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DFB bestätigt: So hoch ist die Impfquote in der 3. Liga

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Von: Nils Wollenschläger

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Beim SV Waldhof Mannheim hat es mehrere Corona-Fälle gegeben.
Beim SV Waldhof Mannheim hatte es mehrere Corona-Fälle gegeben. © Nils Wollenschläger/MANNHEIM24

Mannheim – In der 3. Liga hat es bereits mehrere Corona-bedingte Absagen gegeben. Nun verrät der DFB, wie hoch aktuell die Impfquote in der Liga ist:

In der 3. Liga hat es in dieser Saison schon einige Spielabsagen aufgrund von Corona-Fällen gegeben. Auch beim SV Waldhof Mannheim hat es innerhalb der Mannschaft einen großen Corona-Ausbruch gegeben. Das Spiel gegen den TSV 1860 München musste im Oktober deshalb abgesagt werden, wird nun aber am Dienstag (30. November) nachgeholt. In einem Interview mit Magenta Sport äußert sich Manuel Hartmann, DFB-Abteilungsleiter Spielbetrieb Ligen und Wettbewerbe, zur Impfquote in der 3. Liga.

DFB teilt mit: So hoch ist die Impfquote in der 3. Liga

Wir haben mittlerweile eine Impfquote von gut 90 Prozent erreicht. Hinzu kommen noch die genesenen Spieler, sodass wir eine 2G-Quote von 96 Prozent haben. Das heißt, es ist nur noch ein sehr kleiner Teil an Spielern und dem Betreuerteam, die noch nicht geimpft sind“, sagt Hartmann und fügt hinzu: „Wir hoffen natürlich auch dort, dass die Vernunft einkehrt. Aber es ist zu erwarten, dass am Ende des Winters alle bei 2G stehen. Wir hoffen, dass das über die Impfung gelingt und nicht über die Infektion.

Hartmann hat auch zu einer möglichen Impfpflicht im Profifußball Stellung bezogen. „Dass die Diskussion über eine allgemeine Impfpflicht in der momentanen Pandemie-Situation angestoßen wird, ist vollkommen verständlich. Wenn wir über einzelne Berufsgruppen sprechen, sollte die Diskussion aber sachgerecht geführt werden“, betont der DFB-Abteilungsleiter.

Wenn es um Berufsgruppen geht, die mit Personen zu tun haben, die eine hohe Gefahr haben, bei einer Infektion einen schweren Verlauf zu haben, wie beispielsweise in Alten- und Pflegeheimen, dann ist das vollkommen nachvollziehbar. Der Profifußball ist wahrscheinlich die Gruppe, die in diesem Zusammenhang am allerwenigsten mit sachlichen Gründen belegt werden kann. Das sind gesunde, junge Sportler. Sie haben mit anderen gesunden, jungen Sportlern zu tun. Deshalb ist die Diskussion an der Stelle falsch geführt. Wenn es eine 2G-Pflicht für alle gibt, dann gehört der Profifußball zu 100 Prozent dazu“, so Hartmann abschließend. (nwo/PM)

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