„Nicht akzeptabel“

Nach Corona-Fall bei Chemnitz: Halle und Magdeburg drängen erneut auf Abbruch!

Der Hallesche FC und der 1. FC Magdeburg sprechen sich wegen des positiven Corona-Tests beim Chemnitzer FC erneut für einen Saisonabbruch aus.

  • 3. Liga: Corona-Fall beim Chemnitzer FC.
  • Spieler positiv auf Covid-19 getestet.
  • Hallescher FC und 1. FC Magdeburg drängen erneut auf Saisonabbruch.

Update vom 19. Mai, 11:30 Uhr: Nach dem positiven Corona-Test bei einem Spieler des Chemnitzer FC haben die Drittliga-Konkurrenten Hallescher FC und 1. FC Magdeburg ihre Forderungen nach einem Saisonabbruch bekräftigt. Eine Verlängerung der Spielzeit über den Juni hinaus sei „nicht akzeptabel", sagt Magdeburgs Geschäftsführer Mario Kallnik der Mitteldeutschen Zeitung. 

Vereinsname

Chemnitzer FC

Wettbewerb

3. Liga

Gründung

15. Januar 1966

Trainer

Patrick Glöckner

Sportdirektor

Armin Causevic

Nach Corona-Fall beim Chemnitzer FC: Halle und Magdeburg drängen erneut auf Abbruch der 3. Liga

Deshalb benötige es „heute umso mehr eine Entscheidung zum Abbruch der Saison", so der 45-Jährige, der vor allem die am 30. Juni auslaufenden Spielerverträge als Problem sieht. Halles Präsident Jens Rauschenbach zeigt sich derweil „wenig überrascht, dass die dritte Liga nun auch positiv Getestete aufweist."

Dies sei „nach den Berichten aus der 1. und 2. Bundesliga und trotz des umfangreichen Hygiene-Konzepts durchaus zu erwarten" gewesen, so der Klubchef. Der positive Test in Chemnitz hat am Montag in der Debatte um die Fortsetzung der 3. Liga für neuen Wirbel gesorgt.

Fest steht inzwischen, dass der Spielbetrieb nicht am 26. Mai aufgenommen wird. Halles Sportdirektor Ralf Heskamp warnt: „Die Wettbewerbsverzerrung wird groß sein. Neben Spielern in Quarantäne, die nicht trainieren können, kommen aufgrund des straffen Zeitplans ja noch wesentlich mehr Verletzungen bei Spielern hinzu, die es sonst nicht gegeben hätte."

3. Liga: Positiver Corona-Test beim Chemnitzer FC - Dämpfer für DFB-Pläne

Meldung vom 18. Mai: Eigentlich wollte der DFB die 3. Liga bereits am 26. Mai wieder starten. Da es aber noch keine Zusage der Politik gibt, haben die Verantwortlichen den Neustart verschoben. Das Vorhaben des DFB, den Spielbetrieb der 3. Liga aufzunehmen, erhält am Montag (18. Mai) einen weiteren Dämpfer. Denn: Beim Chemnitzer FC ist ein Spieler positiv auf Corona getestet worden. Der CFC gibt den Namen des Spielers nicht bekannt, der Drittliga-Profi zeigt bisher keine Symptome. Auf Anordnung des Gesundheitsamtes müssen neben dem positiv getesteten Spieler zwei weitere Mitglieder der Mannschaft in eine 14-tägige häusliche Quarantäne.

Vereinsname

Chemnitzer FC

Wettbewerb

3. Liga

Gründung

15. Januar 1966

Trainer

Patrick Glöckner

Sportdirektor

Armin Causevic

3. Liga: Positiver Corona-Test beim Chemnitzer FC

Wir sehen, wie schnell sich die Sachlage ändern kann. Noch in der ersten Testreihe am Donnerstag waren alle entnommenen Tests negativ. Die engmaschigen Proben erfüllen somit ihren angedachten Sinn“, sagt CFC-Sportdirektor Armin Causevic: „Wir sind dank der regelmäßigen Testungen sehr schnell in der Lage, die Betroffenen von der Mannschaft zu isolieren und somit die anderen Spieler, Trainer und Betreuer bestmöglich zu schützen.

Trotz des positiven Falls erhält der Klub vom Gesundheitsamt die Freigabe für das Mannschaftstraining am Dienstag. Voraussetzung dafür sei die weiterhin regelmäßige und lückenlose Testung der Mannschaft sowie des Trainer- und Betreuerteams auf Corona, wie es im medizinischen DFB-Konzept vorgesehen ist. 

3. Liga: Spieler vom Chemnitzer FC hat Corona - so reagiert der DFB

Der DFB teilt auf SID-Anfrage mit, über den Vorgang in Kenntnis gesetzt worden zu sein: „Das Vorgehen und der Informationsaustausch zwischen dem Verein, den zuständigen Gesundheitsämtern und dem DFB liefen sehr gut und wie im Hygienekonzept vorgesehen.

Am Sonntagabend hat sich der SV Waldhof im Streit um die Fortsetzung der 3. Liga mit einem offenen Brief an den DFB gewendet, in dem der Tabellenzweite für die Gründung einer Task Force plädiert. Bei den Mannheimern haben in den vergangenen Tagen ebenfalls die ersten Corona-Tests stattgefunden.

nwo/SID

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