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SV Waldhof will in die 2. Liga – Das sind weitere langfristige Ziele

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Von: Marco Büsselmann

Waldhof-Präsident Bernd Beetz (li.) und Geschäftsführer Markus Kompp.
Waldhof-Präsident Bernd Beetz (li.) und Geschäftsführer Markus Kompp. © Marco Büsselmann/MANNHEIM24

Der SV Waldhof peilt in den kommenden zwei Jahren den Aufstieg in die 2. Bundesliga an. Geschäftsführer Markus Kompp und Präsident Bernd Beetz haben weitere Ziele genannt:

Pünktlich um 10 Uhr war es soweit: Am Montag (19. Juli) hat die ,Waldhof-Welt‘ erstmals ihre Pforten geöffnet. Der neue Fanshop des SV Waldhof Mannheim, der vom Einkaufszentrum Q6Q7 auf die Planken (P7, 17) umgezogen ist, bietet auf über 700 Quadratmetern Einkaufsfläche, die über zwei Stockwerke verteilt sind, alles, was das blau-schwarze Fan-Herz begehrt. „Das ist ein wichtiger Meilenstein für uns, der zeigt, wie stark die Marke SV Waldhof an Attraktivität gewonnen hat. Der Verein ist die Seele dieser Stadt und diese ist nun repräsentativ auf den Planken vertreten“, freut sich Präsident und Investor Bernd Beetz über den neuen imposanten Shop im Herzen Mannheims. Übrigens: Mit unserem brandneuen Newsletter verpasst Du keine Nachricht mehr über den SVW.

SV Waldhof eröffnet neuen Fanshop auf den Planken: „Ein wichtiger Meilenstein“

„Die Gänsehaut will einfach nicht weggehen. Bernd (Beetz, Anm. d. Red) hat immer gesagt, er will Erlebnisse kreieren - und ich glaube, das haben wir mitten auf den Planken in Mannheim geschafft“, fügt Geschäftsführer Markus Kompp an. Im Rahmen der Eröffnung haben die Verantwortlichen auch über die Visionen für die kommenden zwei Jahre gesprochen. Hauptziel ist hierbei der Aufstieg in die 2. Bundesliga, wie Kompp erklärt: „Wir gehen dieses Jahr ein kalkuliertes Risiko ein und wollen einen Angriff wagen. Ich glaube, dass das Momentum für den SV Waldhof spricht.“

Grundlage hierfür sei laut Kompp unter anderem das „seriöse wirtschaftliche Handeln“ der letzten Jahre und während der Corona-Pandemie. „Ich glaube, dass wir in den letzten zwei Jahren so gut gearbeitet haben, dass wir im Vergleich zu den anderen Drittligisten am wenigsten als Verlierer aus der Corona-Situation hervorgehen werden“, sagt Kompp. „Corona war ein wirklicher Härtetest, der uns aber nie aus der Bahn geworfen, sondern eher noch stärker gemacht hat“, so Beetz.

SV Waldhof plant Aufstieg in die 2. Bundesliga – Beetz und Kompp nennen weitere Ziele

Infrastrukturell ist zudem geplant, dass der Verein den Trainingsplatz am Alsenweg ab dem 1. August von der Stadt Mannheim übernimmt. Hierfür bedarf es noch der Zustimmung der Stadträte. „Wir wollen das Thema Infrastruktur auch nachhaltig angehen, nicht dass wir eine Fahrstuhlmannschaft zwischen 2. und 3. Liga werden“, mahnt Kompp. Ein weiterer wichtiger Baustein für die Zukunftsplanung ist die Jugendarbeit. Das Nachwuchsleistungszentrum steht bereits in den Startlöchern, allerdings fehlt noch die Zertifizierung vom DFB.

„Der DFB hat aktuell noch ein Reiseverbot. Somit kann niemand kommen um die Abnahme zu machen“, erklärt Horst Seyfferle, Vize-Präsident des e.V.. Dies koste den Verein aufgrund laufender Gehälter von Trainern monatlich einen fünfstelligen Betrag. Zudem können derzeit keine Förderlizenzen für Nachwuchsspieler ausgestellt werden. „Es ist schlicht und einfach ärgerlich, ich kann sowas nicht begreifen“, echauffiert sich Beetz. „Bei der EM reisen hunderte Funktionäre durch die Gegend und 50 Kilometer von Frankfurt nach Mannheim kann man nicht schaffen?“. Derzeit steckt die Familie Beetz einen jährlichen Betrag von 200.000 Euro ins NLZ, hinzu kommen 50.000 Euro aus dem Nachwuchsfördertopf. Stand jetzt soll die Genehmigung zum 1. Januar 2022 folgen. (mab)

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