MDR berichtet

Kehrtwende? DFB plant Aufstiegsreform!

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Frankfurt/Main – Es scheint endlich Bewegung in das Thema Aufstiegsregelung zur 3. Liga zu kommen! Offenbar plant der DFB eine Reform. Die Details:

Die Tatsache, dass ein Meister in der Regionalliga nicht direkt aufsteigt, sondern erst Aufstiegsspiele bestreiten muss, erhitzt seit vielen Jahren die Gemüter. Nun könnte es schneller als gedacht zu einer Reform kommen!

Wie der MDR berichtet, hat der sächsische Verbandspräsident Hermann Winkler bestätigt, dass eine Änderung bereits zur Saison 2018/19 greifen könnte. 

„Ich unterstütze diese Initiative und werde wie meine Kollegen in den anderen Landes- und Regionalverbänden nun in den nächsten Wochen intensiv mit den Vereinen über die möglichen Modelle diskutieren“, sagt Winkler: „Die Meinung der Vereine ist mir sehr wichtig, um dann bei einer Abstimmung auch die Interessen der Betreffenden zu vertreten.

Fünf Aufsteiger, fünf Absteiger

Laut Winkler sind am Montag in Anwesenheit von DFB-Präsident Reinhard Grindel verschiedene Modelle für eine Reform diskutiert worden. „Auch ich hatte für eine Reform plädiert, weil es ein Unding ist, dass seit Jahren Qualifikationsspiele am Ende einer langen Saison über den Erfolg oder Misserfolg entscheiden“, sagt der sächsische Verbandspräsident weiter. „Ich bin ganz klar dafür: Der Erste muss aufsteigen.

Eine Variante sehe vor, dass aus allen fünf Regionalligen der jeweils Erstplatzierte aufsteigt - und aus der 3. Liga fünf Vereine absteigen. Dafür müsste die 3. Liga von 20 auf 22 Teilnehmer aufgestockt und um vier Spieltage verlängert werden. 

Weiterhin könnte ein rollierendes System eingeführt werden, in dem für fünf Jahre beschlossen wird, welche drei Erstplatzierten direkt aufsteigen. Die beiden weiteren Regionalliga-Gewinner würden dann einen vierten Aufstiegsplatz ausspielen. Es würde vier Drittliga-Absteiger geben. Alle zur Debatte stehenden Modelle sehen die Beibehaltung der fünf Regionalligen vor.

Zuletzt hat das Fußball-Magazin „11 Freunde“ eine Online-Petition für eine Reform gestartet.

nwo/SID

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