Foul oder nicht?

VfB sauer nach der Bayern-Pleite: Diese Entscheidung sorgt für mächtig Ärger

Bei diesem Thema spalten sich die Meinungen: In der 39. Minute schießt der VfB ein Tor - was danach passiert, bringt Verein und Fans auf die Palme!

  • Am Samstag spielte der VfB Stuttgart gegen den FC Bayern.
  • In der 39. Minute schießt Philipp Förster ein Tor.
  • Doch der Schiedsrichter pfeift.

War es nur ein kleines Zupfen oder doch ein klares Foul? Diese Frage beschäftigt den VfB Stuttgart nach der 1:3 Niederlage gegen den FC Bayern. Was war passiert? In der 39. Minute kommt Bayern-Keeper Manuel Neuer nach einem Rückpass ins Straucheln. VfB-Kapitän Gonzalo Castro klaut dem knienden Neuer den Ball und spielt ab zu Philipp Förster. Der haut ihn zum 2:1 ins leere Tor.

VfB Stuttgart: Live-Ticker zum Spiel gegen FC Bayern zum Nachlesen

1:3 gegen FC Bayern – der VfB Stuttgart ist sauer auf den Schiri!

Der Jubel dauert aber nicht lange: Schiedsrichter Harm Osmers schaut sich die Szene nochmal an. Vor dem Tor hatte VfB-Stürmer Tanguy Coulibaly Manuel Neuer leicht am Arm berührt. Für Harm Osmers reicht das, um den Treffer zurückzunehmen. Diese Entscheidung bringt den VfB auf die Palme! „Bei meinem Treffer sehe ich, dass Tanguy Manuel Neuer berührt. Aber ob man das Pfeifen muss ist fragwürdig. Für mich ist es eine zu harte Entscheidung“, sagt Philipp Förster nach dem Spiel.

Auch Trainer Pellegrino Matarazzo findet die Entscheidung falsch: „Wenn ich die Szene nochmal anschaue, würde ich das Tor nicht zurückpfeifen. In der Zeitlupe kann man den Krafteinsatz nicht einschätzen. Wie schwer er gezogen hat, kann man nicht erkennen.“ Der Hauptverantwortliche ist für den VfB-Coach der Bayern-Keeper: „Neuer war auch schon auf dem Weg zum Boden, bevor er gezogen wird. Er macht das clever.“ Vielleicht gehört auch so etwas zur viel beschworenen individuellen Klasse der Bayern…
Von Dennis Bayer

Rubriklistenbild: © picture alliance/Pressefoto Baumann

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