Unter Auflagen

Coronavirus in Baden-Württemberg: Profi-Fußballer dürfen Training wieder aufnehmen

Trotz der Ausbreitung des Coronavirus dürfen Profi-Fußballer in Baden-Württemberg das Training wieder aufnehmen. Unter diesen Bedingungen:

  • Coronavirus: Profifußballer in Baden-Württemberg dürfen Training wieder aufnehmen.
  • Sozialministerium spricht von Ausnahmeregelung.
  • Training nur unter Auflagen.

Update vom 7. April: Jetzt ist es offiziell: Profifußballer dürfen das Training in Kleingruppen wieder aufnehmen. Die Ausnahmegenehmigung gilt unter „strengsten Abstands- und Hygiene-Auflagen“. Die Trainingseinheiten dürfen aufgrund der Coronavirus-Krise nur im Freien und mit nicht mehr als fünf Spielern in einer Gruppe stattfinden. „Training von Spielsituationen, in denen ein direkter Kontakt möglich ist, sind zu unterlassen“, heißt es in der Verordnung. Zudem werde den Profis empfohlen, bereits umgezogen zum Training zu kommen und zu Hause zu duschen. Nach einer weiteren Entscheidung der Politik steht die 3. Liga vor einer echten Zerreißprobe.

Coronavirus: Profi-Sportler in Baden-Württemberg wieder im Training

Erstmeldung vom 6. April: Die Zeit des individuellen Heimtrainings ist für Profisportler in Baden-Württember vorbei. Die Fußballer des VfB Stuttgart, Karlsruher SC, SC Freiburg, SV Waldhof Mannheim*, SV Sandhausen oder der TSG Hoffenheim dürfen ebenso wie andere Berufsathleten trotz der Coronavirus-Krise wieder in ihre Trainingsstätten zurückkehren. 

Am Montag (6. April) soll geklärt werden, an welchem Tag genau der Übungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Diese Ausnahmeregelung gilt „unter Beachtung strengster Abstands- und Hygiene-Auflagen und in Kleingruppen“, wie es in einer Mitteilung des Sozialministeriums am Sonntag heißt. 

Coronavirus in Baden-Württemberg: Profisportler dürfen Training aufnehmen

Wie für andere Berufstätige wie etwa Handwerker gilt auch für das Training von Profi-Sportlern: Bitte unbedingt räumlichen Abstand voneinander halten, ausschließlich alleine oder in Kleingruppen arbeiten, alle Hygienevorschriften akribisch befolgen“, sagt Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne). 

Kultus- und Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) ergänzt. „Als Sportministerin ist für mich wichtig, dass wir keine reine Ausnahmeregelung für die Erst- und Zweitligisten im Fußball schaffen, sondern dass wir alle Sportarten gleich behandeln“, so die 55-Jährige. „Unsere baden-württembergischen Mannschaften und Spitzensportler dürfen keine Wettbewerbsnachteile erleiden.“ 

Während in anderen Bundesländern wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen einige Fußball-Bundesligisten schon wieder eingeschränkt auf dem Trainingsgelände aktiv sind, sind in Baden-Württemberg bislang sämtliche Sportstätten gesperrt. Für den Amateur- und Freizeitsport soll das so bleiben. Eine Arbeitsgruppe aus Ministeriumsvertretern sowie des Landessportverbands und der Olympiastützpunkte soll nun noch klären, wie die Vorschriften für die Hygiene und Kontaktvermeidung im Training der Profis umgesetzt werden können.

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dpa

Rubriklistenbild: © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger

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