Uneinigkeit

Bei Abbruch: DFL will keine Aufstockung - Abstimmung über Auf- und Abstiegsregelung vertagt

Frankfurt/Main – Was passiert bei einem Saisonabbruch in den ersten beiden Ligen? Zwischen den Vereinen herrscht offenbar Uneinigkeit. Auch die 3. Liga spielt eine Rolle:

  • Bei Abbruch: DFL will an Auf- und Abstiegsregelung in Bundesliga und 2. Bundesliga festhalten.
  • 3. Liga: Gibt es bei einem Abbruch Aufsteiger?
  • DFL: Entscheidung erst in der kommenden Woche.

Bei den Vereinen der Bundesliga herrscht offenbar Uneinigkeit über die Regelung von Auf- und Abstieg bei einem möglichen vorzeitigen Saisonabbruch. Das berichtet der ‚kicker‘ am Mittwoch (13. Mai) nach einer Videokonferenz der DFL mit den 18 Erstligisten. Demnach werde die endgültige Entscheidung über Auf- und Abstieg zwischen 1. und 2. Bundesliga sowie 2. Bundesliga und 3. Liga um eine Woche vertagt. 

Bei Abbruch: Auf- und Abstieg zwischen 2. Bundesliga und 3. Liga?

Eigentlich hätte die finale Abstimmung schon auf der DFL-Mitgliederversammlung am Donnerstag erfolgen sollen. Dem ‚kicker‘ zufolge votieren bei der Abstimmung am Mittwoch acht Vereine gegen den Antrag des DFL-Präsidiums, auch im Falle eines Saisonabbruchs „am Grundprinzip eines sportlichen Auf- und Abstiegs zwischen der Bundesliga und der 2. Bundesliga und zwischen der 2. Bundesliga und der 3. Liga unter Beibehaltung der Anzahl von jeweils 18 Klubs“ festzuhalten. Zehn Klubs stimmen für den Antrag

Eine virtuelle Teilkonferenz der 18 Zweitligisten ist für Mittwochnachmittag geplant. Nach der Unterbrechung durch die Coronakrise nehmen die Bundesliga und die 2. Liga am Wochenende den Spielbetrieb wieder auf. In beiden Ligen stehen noch neun Spieltage auf dem Programm. 

Die DFL will bei einem Abbruch an der Aufstiegs- und Abstiegsreglung festhalten.

In der 3. Liga gibt es indes weiterhin heftige Diskussionen. Während der DFB die Saison unbedingt fortsetzen will, sind einige Vereine wie der Tabellenzweite SV Waldhof Mannheim und der 1. FC Magdeburg weiterhin vehement für einen Abbruch. Der DFB erhält bei seinem Vorhaben Unterstützung von Bundesinnenminister Horst Seehofer.

nwo

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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