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SV Waldhof entwickelt sich zur Heimmacht - Was Glöckner trotzdem kritisiert

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Von: Marco Büsselmann

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Waldhof-Trainer Patrick Glöckner im Spiel gegen den Halleschen FC.
Waldhof-Trainer Patrick Glöckner im Spiel gegen den Halleschen FC. © Yannick Rebholz/MANNHEIM24

Der SV Waldhof entwickelt sich zu einer Heimmacht. Gegen Halle haben die Blau-Schwarzen zum dritten Mal in Folge im Carl-Benz-Stadion gewonnen. Was Glöckner dennoch gestört hat:

3 Spiele, 9 Punkte, 10:1 Tore. Die Bilanz des SV Waldhof Mannheim aus den letzten drei Heimspielen kann sich sehen lassen. Durch den 2:1-Erfolg gegen den Halleschen FC klettern die Blau-Schwarzen in die Nähe der Aufstiegsplätze, können am Sonntag aber noch von Wehen Wiesbaden oder dem BVB II (spielen gegeneinander) von Rang vier verdrängt werden.

PartieSV Waldhof Mannheim – Hallescher FC 2:1 (2:1)
Tore1:0 Martinovic (15.), 1:1 Shcherbakovski (22.), 2:1 Boyamba (34.)
Zuschauer7.563

SV Waldhof Mannheim feiert gegen Halleschen FC dritten Heimsieg in Folge

Dennoch: Die Mannheimer sind auf einem guten Weg, um in dieser Saison ganz oben mitzuspielen. „Wir haben ambitionierte Ziele und wollen diese Schritt für Schritt verfolgen, aber trotzdem nicht durchdrehen“, erklärt Trainer Patrick Glöckner nach dem Halle-Spiel. Hierfür spielt für den 44-Jährigen die Kontinuität eine wichtige Rolle.

„Mein persönliches Ziel ist, dass die Mannschaft diese Leistung konstant bringt, Spiel für Spiel.“ Gegen die Hallenser haben Laufleistung, Kampfbereitschaft und Spielwitz gepasst. „Wir haben eine hervorragende erste Halbzeit gespielt. Nach dem überraschenden Ausgleich hat die Mannschaft trotzdem eine Reaktion gezeigt und immer wieder weiter gemacht.“

SV Waldhof entwickelt sich zur Heimmacht – Trainer Glöckner hadert mit Chancenverwertung

Dominik Martinovic (15.) und Joseph Boyamba (34.) haben den SVW in Durchgang eins jeweils in Führung gebracht, Jan Shcherbakovski (22.) ist mit einem sehenswerten Treffer das zwischenzeitliche 1:1 gelungen. Lediglich mit der Chancenverwertung in der Schlussphase - Hamza Saghiri und Boyamba haben beste Gelegenheiten vergeben - hadert Glöckner. „Wir müssen es auch schaffen, unsere Torchancen auch konsequenter zu nutzen und dann das Spiel auch früher zu entscheiden.“ Die Chance dazu bietet sich nächsten Samstag (25. September/14 Uhr) in Braunschweig. (mab)

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