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Gianluca Korte blickt auf Waldhof-Abschied zurück: „Nicht optimal gelaufen“

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Von: Marco Büsselmann

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Gianluca Korte (re.) trifft am Samstag mit Wehen Wiesbaden auf Ex-Klub Waldhof Mannheim.
Gianluca Korte (re.) trifft am Samstag mit Wehen Wiesbaden auf Ex-Klub Waldhof Mannheim. © SVWW

Wiesbaden - Gianluca Korte trifft am Samstag mit dem SV Wehen Wiesbaden auf den SV Waldhof Mannheim. Das sagt der 30-Jährige vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub:

Über vier Jahre hat Gianluca Korte seine Schuhe für den SV Waldhof Mannheim geschnürt. Der Linksaußen ist einer der wenigen Spieler gewesen, der mit den Blau-Schwarzen alle drei verpassten Relegationen erlebt - und im vergangenen Jahr schließlich die langersehnte Rückkehr in den Profifußball gefeiert hat.

NameGianluca Korte
Geboren29. August 1990 (Alter 30 Jahre)
GeburtsortSpeyer
Aktueller VereinSV Wehen Wiesbaden
PositionMittelfeld

Gianluca Korte blickt im MANNHEIM24-Interview auf seinen Abschied beim SV Waldhof zurück

Am kommenden Samstag (17. Oktober/14 Uhr, live im Free-TV und im MANNHEIM24-Ticker) trifft der Offensivspieler erstmals im Trikot von Wehen Wiesbaden auf seinen Ex-Klub. Im Interview mit MANNHEIM24 verrät Korte die größten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Vereinen, mit welchen Spielern er noch Kontakt hat und warum er sich für einen Wechsel nach Wiesbaden entschieden hat.

MANNHEIM24: Herr Korte, wie haben Sie sich in Wiesbaden eingelebt?

Gianluca Korte: „Sehr gut. Ich bin jetzt schon ein bisschen mehr als zwei Monate da und wurde von der Mannschaft super aufgenommen. Ich musste auch umziehen, denn das Pendeln ist bei rund 100 Kilometern dann doch zu anstrengend.“ (lacht)

MA24: Ihre Mannschaft ist mit einem Sieg und drei Unentschieden in die Saison gestartet, wie bewerten Sie den Auftakt?

Korte: „Wir hätten gerne noch ein paar Punkte mehr geholt. Gerade das Spiel gegen Kaiserslautern haben wir so ein bisschen hergeschenkt, aber wir sind ohne Niederlage in die Saison gestartet und haben recht wenig Gegentore bekommen. Darauf können wir aufbauen“

MA24: Nach dem Zweitliga-Abstieg wird der SV Wehen als einer der Aufstiegsfavoriten gehandelt. Ist das auch Ihr Saisonziel?

Korte: „Ich glaube, dass es als abgestiegene Mannschaft immer schwer ist, die nächste Saison zu bestreiten, weil es viele Abgänge gibt. Wir haben uns trotzdem sehr gut verstärkt und wollen natürlich so viele Punkte wie möglich holen. Ich denke, dass das auch der Anspruch eines Absteigers ist.“

MA24: Am Samstag steht das Duell gegen ihren Ex-Klub an. Wie groß ist die Vorfreude auf die Partie?

Korte: „Natürlich sehr groß. Ich habe viel mit dem Verein erlebt und freue mich sehr gegen die Ex-Kollegen, die noch da sind, mal in einem Pflichtspiel antreten zu dürfen und nicht nur wie in der Vergangenheit im Training. Es wird ein sehr spannendes Spiel.“

MA24: Die Partie wird allerdings ohne Zuschauer ausgetragen. Wie sehr ärgert Sie das?

Korte: „Für mich persönlich und für meine Familie und Freunde ist es natürlich schade, da sie sich das Spiel natürlich gerne live im Stadion angeschaut hätten. Es ist aber nun leider so und kann aufgrund der Pandemie immer wieder passieren.“

MA24: Was sind die größten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Klubs?

Korte: „Ich glaube, dass sich die mannschaftliche Geschlossenheit sehr ähnelt. Infrastrukturell merkt man einfach, dass in den letzten Jahren in Wiesbaden höherklassig gespielt wurde, deshalb ist der Klub da schon top aufgestellt.“

MA24: Haben Sie die bisherigen Spiele des SV Waldhof verfolgt?

Korte: „Wenn es ging, habe ich es versucht. Manchmal haben wir zeitgleich gespielt, da ist es natürlich nicht möglich. Aber man kriegt es natürlich noch mit. Wenn man mit alten Kollegen telefoniert, spricht man ja auch das ein oder andere Mal über Fußball.“

MA24: Mit welchen Spielern aus der alten Mannschaft haben Sie noch Kontakt?

Korte: „Mit Marco Schuster und Jan-Hendrik Marx habe ich noch den meisten Kontakt. Ansonsten telefoniere ich ab und zu noch mit Kevin Conrad.“

MA24: Maurice Deville hat nach seinem Abschied gemeint, dass ihm die Wertschätzung seitens der Vereinsführung gefehlt hat. Sie selbst haben über vier Jahre für den Klub gespielt, geht es Ihnen ähnlich? 

Korte: „Was heißt die Wertschätzung gefehlt? Es war für mich kein einfacher Schritt, aber ich muss sagen, dass ich dann mehr Impulse von Wehen bekommen habe. Das hat jetzt nichts mit dem Waldhof an sich zu tun. Ich glaube, dass ab der Corona-Zeit nicht alles optimal gelaufen ist - auch im Umgang mit der Mannschaft, das kann man schon so sagen. Man hat sich vielleicht auch mehr Bemühungen erhofft. Aufgrund der Sicherheit habe ich mich dann auch relativ schnell für Wehen entschieden.“

MA24: Zu guter Letzt: Was ist Ihr Tipp für Samstag?

Korte: „Ein Ergebnistipp ist immer schwierig. Wir wollen die drei Punkte holen, deshalb tippe ich auf einen Sieg für uns.“ (mab)

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