (87. dos Santos) - Bouziane (59. Koffi)
FC Viktoria KölnPatzler - Koronkiewicz , Lanius , Hajrovic (46. Willers), Holthaus - Klefisch , Saghiri (66. Ristl), Tachie (66. Gottschling), Wunderlich (74. Holzweiler), Handle (74. Bunjaku) - Kreyer
Tore0:1 Kreyer (36.), 1:1 G. Korte (47.), 2:1 Patzler (84./ET)
SchiedsrichterPatrick Alt (Illingen)

SV Waldhof Mannheim und Viktoria Köln setzen Zeichen gegen Rassismus

Am Mittwoch haben bereits die Spieler des FC Bayern München II und des SC Preußen Münster ihre Solidarität mit dem bei einem Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaner George Floyd bekundet und haben sich hingekniet. 

Im American Football hat Colin Kaepernick 2016 mit einer ähnlichen Geste eine Protestwelle gegen Unterdrückung von Schwarzen und gegen Polizeigewalt in den USA gestartet. Der heute 32-Jährige ist während der Nationalhymne auf ein Knie gegangen.

dpa/nwo

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