Di Gregorio nur Bankdrücker

Mittelfeld-Motor im Wartestand

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Für Daniel di Gregorio hat es in dieser Saison bisher nur zu Kurzeinsätzen gereicht.

Mannheim-Waldhof – Die Fans fordern ihn, Trainer Gerd Dais ignoriert ihn. MANNHEIM24 hat die aktuelle Situation von Waldhof-Mittelfeldspieler Daniel di Gregorio näher beleuchtet:

Daniel di Gregorio (26) musste sich in den vergangenen Monaten häufig gedulden.

Hinter dem Mittelfeldspieler liegt die wohl schwierigste Zeit seiner Karriere. Am 17. Mai 2016 hat sich di Gregorio im Training einen Kreuzbandriss zugezogen, der ihn über ein halbes Jahr außer Gefecht gesetzt hat. Wenn man bedenkt, dass sich di Gregorio an der Seite von Hanno Balitsch einen Stammplatz erkämpft hat und zu den wichtigen Stützen in der Meister-Saison zählte, ist diese Zwangspause rückblickend natürlich besonders bitter gewesen.

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Als sich der 26-Jährige gerade langsam zurückgekämpft hat, folgt der nächste Rückschlag. Gleich zu Beginn des Winter-Trainingslagers in der Türkei hat sich der Waldhöfer erneut verletzt und musste wieder einige Wochen aussetzen

Während Dorian Diring (r.) Stammspieler ist, muss sich Daniel di Gregorio (li.) mit Kurzeinsätzen begnügen.

Inzwischen gehört der gebürtige Offenbacher wieder regelmäßig zum Kader, die Rückkehr in die Startelf gestaltet sich aber schwierig. Auch wenn es zuletzt vor allem im Spielaufbau viel Luft nach oben gibt, vertraut Waldhof-Coach Gerd Dais der Doppel-Sechs um Neuzugang Dorian Diring und Lukas Kiefer.

„Man muss bei ihm die weitere Entwicklung sehen. Wenn er in der Verfassung wie vor zwei Jahren ist, bräuchte man sich keine Gedanken machen“, sagt Dais Ende August. Inzwischen hat sich die Situation nicht wirklich verändert.

Für mehr als vier Kurzeinsätze hat es bisher noch nicht gereicht. Selbst im Pokal-Achtelfinale gegen Fortuna Heddesheim ist di Gregorio erst zwei Minuten vor dem Ende eingewechselt worden. In den vergangenen beiden Liga-Spielen gegen Stadtallendorf und Saarbrücken hat der Deutsch-Italiener sogar 90 Minuten auf der Bank geschmort. 

Fotos: SVW verliert gegen Saarbrücken

Keine Frage, nur Dais selbst kann aufgrund der Trainingseindrücke beurteilen, ob di Gregorio dem Team helfen kann und tatsächlich bereit für einen Startelf-Einsatz ist. Angesichts der spielerischen Armut, die derzeit im Mittelfeld herrscht, sollte der Waldhof-Trainer es aber in Erwägung ziehen, di Gregorio eine Chance von Anfang zu geben.

nwo

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