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Michael Fink und seine besondere Waldhof-Rückkehr - „Sehr schönes Gefühl“

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Von: Nils Wollenschläger

Mannheim - Michael Fink kehrt am Samstag mit dem FC Gießen an den Alsenweg zurück. Nach dem Spiel spricht er über seine Verbundenheit zum SV Waldhof und seine Zukunftspläne:

Die Nummer 13 steht am Samstag beim 5:3-Sieg des SV Waldhof Mannheim gegen den FC Gießen besonders im Mittelpunkt. Zum einen brilliert Waldhof-Neuzugang Marc Schnatterer und begeistert die Fans. Auf der anderen Seite trägt Michael Fink die Nummer 13. Jene Nummer hat der inzwischen 39-Jährige einst auch von 2015 bis 2017 beim SV Waldhof inne.

NameMichael Fink
Geburtsdatum1. Februar 1982 (Alter 39 Jahre)
Aktueller VereinFC Gießen (Spieler und Co-Trainer)
Vertrag bis30. Juni 2023

SV Waldhof Mannheim: Michael Fink kehrt mit dem FC Gießen zurück

Dass Fink in diesem Alter noch in der Regionalliga Südwest als Spieler aktiv ist, dürfte den ein oder anderen sicherlich überraschen. Schließlich ist der ehemalige Spieler von Eintracht Frankfurt bereits 2017 kurzzeitig als Cheftrainer für SV Waldhof tätig gewesen. Aufgrund der fehlenden Lizenz durfte er damals nicht weitermachen. An seiner Spieler-Karriere hält er in der Folge dennoch fest.

Michael Fink (li.) am Samstag im Zweikampf mit Waldhof-Stürmer Dominik Martinovic (r.).
Michael Fink (li.) am Samstag im Zweikampf mit Waldhof-Stürmer Dominik Martinovic (r.). © Nils Wollenschläger/MANNHEIM24

Ich werde bald 40, da muss man immer von Saison zu Saison gucken. Aber im Moment fühle ich mich topfit. Solange es mir Spaß macht und ich die Leistung bringen kann, mache ich weiter“, betont Fink im Gespräch mit MANNHEIM24. Du willst keine Waldhof-News verpassen? Dann abonniere jetzt kostenlos unseren brandneuen Fan-Newsletter!

SV Waldhof Mannheim: Michael Fink Führungsspieler des FC Gießen

Bei dem Testspiel wird deutlich, dass der Defensivspieler beim FC Gießen - ähnlich wie vor einigen Jahren in Mannheim - klarer Führungsspieler ist und auf dem Platz den Ton angibt. Mit den Hessen verfolgt der Routinier ehrgeizige Ziele: „Das gesicherte Mittelfeld ist ein realistisches Ziel. Wir wollen für einen gewissen Fußball stehen und hoffen, dass dieser erfolgreich ist.“

Ali Ibrahimaj beim Testspiel SV Waldhof gegen FC Gießen.
Ali Ibrahimaj beim Testspiel SV Waldhof gegen FC Gießen. © Nils Wollenschläger/MANNHEIM24

Die Gießener haben mit Ali Ibrahimaj und Giuseppe Burgio zudem zwei frühere Waldhof-Mitspieler von Fink im Kader. Beide kommen am Samstag ebenfalls zum Einsatz.

SV Waldhof Mannheim: Michael Fink verfolgt den SVW weiterhin

Die Rückkehr zum SV Waldhof ist für Michael Fink etwas ganz Besonderes gewesen - zumal rund 850 Fans im Stadion am Alsenweg dabei gewesen sind. „Es war ein sehr schönes Gefühl, mal wieder hier zu spielen. Es sind viele Erinnerungen an die Zeit damals hochgekommen. Das hat mir sehr gut gefallen“, strahlt Fink nach der Partie. Die Entwicklung beim SVW verfolgt er weiterhin ganz genau. „Ich verfolge den Verein ständig und gucke immer wenn ich kann die Spiele. Mit Marcel Seegert und dem ein oder anderen Fan habe ich noch engen Kontakt. Ich hoffe, dass es am Ende ähnlich gut läuft wie letzte Saison“, drückt der Ex-Waldhof-Kapitän dem Drittligisten die Daumen.

Fink will weiterhin eine Trainer-Karriere einschlagen. In der vergangenen Spielzeit sollte er als Cheftrainer für den FC Hanau tätig sein, jedoch wurde die Saison aufgrund von Corona abgesagt. Fink-Kumpel und Gießen-Trainer Daniyel Cimen hat ihn dann dazu überredet, noch einmal als Spieler für den Regionalligisten aufzulaufen. Wie beim SV Waldhof ist Fink zugleich auch Co-Trainer. „Ich werde nach meiner aktiven Karriere definitiv meinen Weg als Trainer oder Co-Trainer weitergehen“, so Fink abschließend. Vielleicht folgt ja irgendwann die Rückkehr an den Alsenweg. (nwo)

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