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SV Waldhof: Zoff um Sportchef Kientz? Spekulation über Trennung im Winter

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Von: Eliran Kendi

Jochen Kientz ist der Sportliche Leiter des SV Waldhof Mannheim.
Jochen Kientz ist der Sportliche Leiter des SV Waldhof Mannheim. © Nils Wollenschläger/MANNHEIM24

Mannheim - Trotz sportlichem Erfolg scheint es hinter den Kulissen beim SV Waldhof zu brodeln. Im Fokus: Waldhof-Sportchef Jochen Kientz. Steht sein Abschied bald bevor?

Mit 19 Zählern belegt der SV Waldhof Mannheim einen starken dritten Platz in der 3. Liga. Eigentlich sollte damit am Alsenweg alles in bester Ordnung sein. Doch auch in der Länderspielpause kommt der Verein aus dem Mannheimer Norden nicht zur Ruhe. Im Mittelpunkt der Spekulationen steht wieder einmal der sportliche Leiter des Vereins: Jochen Kientz. Wiederholt hat die „Bild-Zeitung“ über „Unstimmigkeiten“ zwischen Kientz und SVW-Geschäftsführer Markus Kompp berichtet. In der vergangenen Spielzeit ist Kientz als möglicher Kandidat bei Hannover 96 gehandelt worden.

Damals, vor dem Auswärtsspiel beim SC Verl, hat sich Kientz von den Trennungsgerüchten sichtlich genervt gezeigt. Und jetzt? Vor der Länderspielpause hat der SV Waldhof ebenfalls den SC Verl im heimischen Carl-Benz-Stadion empfangen und wieder brodelt die Gerüchteküche.

NameJochen Kientz
VereinSV Waldhof Mannheim
AufgabeSportlicher Leiter
Seit22. Dezember 2017

SV Waldhof Mannheim: Jochen Kientz vor dem Abflug?

Wie die „BILD-Zeitung“ berichtet, könnte der 49-jährige Sportchef die Mannheimer bereits im Winter vorzeitig verlassen. Dem Bericht zufolge soll schon ein Nachfolger feststehen: der bisherige Sportkoordinator und Scout Tim Schork. Für den 31-jährigen studierten Betriebswirt und Sportmanager wäre es ein steiler Karrieresprung.

Vom SVW-Sportchef selbst liegt derzeit kein Kommentar vor, somit bleibt abzuwarten, ob der Medienbericht zutrifft. Dass das Verhältnis zwischen Kompp und Kientz alles andere als harmonisch ist, soll sich zuletzt nach dem Derby-Ausraster beim 1. FC Kaiserslautern gezeigt haben. Kientz ist vom DFB mit einem Innenraum-Verbot belegt worden und hat zudem eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro zahlen müssen. Für gewöhnlich werden solche Strafen immer vom Verein übernommen, doch Kientz hat die Strafe aus eigener Tasche bezahlen müssen. (esk)

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