1. Mannheim24
  2. Sport
  3. Waldhof Mannheim

Dynamo Dresden gegen Waldhof ohne Kauczinski - SGD-Trainer weiter im Krankenhaus

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Marco Büsselmann

Dynamo-Trainer Markus Kauczinski weiß um die Stärken des SV Waldhof.
Dynamo-Trainer Markus Kauczinski beim Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. © Robert Michael/dpa

Dresden - Dynamo Dresden wird beim Spiel gegen den SV Waldhof ohne Trainer Markus Kauczinski auskommen müssen. Der 50-Jährige muss weiter im Krankenhaus bleiben:

Update vom 26. Januar - 16:30 Uhr: Drittliga-Tabellenführer Dynamo Dresden muss das Spiel beim SV Waldhof Mannheim an diesem Dienstag ohne Trainer Markus Kauczinski bestreiten. Der 50-Jährige bleibt in der Uniklinik Dresden, wohin er am Montag wegen Unwohlseins und Übelkeit eingeliefert worden ist.

Dynamo Dresden gegen SV Waldhof ohne Trainer Kauczinski

Mir geht es gut soweit. Die Ärzte haben mein Unwohlsein gestern sehr ernst genommen und mich in den vergangenen eineinhalb Tagen einmal komplett durchgecheckt“, sagt Kauczinski. Er war erst am vergangenen Freitag nach überstandener Corona-Infektion aus der Quarantäne zurückgekehrt. Wann er die Klinik verlassen kann, steht noch nicht fest.

Ich habe mich mit meinen Co-Trainern noch mal ausgetauscht, um die unmittelbare Spielvorbereitung auf das Spiel gemeinsam vorzunehmen“, so Kauczinski. „Ich bin guter Dinge, dass wir alles unternommen haben, um eine bestmögliche Leistung in Mannheim zeigen zu können. Ich werde das Spiel vor dem Fernseher verfolgen.“

Dynamo Dresden: Trainer Kauczinski im Krankenhaus

Update vom 26. Januar - 10 Uhr: Wenige Tage nach seiner überstandenen Corona-Infektion hat sich Trainer Markus Kauczinski von Dynamo Dresden ins Krankenhaus begeben müssen. Das hat der Drittligist am Montag mitgeteilt. Demnach hat der 50-Jährige am Morgen über Unwohlsein und Übelkeit geklagt.

Dynamo Dresden: Trainer Markus Kauczinski muss vor Waldhof-Spiel ins Krankenhaus

„Der Zustand von Markus Kauczinski ist aus medizinischer Sicht derzeitig stabil. Nach Eingang der ersten Untersuchungsbefunde ist eine weitergehende Diagnostik notwendig. Hierfür verbleibt der Cheftrainer stationär in Behandlung. Im Verlauf des morgigen Tages wird eine Entscheidung über das weitere Prozedere nach interdisziplinärer Abstimmung erfolgen“, sagt Dynamo-Mannschaftsarzt Onays Al-Sadi.

Dynamo Dresden: Trainer Markus Kauczinski hatte Corona

Kauczinski ist am 12. Januar positiv auf das Coronavirus getestet worden und hat sich im Anschluss in eine zehntägige Quarantäne begeben. Beim 4:3 am Samstag gegen Kaiserslautern sitzt Kauczinski wieder auf der Dresdner Trainerbank. Der Club teilt mit, dass es bisher keine Erkenntnis darüber gebe, dass Kauczinskis aktueller Gesundheitszustand im direkten Zusammenhang mit der Corona-Infektion stehe.

Die Mannschaft ist am Montag ohne ihren Cheftrainer zum am Dienstag stattfindenden Spiel beim SV Waldhof Mannheim geflogen. Das Team wird von den Co-Trainern Heiko Scholz und Ferydoon Zandi betreut. Sobald am Dienstag eine Entscheidung getroffen wurde, ob und wann Kauczinski das Krankenhaus verlassen kann, will der Verein eine weitere Mitteilung herausgeben.

Dynamo Dresden zu Gast beim SV Waldhof Mannheim

Erstmeldung vom 25. Januar: Der SG Dynamo Dresden bleibt nach dem spektakulären 4:3-Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern kaum Zeit zum Durchatmen. Bereits am Dienstag (26. Januar/19 Uhr, live bei Magenta Sport und im MANNHEIM24-Ticker) steht für den Drittliga-Tabellenführer das Auswärtsspiel beim SV Waldhof Mannheim auf dem Programm. „Das ist eine spielstarke Mannschaft“, lobt Dynamo-Trainer Markus Kauczinski die Blau-Schwarzen auf der Pressekonferenz am Montag. „Sie sind taktisch flexibel, haben in der letzten Zeit verschiedene Spielsysteme gespielt. Sie sind immer heiß und sehr aggressiv. Uns erwartet ein umkämpftes Spiel.“

Dynamo Dresden: Markus Kauczinski warnt vor SV Waldhof: „Sind immer heiß und aggressiv“

Im Duell der fünft- gegen die drittstärkste Offensive der Liga könnte sich für Dresden das nächste Torfestival andeuten. „Wir schauen auch diesbezüglich in erster Linie auf uns, schließlich muss sich Mannheim ebenfalls erstmal auf unsere Offensiv-Power einstellen“, zeigt sich Kauczinski selbstbewusst. „Wir werden uns aber entsprechende Lösungen einfallen lassen, um auch hinten sicher zu stehen.“

Der 50-Jährige muss seine Mannschaft allerdings umstellen: Verteidiger Tim Knipping und Mittelfeldspieler Yannick Stark sind in Mannheim gesperrt. Gut möglich, dass Neuzugang Heinz Mörschel, der noch vor acht Tagen für Uerdingen gegen Waldhof getroffen hat, zum Einsatz kommt. „Wir wissen, dass er torgefährlich sein kann. Mal schauen, ob er schon ein Kandidat ist“, lässt sich Kauczinski nicht in die Karten schauen. (mab)

Auch interessant

Kommentare