Auswärtsspiel beim Verfolger 

Revanche an der Donau? SVW vor Spitzenspiel bei heimstarken Ulmern 

+
K. Conrad (li) und F. Krebs (re) am Mittelkreis beim Auftaktspiel zur Saison 2018/19 am 28. Juli. 

Mannheim-Waldhof - Das Spitzenspiel der Regionalliga Südwest am kommenden Samstag hat es in sich. Wiedergutmachung, Heim- gegen Auswärtsprimus und die mögliche Rückkehr des Kapitäns. 

Das spielfreie Wochenende gehört der Vergangenheit an, nun steht für den SV Waldhof Mannheim das schwierige Auswärtsspiel beim Verfolger aus Ulm (Samstag, 24. November/14 Uhr, live im MANNHEIM24-Ticker) vor der Tür. 

Zeit für eine kurze Bestandsaufnahme im Hinblick auf das SVW-Lazarett. Kevin Conrad, Timo Kern und Jesse Weißenfels nehmen wieder am Mannschaftstraining teil. Trainer Bernhard Trares mag dennoch keine Prognose abgeben, ob die genannten Spieler am Freitag die Reise nach Ulm antreten werden. 

Nach der Trainingsbelastung müssen wir die Rückmeldung der Spieler und den Verlauf der Nacht abwarten mahnt der 53-jährige. Die Fähigkeit, Ausfälle von Stammkräften erfolgreich zu kompensieren, hat die Mannschaft des SV Waldhof in Mainz eindrucksvoll unter Beweis gestellt

Bestes Auswärtsteam gegen stärkste Heimmannschaft

Mit dem SSV Ulm 1846 sieht man sich jetzt mit einem direkten Konkurrenten um den Aufstieg konfrontiert. Hinzukommt, dass die Schwaben die heimstärkste Mannschaft (22 Punkte aus neun Spielen) der Liga stellen und im Duell mit dem SV Waldhof auf die mit Abstand auswärtsstärkste Mannschaft (25 Punkte aus neun Spielen) treffen. 

Trares erwartet am Samstag eine „gegen den Ball  sehr aggressiv auftretende Mannschaft“. Bereits bei der 0:1 Hinspielniederlage hat man die nötigen Gegenmittel gefunden, „aber ein Tor ist uns versagt geblieben“, hadert der Trainer nach dem unglücklichen Saisoneinstand. 

Revanche für die Auftakt-Niederlage?

Damit ist alles angerichtet für ein spannendes Fußballspiel, indem sich der SV Waldhof für die missglückten Saisonpremiere revanchieren kann! Von Wiedergutmachung will SVW-Mittelfeldspieler Maurice Hirsch aber nichts wissen: „Wichtiger ist die Reaktion der Mannschaft durch die überragende Hinrunde, kontert der 25-Jährige und stimmt mit seinem Chef überein.

Gemäß der Ausgangslage könnte man erwarten, die Mannschaft vom Alsenweg wird sich mit einem Remis bei den heimstarken Ulmern zufrieden geben. Derlei Spekulationen setzt der Chef-Coach einen Riegel vor und betont man spiele auf Sieg: Wir sind noch nicht satt, wir sind noch hungrig, wir haben Bock auf Fussball!" 

esk

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare